Genehmigung von Windrädern dauert im Schnitt 24 Monate
Deutschlands Genehmigungsverfahren sind berüchtigt. Mit im Schnitt 24 Monaten für Windräder ist Hessen sogar schneller geworden. Die Dauer der einzelnen Verfahren variiert extrem.
Deutschlands Genehmigungsverfahren sind berüchtigt. Mit im Schnitt 24 Monaten für Windräder ist Hessen sogar schneller geworden. Die Dauer der einzelnen Verfahren variiert extrem.
Eine in der Oder gefundene Alge hat nachweislich große Mengen an Gift produziert, das für Fische tödlich ist. Die Bundesregierung wehrt sich derweil gegen Vorwürfe aus Warschau, Fake News zu verbreiten.
Seit fünf Jahren wird das Atomkraftwerk Biblis rückgebaut. Doch noch immer ist nicht klar, wo die radioaktiven Abfälle am Ende landen.
Viel zu spät hat Polen über die Umweltkatastrophe in der Oder informiert. Dabei sind die Meldeketten eigentlich klar vorgegeben. Das wird sich ändern müssen.
Weil der Rheinpegel zu niedrig ist, gibt es Engpässe an Tankstellen in Süddeutschland. Die Benzinpreise steigen schon. Schon bald könnte sich die Situation weiter verschärfen.
Bayern will das Kraftwerk Isar 2 für ein paar Jahre am Netz lassen. Die Sicherheitsüberprüfung soll betriebsbegleitend gemacht werden. Ist das zu verantworten?
Arme Länder wollen ein Schuldeingeständnis der Industriestaaten für den Klimawandel. Warum sie das nicht bekommen, aber mehr Geld, erklärt der deutsche Verhandler und Staatssekretär Jochen Flasbarth.
Die Untersuchung des TÜV Süd zu zwei bayerischen Atomkraftwerken ziehe zu weitreichende Schlussfolgerungen und bleibe Belege schuldig, heißt es aus dem Ministerium von Steffi Lemke. Auch von einer „Spekulation“ ist die Rede.
Die SPD zweifelt an der Unabhängigkeit der Gutachter, die einen Weiterbetrieb des Kraftwerks für möglich halten. Das bayerische Umweltministerium betont, beim TÜV säßen mit Kernkraft vertraute Fachleute.
Der Grundwasserspiegel sinkt, Gewässer werden verschmutzt. Mit einer nationalen Wasserstrategie will die Bundesregierung die Wasserversorgung sichern.
Eine neue Studie fördert alarmierende Daten zu den Schäden zutage, die die Klimakrise in Deutschland verursacht.
Vor allem in der jüngere Vergangenheit gab es relevante Klimaschäden in Deutschland. Gemessen an der Wirtschaftsleistung fallen die Kosten des Klimawandels bislang relativ gering aus.
Nicht jedes Haus ist gleichermaßen von Hochwasser und anderen Extremwetterschäden bedroht. Eine Versicherungspflicht dagegen wäre trotzdem sinnvoll, heißt es aus dem für Verbraucherschutz zuständigen Ministerium.
Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat Maßnahmen zur Verbesserung des Katastrophenschutzes angekündigt. Warnungen kommen derweil aus dem Umweltministerium.
Das Vorhaben der Weinbau-Hochschule in Geisenheim könnte neue Wege in der Solarenergie aufzeigen. Doch die Organisatoren müssen sich zunächst mit der Bürokratie auseinandersetzen.
Die Aufarbeitung der Flutkatastrophe im Ahrtal ist noch nicht beendet, Versäumnisse gab es auf vielen Ebenen. Im Mittelpunkt der Befragungen: Landrat Pöhler. Auch die Landesregierung könnte unter Druck geraten.
Deutschland debattiert über längere Laufzeiten für Atomkraftwerke. Wie realistisch ist diese Debatte? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Peinliches Bild: Während die Umweltminister über das Ende des Verbrennungsmotors 2035 diskutieren, streitet die Koalition noch. Dabei zeichnet sich schon früh ein Kompromiss ab.
Einst sagte der bayerische Ministerpräsident, Fukushima ändere alles. Nun will er die laufenden Atommeiler am Netz lassen. Gutachten, die das bayerische Umweltministerium beauftragt hat, legen nahe: Das ist möglich.
Die Umweltministerin Steffi Lemke will, dass bis 2030 keine Nahrungsmittel mehr zu Biokraftstoffen verarbeitet werden. Ob das gelingt, hängt aber nicht nur von ihr ab.
Die neue französische Premierministerin bringt reichlich Regierungserfahrung mit. Elisabeth Borne hat früher für führende Sozialisten gearbeitet. Sie gilt als eifrige Reformerin.
Fünf Jahre lang stand der Plan für ein LNG-Terminal in Schleswig-Holstein im Koalitionsvertrag der Jamaika-Regierung – und es passierte nichts. Jetzt soll alles so schnell gehen, dass manche nicht mehr mitkommen.
Abermilliarden medizinische Einwegmasken sind im Umlauf und vermüllen nach Gebrauch die Umwelt. Amerikanische Chemiker haben einen unkonventionellen Vorschlag, wie man das Material wieder verwenden könnte.
Um bedrohte Tierarten zu schützen, will Umweltministerin Steffi Lemke gegen die Trophäenjagd und die Einfuhr solcher Präparate vorgehen. Die FDP bremst das Vorhaben und verteidigt die Jagd als „gelebten Artenschutz“.
Deutschland will sich von Russlands Energie unabhängig machen. Drei Atomkraftwerke im Land produzieren noch Strom. Politik und Wirtschaft ringen nun, ob diese länger am Netz bleiben sollen.
Wölfe töten Schafe – nun reicht es den hessischen Bauern. Sie fordern eine Obergrenze für die Tiere und argumentieren, wenn es immer mehr Wölfe gebe, seien auch die Menschen in Gefahr.
Die Erklärung von Anne Spiegel vom Sonntagabend hatte auch Grüne verstört, einen Tag später tritt die Familienministerin zurück. Wie die Ampel auf ihren Rücktritt reagiert – und wer nun auf sie folgen könnte.
Am Flughafen von Bogotá sind 143 Taranteln gefunden worden, die in Plastikbeuteln verschickt werden sollten. Nicht alle Tiere überlebten den Schmuggelversuch.
Die frühere rheinland-pfälzische Umweltministerin Anne Spiegel wird scharf für ihr Verhalten während der Flutkatastrophe kritisiert. Die Grünen in Mainz sprechen hingegen von einer „bösartigen Kampagne“.
Wie kann die EU ohne russisches Gas auskommen? Warum stockt Putins Angriffskrieg? Sollte der Bund die Unterbringung von Kriegsflüchtlingen koordinieren? Der F.A.Z. Newsletter.
Im rheinland-pfälzischen Umweltministerium war bereits am frühen Abend bekannt, dass es ein Extremereignis gab. Gewarnt wurde aber nicht.
Bereits um 18 Uhr am Katastrophentag wusste das Ministerium in Mainz, dass es an der Ahr ein Extremereignis gab. Am Folgetag war die Umweltministerin – und heutige Bundesfamilienministern – Anne Spiegel vor allem besorgt, ihr könnte Verantwortung angelastet werden.
Geld für Häuslebauer, Corona-Hilfen, Industriepolitik – kein Regierungsmitglied hat so viele offene Baustellen wie der Vize-Kanzler. Dabei kommen die wirklich schwierigen Aufgaben für ihn erst noch.
Die Folgen des Vulkanausbruchs bei Tonga zeigen sich auch in großer Entfernung: In Thailand und in Peru sind Strände durch ausgelaufenes Öl verunreinigt worden. In Lima sammeln die Menschen Haare gegen die Ölpest.
Keine Klima- ohne Verkehrswende: Doch der neue Minister Volker Wissing übt sich bisher in Zurückhaltung. Tritt er nachdrücklich genug für die ehrgeizigen Ziele der Koalition ein?
6000 Barrel Öl sind an der Küste vor Peru beim Entladen eines Tankers ausgelaufen – wegen hoher Wellen, die der Vulkanausbruch in Tonga verursachte. Einsatzkräfte kämpfen nun gegen die Ölpest.