TUI und Boeing einigen sich auf Schadenersatz
Nicht nur die Corona-Pandemie macht TUI zu schaffen – auch das teure Debakel um die 737 Max lastete bis zuletzt auf dem Reisekonzern. Nun aber gibt es zumindest eine gute Nachricht in der Krise.
Nicht nur die Corona-Pandemie macht TUI zu schaffen – auch das teure Debakel um die 737 Max lastete bis zuletzt auf dem Reisekonzern. Nun aber gibt es zumindest eine gute Nachricht in der Krise.
Corona hat den internationalen Luftverkehr fast komplett kollabieren lassen. Jetzt löst er sich langsam aus seiner Schockstarre und muss feststellen, dass es keine Rückkehr zur Normalität gibt.
Masken auf im Flugzeug und im Transferbus, kein Buffet – und Abstand halten am Pool: Sommerreisen werden mit Beschränkungen verbunden sein. Die Tourismusbranche sieht aber auch Vorzüge: Mallorca ohne Warteschlangen zum Beispiel.
Eine grundsätzliche Einigung zwischen der Regierung und der Fluggesellschaft besteht offenbar. Doch noch sind einige Fragen offen.
Nach Wochen des Stillstands hoffen Reisebüros und -veranstalter in Rhein-Main, dass die Kunden bald wieder buchen. Unklar ist dennoch, wann reisen wieder gänzlich sorgenfrei möglich ist.
Der Bund lockert Grenzkontrollen, die EU hilft mit: Selbst Mallorca ist im Sommer wieder in Reichweite. Doch die Urlaubsbranche will mehr.
Der Reisekonzern TUI stemmt sich mit Kostensenkungen und Stellenabbau gegen die Abwärtsspirale in der Corona-Krise. TUI-Chef Joussen kündigte am Mittwoch den Abbau von rund 8000 Stellen weltweit an.
Der Fehlbetrag fiel in diesem Winter mehr als zweieinhalb Mal so hoch aus wie im Vorjahr. Jetzt will der Touristikkonzern sparen: die Verwaltungskosten sollen um 30 Prozent sinken.
Weniger Stopps, weniger Büffets, weniger Passagiere – Hochseefahrten stehen vor einer Kurskorrektur, ein Datum für den Neustart gibt es noch nicht. Flussschiffe sind kleiner und sollen bald wieder ablegen.
Die Idee des Bundes für Urlaubsgutscheine steckt in der Sackgasse. Das Angebot, bereits gebuchte Reisen gegen eine Gutschrift einzutauschen, lehnt die Mehrzahl der Kunden ab. Die Urlaubsvermittler stellen die Gepflogenheiten der Reisebranche in Frage.
Fast 3000 Crewmitglieder hat Tui Cruises an Bord der „Mein Schiff 3“, die als Sammeltransporter in der Corona-Krise dient. Ein Mensch wurde positiv auf das Virus getestet, danach folgten Tests bei mehr als 200 weiteren Leuten.
Viele Geschäfte mussten in der Krise wochenlang schließen. Muss der Staat die Inhaber voll entschädigen? Ein Interview mit dem Hamburger Rechtsanwalt Christos Paraschiakos über die Erfolgsaussichten von Klagen.
Bauernhof statt Badestrand: Politiker schwärmen in der Corona-Krise von Ferien im Inland. Doch Reisebüros hilft das wenig, sie leben vom Geschäft mit Auslandsreisen. Wie lange bleibt die Reisewarnung bestehen?
Müssen wir in den Sommerferien alle daheimbleiben? Die Urlauber sind verunsichert, die Reisebranche wird zunehmend ärgerlich. Und Urlaub im Inland zur größten Hoffnung.
Nach Wochen des Lockdown ist langsam Licht am Ende des Tunnels zu erkennen. Doch die Corona-Krise wird viele Bereiche der Wirtschaft dauerhaft prägen – im Guten wie im Schlechten. Ein Blick in die Zukunft.
60 Lufthansa-Mitarbeiter in Kurzarbeit haben sich gemeldet, um in Kliniken zu helfen. Dieses Engagement der dringend benötigten Helfer in der Gesundheit macht Schule.
Einem staatlichen Hilfspaket an den Tui-Konzern steht nichts mehr im Weg. Mehrere Banken erklärten ihre Zustimmung zu einem vom Bund in Aussicht gestellten Kredit über 1,8 Milliarden Euro, so der größte Reiseanbieter der Welt. Das Geld kommt von der staatlichen Förderbank KfW.
Viele versuchen verzweifelt, eine Reise zu stornieren. Andere wollen für den Herbst buchen. Sie können mit Rabatten rechnen.
Der Reisekonzern Tui hat vonseiten der Politik grünes Licht erhalten für ein Darlehen in Höhe von 1,8 Milliarden Euro. Vor allem ein Ministerpräsident hatte sich für die Hilfen stark gemacht.
Selbst in der Deutschen Bank und im öffentlichen Dienst wird über Kurzarbeit nachgedacht. Aus Solidarität zeigen sich auch Manager bereit, auf Gehalt zu verzichten.
Was tun mit dem Osterurlaub? Wie lange landen noch Flieger in Deutschland? Und wäre jetzt nicht Zeit für einen Rückzug aufs Land? Gespräch mit einem Tourismusexperten.
Wegen der Ausbreitung des Virus bittet der Marktführer um Unterstützung. TUI erklärte zudem, vorerst fast niemanden mehr in den Urlaub zu schicken. Der Druck auf Konkurrenten wächst, in diesem Punkt nachzuziehen.
Bisher riet die Bundesregierung nur von Reisen in stark vom Coronavirus betroffene Länder ab. Jetzt wird die Empfehlung ausgeweitet. Der Grund: Es wird immer schwieriger, zurückzukommen. Zugleich vollzieht Tui einen drastischen Schritt.
Bekommt jemand, der Angst vor Reisen hat, das Geld für stornierte Buchungen zurück? Was passiert mit Flugtickets? Und wie können sich Unternehmen gegen Umsatzeinbußen und Betriebspausen schützen? Ein Überblick.
Großveranstaltungen werden reihenweise abgesagt, Umsatzausfälle steigen rasant und erste Unternehmen müssen Insolvenz anmelden: Das Coronavirus fordert seine Opfer. Wie lange hält die Wirtschaft das aus?
Der Reisekonzern setzt nach der Thomas Cook-Insolvenz auf einen stärkeren Reiseverkauf, doch die Boeing 737 Max bereitet weiter Probleme.
Mehr Urlauber, mehr Flugzeuge – für TUI soll das Jahr eins nach Thomas Cook zum Wachstumsjahr werden. Kann das in Zeiten des Coronavirus’ gelingen?
Der Coronavirus durchkreuzt viele aktuelle Reisepläne, doch den Sommerurlaub sollte man trotzdem schon früh planen. Die Last-Minute-Rabatte sind nicht mehr so hoch wie früher.
Vor fast 20 Jahren hat der Konzern eigene Fernflüge aus Deutschland aufgegeben. Nun soll Tui Fly in eine Domäne des Rivalen Condor einschweben. Piloten machen dafür ein großes Zugeständnis.
Auch das Vorgängermodell der 737 Max bereitet Boeing Sorgen. Wo die Tragflächen mit dem Rumpf verbunden sind, kann es Risse geben. Eine Fluglinie hat Maschinen aus dem Verkehr gezogen, andere geben Entwarnung.
„Mit einer Handbewegung kann ich meinen Spind öffnen, in der Kantine bezahlen und mein Fahrradschloss entsperren“, sagt ein Tui-Mitarbeiter in Schweden. Dort gibt es einige tausend Menschen mit Chips unter der Haut.
„Es lohnt sich“: Vor den anstehenden Welt- und Europameisterschaften bestreitet der Deutsche Handball-Bund neue Wege der Vorbereitung. Das bringt erste Erfolge.
Die „Mission Understatement“ läuft bestens. Die Handballer aus Hannover-Burgdorf sind die Senkrechtstarter der Saison. An diesem Donnerstag könnten sie ihren Vorsprung an der Tabellenspitze ausbauen.
Die Insolvenz des Reisekonzerns Thomas Cook löst ein Wettrennen der Rivalen aus. Jeder will Hotelpartner und Kunden dazugewinnen.
Für den Reisekonzern TUI sehen manche Analysten Chancen durch den Wegfall des Konkurrenten. Doch andere Reise-Aktien leiden. Die Branche steckt im Zwiespalt.
Nun ist auch der deutsche Ableger insolvent, Condor fliegt mit Staatshilfe weiter. Beide kämpfen nun allein um ihre Zukunft.