Wenn ein Polizist die Messe stört
Die katholischen Bischöfe Italiens haben das Gottesdienstverbot bislang anstandslos mitgetragen. Doch nun ist die Geduld der Bischofskonferenz am Ende.
Die katholischen Bischöfe Italiens haben das Gottesdienstverbot bislang anstandslos mitgetragen. Doch nun ist die Geduld der Bischofskonferenz am Ende.
Als erstes Bundesland erlaubt Sachsen wieder Gottesdienste – mit höchstens 15 Besuchern, mehr sind nicht gestattet. Ein Besuch.
Gemeinden sollen nicht länger auf Gottesdienste verzichten müssen, wenn die Corona-Regeln eingehalten werden können, fordert der Frankfurter Kirchendezernent. Damit soll vor allem die seelische Situation der Menschen gestärkt werden.
In der Corona-Krise wird sich zum Osterfest der orthodoxen Christen vielerorts virtuell zum Gebet getroffen. Doch nicht überall bleiben die Gläubigen zu Hause.
Vertreter von Religionsgemeinschaften und Kirchen haben sich mit Bund und Ländern darauf geeinigt, öffentliche Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen frühestens Anfang Mai zu feiern. Der sächsische Ministerpräsident geht einen anderen Weg.
Warum viele Läden wieder öffnen dürfen, öffentliche Gottesdienste aber verboten bleiben, wird die Politik rasch erklären müssen. Bis dahin ärgern sich die einen, während sich die anderen noch geduldig zeigen.
Warum dürfen viele Geschäfte wieder öffnen, aber Gottesdienste bleiben weiterhin verboten? Führende Vertreter der katholischen Kirche in Deutschland zeigen sich enttäuscht über die Entscheidung von Bund und Ländern.
Sind die Kontaktverbote wirklich noch verhältnismäßig? Wenn sogar größere Geschäfte wieder öffnen dürfen, sollte das den Kirchen nicht verwehrt werden.
Wegen der Corona-Pandemie dürfen Gläubige weder in einer Kirche noch in einem Pflegeheim einen Gottesdienst feiern. Eine Pfarrerin hat die Bewohner eines Frankfurter Altenheims deshalb im Garten des Hauses begrüßt.
Die Kirchen sind an Ostern geschlossen. Viele Gläubige hadern damit. Auch Theologe Daniel Bogner meint, man hätte bessere Lösungen finden müssen als Fernsehgottesdienste. Chance vertan?
Der Bundespräsident warnt die Deutschen vor einem Rückfall in den „alten Trott“. Die Debatte über die Lockerung der Ausgangsbeschränkungen wird zunehmend ideologisiert.
Die Corona-Pandemie zwingt die Kirchen, neue Formate zu finden. Es gibt eine Digitalisierung im Eiltempo. Das wirft neue theologische Fragen auf – etwa zum Online-Abendmahl.
Um die Ansteckungsgefahr niedrig zu halten, wurden überall auf der Welt Ostergottesdienste abgesagt. So auch in Paris und Jerusalem. Priester feiern den Gottesdienst ersatzweise im kleinsten Kreis und streamen diesen oft für die Gemeindemitglieder im Internet.
Wo kein Gottesdienst, da auch keine Kollekte: Alle Kirchengemeinden in Deutschland mussten aufgrund der Corona-Krise ihre Türen schließen, um das Virus einzudämmen. Jetzt versuchen die Gotteshäuser es mit dem digitalen Opferstock.
Die Kirchen sind offen, doch Gottesdienste finden nicht statt. Das Christentum hat in der Corona-Krise aber nicht ausgedient. Die Pandemie entlarvt nur den selbstbezogenen Nähe-Kult, zu dem die Nächstenliebe gemacht worden ist.
Ein verkürzter Kreuzweg statt einer Prozession mit Zehntausenden: In Rom läuft die Heilige Woche dieses Jahr ganz anders ab als sonst. Und Italien streitet darüber, ob Messen ohne Gläubige die richtige Antwort auf das Virus sind.
Der hessische Verwaltungsgerichtshof hat entschieden: Nach dem Eilantrag eines Katholiken gilt, dass in der Corona-Krise zum Schutz von Leben die Religionsfreiheit eingeschränkt werden darf.
Leere Kirchen, auch an Ostern: Vor den höchsten christlichen Feiertagen nimmt die Debatte um die Gottesdienstverbote an Fahrt auf.
Religionsführer haben jetzt eine besondere Verantwortung. Viel hängt von ihrer Bereitschaft ab, die Gläubigen dazu aufzurufen, sich an die Regeln zur Eindämmung von Covid-19 zu halten.
In der Krise suchen die Menschen Zuspruch, das Coronavirus verlangt nicht nur dem Körper viel ab. Da wird die Seelsorge der Kirchen mehr denn je gebraucht. Die digitale Technik bietet hier große Chancen.
Erzwingt das rechte Verständnis des Zweiten Vaticanums die Volksmesse auch in der Zeit der Pandemie? Nein: Die sogenannte Privatmesse ist nur gleichsam privat.
Die orthodoxe Kirche in Russland will auch angesichts der Corona-Pandemie auf Gottesdienste nicht verzichten. Einige Bräuche zumindest schränkt sie ein.
Erstmals werden an einem Sonntag keine christlichen Gottesdienste in Deutschland öffentlich gefeiert. Manche stellen auf Facebook-Streams um. Doch Totenmessen lassen sich so nicht ersetzen.
Die katholische Kirche hat mit Gema und VG Musikedition die rechtlichen Fragen geklärt, wie Gottesdienste und liturgische Feiern im Internet übertragen werden können.
Die Bundesregierung empfiehlt Großveranstaltungen abzusagen und soziale Kontakte zu vermeiden. Betroffen sind dadurch auch viele religiöse Gemeinden in Deutschland. Pfarrer Łukasz Szafera versucht nun, neue Wege zu finden, den Menschen weiterhin Zugang zur Religion zu ermöglichen.
Um einer weiteren Verbreitung des Coronavirus zu begegnen, lässt das Bistum Fulda wie das Mainzer alle öffentlichen Gottesdienste entfallen. Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau wird das wohl am Montag tun. Zuvor mahnt sie ihre Mitglieder.
In Italien sind wegen des Coronavirus auch Gottesdienste untersagt worden. Das Bistum Rom ordnete sogar die Schließung aller Kirchen an. Doch die Proteste waren zu stark.
Opernsänger, Mozartinterpret, Evangelist: Peter Schreier gilt als einer der großen Sängerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Mit einem Gottesdienst in Dresden nahmen Weggefährten nun Abschied.
Einmal im Jahr sind die Kirchen voll – unter Umständen zu voll: Dann müssen an Heiligabend Gottesdienstbesucher weggeschickt werden. Um das zu verhindern, kommt man in manche Gottesdienste nun nur noch mit Platzkarte.
Die evangelische Kirche testet per Pilotprojekt den digitalen Gottesdienst. Der Aufwand ist groß, der Einsatz hoch, doch das Interesse ist überschaubar.
Wenn die Menschen nicht mehr zum Gottesdienst gehen, muss die Kirche wohl zu ihnen kommen. Die sozialen Medien eignen sich dafür, also gehen Pfarrer ins Netz. Aber kann „digitale Kirche“ den Gottesdienst ersetzen?
Das Bistum Essen hat ein Clip produziert, mit dem es die Menschen auf lustige Weise in ihre Messen locken will. Eine Stewardess erklärt die Verhaltensweisen für die Weihnachtsgottesdienste. Was lustig daher kommt, hat einen ernsten Hintergrund.
Die Digitalisierung macht vor Kirchen nicht Halt. Die traditionelle Kollekte in den Gottesdiensten könnte künftig auch bargeldlos möglich sein. In Berlin wurde der erste „digitale Klingelbeutel“ erfunden. Interesse gibt es aber bundesweit.
Die Gottesdienste der katholischen Kirchen sind gut besucht. Besonders voll wird es an Feiertagen wie Ostern.
Mit einem Kreuz aus Asche auf der Stirn beginnt für viele Katholiken die Fastenzeit. Bei dem Ritual haben mehrere Gläubige in Baden-Württemberg Verätzungen der Haut erlitten. Wie kam es dazu?
In diesem Jahr fallen vierter Advent und Heilig Abend auf denselben Tag. Deshalb wird das Weihnachtsfest mancherort in gewisser Weise schon eher eingeläutet - so auch in München.