Protest gegen Bezahlkarte
Seit Montag gibt das Land Hessen an neu ankommende Flüchtlinge in der Gießener Erstaufnahmeeinrichtung Bezahlkarten aus. Mehr als 50 Euro Bargeld pro Monat wird nicht mehr ausgegeben. Aktivisten planen Schritte dagegen.
Seit Montag gibt das Land Hessen an neu ankommende Flüchtlinge in der Gießener Erstaufnahmeeinrichtung Bezahlkarten aus. Mehr als 50 Euro Bargeld pro Monat wird nicht mehr ausgegeben. Aktivisten planen Schritte dagegen.
Hessen führt von Montag an die Bezahlkarte für Flüchtlinge ein, das Land will damit die irreguläre Migration begrenzen. Doch Aktivisten tricksen das System aus.
Das Modellprojekt „Kaleidoskop Frankfurt“ unterstützte 113 geflüchtete Frauen bei ihrer beruflichen Neuorientierung. Nur zwölf von ihnen befinden sich aktuell in einem festen Anstellungsverhältnis. Woran liegt das?
Der hessische Finanzminister hat die Zahlen des Landeshaushalts für das nächste Jahr vorgestellt. Die Rede ist von einem Spar-Haushalt, aber ohne „sozialen Kahlschlag“. Stattdessen wird Geld umgeschichtet, am Personal gespart und die Ausgaben für Flüchtlinge gehen runter. Die Opposition ist nicht überzeugt.
Mit einem Kursus sollen Langzeitarbeitslose und Flüchtlinge in Frankfurt fit gemacht werden für die Arbeit in der Gastronomie.
Auch in Hessen sollen Geflüchtete monatlich nur noch 50 Euro Bargeld erhalten – Ausgaben begleichen sie ab Dezember mit einer Karte. Die Kosten dieser Systemumstellung sind noch unklar.
Nach einiger Verzögerung soll die Bezahlkarte für Flüchtlinge doch noch dieses Jahr in Hessen eingeführt werden. Den Anfang machen die Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes.
Gerhard Trabert hat den Einzug ins Europaparlament knapp verpasst. Der als Obdachlosenarzt bekannt gewordene Sozialmediziner aus Mainz setzt sich aber weiter für sozial Benachteiligte ein – und sieht seine Arbeit als Mission.
Wie viele Verträge hat die Stadt Frankfurt im vergangenen Jahr mit Trägern von Flüchtlingsunterkünften abgeschlossen, und was hat sie das gekostet? Das wollte die AfD wissen – und bekam Antworten.
Der Main-Kinzig-Kreis fordert das Land Hessen auf, vom Bund überwiesenes Geld für die Betreuung von Flüchtlingen an die Kommunen weiterzugeben.
Der hessische Innenminister will durchsetzen, dass mehr abgelehnte Flüchtlinge das Land verlassen. In Hessen gäbe es dafür auch genug freie Zellen für die Abschiebehaft.
Nach Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen ist der Auftrag an die Ampel überdeutlich. Bewegen müssen sich vor allem die Grünen, die schon seit den Abstimmungen in Hessen trudeln.
Flüchtlinge sollen Schleusern oder ihren Familien in der Heimat künftig kein Geld mehr überweisen können. Die Regelung ist umstritten, und das Verfahren zu Einführung des Systems dauert. Die Grünen glauben, das Vorhaben sei schon gescheitert.
Nach dem Anschlag von Solingen fordert die Gewerkschaft der Polizei in Hessen ein „Screening“ von Flüchtlingen. Potentielle Gewalttäter sollen somit schneller erkannt werden. Innenminister Roman Poseck sieht vor allem den Bund in der Pflicht.
Eine Leichtbauhalle mieten, Flüchtlinge darin einquartieren und nach ihrem Auszug die Halle wieder abbauen lassen: Diesem auch in Hessen verbreiteten Vorgehen setzt der Landkreis Gießen eine langfristig ausgerichtete und nicht auf Flüchtlinge beschränkte Idee entgegen.
Im Handwerk herrscht Fachkräftemangel, auf Flüchtlinge warten gute Jobs. Aber der Staat macht es beiden Seiten nicht leicht.
Mays Abdulrahman und Tetiana Saputska sind vor dem Krieg in ihrer Heimat geflohen. Beide arbeiten in Frankfurt bei der Agentur für Arbeit. Dort helfen sie nicht nur Flüchtlingen, Jobs zu finden.
Die Polizei warnt vor gefälschten Geldscheinen, Holzdiebe sollen künftig per GPS dingfest gemacht werden und Frankfurt soll mehr Flüchtlinge unterbringen: Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die Stadt Frankfurt errichtet und baut weitere Unterkünfte für Flüchtlinge und Wohnungslose, verzichtet aber zunächst auf Leichtbauhallen. Im Herbst könnte die Lage schon anders aussehen.
„Hesse ist, wer Hesse sein will“, sagte der frühere hessische Ministerpräsident Georg-August Zinn. Auch heute ist der Zuzug in das Bundesland weiterhin hoch. Das bringt Herausforderungen mit sich.
Die Suche nach Quartieren für Geflüchtete und Obdachlose beschäftigt in Frankfurt eine Stabsstelle mit 20 Mitarbeitern. Deren Leiterin Katrin Wenzel erklärt, warum keine Konkurrenz für den Wohnungsmarkt entsteht.
In Ghana werden queere Menschen verfolgt. Trotzdem stuft Deutschland das westafrikanische Land als sicheren Herkunftsstaat ein. Ein homosexueller Ghanaer kämpft dagegen an und zieht gegen die Ablehnung seines Asylantrags vor Gericht – mit Erfolg.
Seit einem halben Jahr steigt die Zahl der Geflüchteten, die nach Hessen kommen, nicht weiter an. Diese Entlastung könnte aber nur vorübergehend sein.
Integration einfach: Die Frankfurter Bäderbetriebe stellen rund zehn Flüchtlinge fest ein – mit Tarifbezahlung und der Perspektive auf Festanstellung. Das Projekt soll Signalwirkung haben.
Viele Sozialunternehmen finanzieren sich auch aus Spendengeldern und Zuwendungen von Stiftungen. Aber mit diesem Mix können einige ganz gut leben.
Der hessische Innenminister Roman Poseck (CDU) warnt: Eine nicht klar begrenzte Migration mache das Land unsicherer und führe zu einem Anstieg von Kriminalität. Doch er erkennt Zeichen der Besserung.
Mangelnde Deutschkenntnisse sind oft ein Hindernis, wenn es darum geht, dass Flüchtlinge Arbeit finden. Dabei gibt es andere Wege.
Spätestens seit den Wahlerfolgen der AfD stellt sich die Frage, welche Macht Landräte eigentlich haben - und ob sie mehr können als Brandbriefe an Bundeskanzler zu schreiben. Ein Amtsinhaber berichtet.
Hessens Kommunen sollen bei der Aufnahme von Flüchtlingen entlastet werden, der Wechsel an der Spitze der Hessen-SPD verläuft holprig und während der Heim-EM im Sommer könnten Nachtflüge möglich sein. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Flüchtlinge aus sicheren Herkunftsländern sollen in Hessen ab sofort bis zu ihrer Rückführung in den Erstaufnahme-Einrichtungen des Landes bleiben. Das hat Innenminister Roman Poseck angekündigt.
Infolge des Krieges sind die Ukrainer in kurzer Zeit zur zweitgrößten Migrantengruppe in Hessen geworden. Warum fallen sie dennoch weniger auf als andere Einwanderer?
Viele Flüchtlinge aus der Ukraine sind schon fast zwei Jahre in Deutschland. Sie in Jobs zu vermitteln, ist nicht leicht – das liegt nicht allein an der Sprache.
Frankfurt debattiert über Superblocks, die hessischen Grünen halten sich bedeckt bei der Bezahlkarte für Flüchtlinge und ukrainische Flüchtlinge haben Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die sechste Berufsinfomesse im Wiesbadener Rathaus ist sehr gut angenommen worden. Hunderte Flüchtlinge und Migranten suchten Jobs, Ausbildungsplätze und Praktika.
Die Zahl der Geflüchteten, die die Stadt jede Woche in Empfang nehmen und versorgen soll, hat sich im Vergleich zum letzten Quartal mehr als halbiert. In der Verwaltung ist man dennoch in Habachtstellung.
Die Diskussion, ob man Flüchtlingen statt Geld eher Essenspakete und Kleider geben sollte, ist in Hessen schon drei Jahrzehnte alt. Die Bezahlkarte von heute könnte aber manche Probleme von damals lösen.