Für Schüler ohne Deutschkenntnisse wird es schwerer
Mit der Zahl der Flüchtlinge und Migranten steigt auch die der „Intensivklassen“. Sie sollen den Einstieg ins deutsche Bildungswesen ermöglichen. Doch das Land muss sparen.
Mit der Zahl der Flüchtlinge und Migranten steigt auch die der „Intensivklassen“. Sie sollen den Einstieg ins deutsche Bildungswesen ermöglichen. Doch das Land muss sparen.
Um den Zustrom von Flüchtlingen zu bewältigen und die Ankömmlinge über Hessen zu verteilen, wird die Kaserne in Rotenburg zur Erstaufnahmeeinrichtung. Sie steht seit Abzug der Bundeswehr seit Jahren leer.
Es bleibt voll in Hessens Unterkünften für Flüchtlinge. Seit Monaten geht es für die Behörden darum, immer neue Betten für die Menschen zu finden. Auch außerhalb der Einrichtungen. Nun berät der Landtag über die Aufnahme.
Bei den Wahlen in Dänemark haben die Rechtspopulisten triumphiert. Nun lautet die Frage: Was machen sie mit der neuen Macht?
Anerkannte Flüchtlinge haben das Recht, ihre Familien nach Deutschland zu holen. Für viele Syrer und Iraker aber bedeutet das banges Warten, denn die zuständigen Visastellen sind völlig überlastet.
Seit gut einem Monat ist die deutsche Fregatte „Hessen“ im Mittelmeer im Einsatz. Zusammen mit anderen Schiffen hat sie nun mehr als 700 Bootsflüchtlinge gerettet.
Flüchtlinge helfen im Rahmen eines Modellprojekts beim Frühlingsputz im Hattersheimer Freibad. Der Job ist wichtig, denn er gibt ihnen Hoffnung.
Salah flüchtete vor dem Krieg in Syrien. Inzwischen wohnt er in einer WG in Darmstadt, eine Hilfsorganisation hat dabei geholfen. Salah will in Deutschland Medizin studieren. Ein Besuch.
Bernd Ehinger macht’s noch einmal: Der Präsident der Handwerkskammer Frankfurt/Rhein-Main tritt zu den Neuwahlen im Herbst wieder an. Im Interview beklagt er die Über-Akademisierung und setzt auf Flüchtlinge zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses.
Alleine am Himmelfahrtstag hat die deutsche Fregatte „Hessen“ im Mittelmeer fast 300 Migranten aufgegriffen. Die Flüchtlinge waren in Schlauchbooten in Seenot geraten.
Über die Entlastung durch die neue Anlaufstelle für Flüchtlinge in Neustadt freut sich der überfüllte Gießener Hauptstandort. Die Kleinstadt stellt das aber vor eine Herausforderung.
Eine Fregatte der Bundeswehr ist im Mittelmeer Hunderten Flüchtlingen auf einem Boot zu Hilfe geeilt. Zwei Schiffe der Bundesmarine befinden sich seit Kurzem im Rettungseinsatz vor Ort.
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) setzt sich für Flüchtlinge ein – mit gerade einmal 500 Euro jährlich für ausgewählte Vereine. Bis die Asylbewerber einen Spielerpass bekommen, vergehen Wochen oder Monate.
Der Mainzer Obdachlosenarzt Gerhard Trabert geht im Juni an Bord der „Sea Watch“. Dort will er Flüchtlinge im Mittelmeer retten. Seinen Einsatz hält er auch für einen politischen Akt.
In der Frankfurter „Bolzplatzliga“ spielen Jugendliche aus Kriegsgebieten gegeneinander Fußball. Der Sport soll dabei auf vielen Wegen helfen.
Die Förderbank KfW gibt den Entwicklungsländern so viel Geld wie nie. Doch helfen die Milliarden überhaupt, um Afrika voranzubringen und die Flüchtlingsströme einzudämmen?
Um Schleuser und Menschenhändler wirksam zu bekämpfen, braucht es Soldaten an den nordafrikanischen Mittelmeerküsten. Worin ein deutscher Beitrag dazu bestehen könnte.
Im Main-Kinzig-Kreis stehen den Asylsuchenden viele Ehrenamtliche zur Seite. Die Bereitschaft zur Hilfe ist groß. Nur an einem Ort gab es Ärger um eine Unterkunft.
Die Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Land und Bund lässt sich verbessern, genauso wie Kommunen voneinander lernen können. Nur so wird es gelingen, Flüchtlingen zu helfen und ihren neuen Nachbarn das Gefühl zu geben, sich vor den Neuankömmlingen nicht fürchten zu müssen.
Die Zahl der Asylbewerber bleibt hoch. Sie zu versorgen kostet viel Geld. Darüber will der zuständige Minister abermals mit den Kommunen sprechen. Er sieht aber auch den Bund in der Pflicht.
In Hessen entstehen zwei neue Erstaufnahmestellen für Flüchtlinge. Doch trotz Erweiterung reicht das Angebot nicht. Indes sieht der hessische Sozialminister Grüttner für die Versorgung der Flüchtlinge auch den Bund in der Pflicht.
Wohnungsnot macht erfinderisch, auch wenn es um Flüchtlinge geht. Die Nassauische Heimstätte will Asylbewerbern modular aufgebaute kleine Häuser zur Verfügung stellen.
Zerai Abraham hat als „HannsM“ monatelang 50-Euro-Scheine in der Stadt Frankfurt versteckt. Jetzt will er für Flüchtlinge Geld sammeln.
Auch vier Flüchtlinge aus Eritrea haben am Lufthansa-Halbmarathon in Frankfurt teilgenommen. Für sie war Laufen lange ein „sich in Sicherheit bringen“.
Herkunft und Sprache trennen die jungen Flüchtlinge. Aber das Fußballturnier „Refugees Welcome“ in Frankfurt bringt sie zusammen.
Die Flüchtlingsunterkünfte der Region platzen schon lange aus allen Nähten. Jetzt stellte das Frankfurter Sozialamt erstmals Container auf. „Wir haben keine andere Wahl“, heißt es.
Die Kosovaren verlassen in Massen ihr Land, die Regierung bittet um Hilfe. Die Zahl der Asylbewerber steigt dramatisch an. Jetzt werden Bundesregierung und die Europäische Union aktiv.
Im Wetteraukreis soll eine Außenstelle die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Gießen entlasten. 600 Menschen können dort ab Herbst unterkommen. Die Bürger in Büdingen signalisieren Willkommenskultur.
Zwei Jahre lang reiste Samuel durch Europa. Auf der Suche nach Arbeit landete der junge Mann erst auf Frankfurts Straßen und dann in einer Studenten-WG. Doch der Abschied naht.
Unternehmer, Kammern und Verbände in der Region wissen es längst: Ohne Migration in Richtung Deutschland geht, auch wenn „Pegida“ es anders sieht, künftig nicht mehr viel.
500 Millionen Euro hat der Bund zugesagt für die kommenden zwei Jahre, um den Ländern bei der Versorgung der Flüchtlinge beizustehen. Der hessische Ausländerbeirat hält das für bei Weitem nicht genug.
Entscheidungen über Asylanträge und Arbeitserlaubnisse müssten rascher gefällt werden, forderte die CDU-Politikerin Rita Süssmuth bei einer Diskussion über den Umgang mit Flüchtlingen.
Die Zahl der Asylbewerber steigt rasant, Pensionen und Unterkünfte sind längst überbelegt. Jetzt greift auch die Stadt Frankfurt auf Wohncontainer zurück. Doch die Sozialdezernentin betont, dies sei nur eine Zwischenlösung.
Noch wohnen mehrere hundert Flüchtlinge in Zelten. Doch Hessens Erstaufnahme für Flüchtlinge in Gießen wird weiter ausgebaut. Das wird dennoch nicht reichen. Ein Besuchsbericht.
Wer muss wieviel für die Flüchtlingsversorgung zahlen? Darüber streiten Ortenberg und Glauburg mit dem Wetteraukreis. Die Gemeinden fühlen sich überfordert - ein Gerichtsbeschluss lässt auf sich warten.
Wenn Flüchtlinge ankommen, muss ihnen geholfen werden. Das Land tut, was es kann, der Bund tut das Seine noch nicht, sagt der hessische Sozialminister Stefan Grüttner.