Staatseinstieg bei TUI wahrscheinlich
Nach Informationen der F.A.Z. ist der Bund im Prinzip bereit, TUI weiteres Geld zu geben – und zwar wahrscheinlich nicht nur geliehen. Bei Thyssen-Krupp bahnt sich Ähnliches an. Was werden die Konditionen sein?
Nach Informationen der F.A.Z. ist der Bund im Prinzip bereit, TUI weiteres Geld zu geben – und zwar wahrscheinlich nicht nur geliehen. Bei Thyssen-Krupp bahnt sich Ähnliches an. Was werden die Konditionen sein?
Wenn die Regierung bei Thyssen-Krupp und TUI einsteigt, braucht sie unbedingt ein realistisches Szenario für einen raschen Wieder-Ausstieg. Wir haben schon einmal gesehen, was passiert, wenn es so etwas nicht gibt.
Trotz Milliardenhilfen aus Steuergeldern lassen Airlines ihre Kunden monatelang auf Rückerstattungen warten, klagen Verbraucherschützer. Sie fordern nun eine Abschaffung der bisherigen Vorkasse-Regelungen.
Tuifly und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) finden keine Einigung. Dabei sahen die Verhandlungspartner am Mittwoch die Schuld auf der jeweils anderen Seite. Drohen jetzt Kündigungen?
Das Sommergeschäft war mäßig, der Winter wird düster. Nach dem Reisekonzern TUI bekommt nun auch der Konkurrent FTI Touristik Geld vom Wirtschaftsstabilisierungsfonds des Bundes.
Bislang gelingt der Neustart der Kreuzfahrt in Europa ohne Zwischenfälle – steigende Infektionszahlen könnten ihn jedoch wieder gefährden.
Die Staatsbank KfW unterstützt den angeschlagenen Reisekonzern mit einem Milliardenkredit. Zusätzlich zeichnet der Wirtschaftsstabilisierungsfonds eine Wandelanleihe. Letztere kann falls nötig in eine Staatsbeteiligung umgewandelt werden.
Über eine Wandelanleihe könnte der Bund nach seinem Einstieg in der Lufthansa auch zum Anteilseigner von TUI werden. Die Aussicht gefällt längst nicht allen im Unternehmen.
Alle 27 Schiffe von Aida und Costa sollen 2021 wieder fahren, sagt Chef Michael Thamm. Statt Kapazitätssprüngen soll danach neue Technik im Fokus stehen. Ziel: das erste emissionsfreie Urlauberschiff in zehn Jahren.
Bei den angeblichen Corona-Infektionen auf dem Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff 6" handelt es sich nach Angaben der deutschen Reederei TUI Cruises möglicherweise um einen Fehlalarm. Ein Test der griechischen Behörden stehe noch aus.
Dieter Zetsche hat sein ganzes Leben für Daimler gearbeitet. Hier erklärt er, wieso jetzt Schluss ist, warum er doch nicht Aufsichtsratschef werden will und was er sonst noch so vorhat. Ein Hausbesuch.
Für TUI hängt jetzt alles davon ab, dass spätestens im nächsten Sommer wieder ein annähernd normales Reiseprogramm möglich ist. Sonst sieht es düster aus.
Mehrere Reedereien sollen bereit sein, Obdachlose aus dem abgebrannten Lager Moria auf ihren Schiffen unterzubringen. Das sagte die Vizepräsidentin des Europaparlaments, Katarina Barley.
Die ersten Deutschen schmieden schon jetzt Pläne für den Urlaub 2021. Wird es eher teurer oder billiger?
Von Oktober an will der Bund nicht mehr pauschal vor Reisen in 160 Länder warnen, sondern differenzierter vorgehen. Ist die Reisebranche damit zufrieden? Und auf welche Ziele dürfen Urlauber hoffen? Das sind die wichtigsten Antworten.
Geld zu verdienen, ist auf See schwieriger geworden. Aida hat den Neustart verschoben, bei TUI blieben auf den ersten Touren Plätze frei. Einige Schiffe werden jetzt verschrottet.
Dass das Auswärtige Amt nun auch vor Reisen auf die Kanaren warnt, ist für den Deutschen Reiseverband nicht nachvollziehbar. Pauschale Warnungen würden den Realitäten in den Ländern nicht gerecht.
Nach einem Flug von Griechenland nach Großbritannien sind 200 Fluggäste in Quarantäne. 16 Passagiere waren offenbar positiv auf Corona getestet, mehrere Reisende trugen während des Fluges ihre Maske nicht richtig.
Dass Urlauber in der Pandemie aufbrechen, deutet der TUI-Chef als Zeichen des ungebrochenen Reisewillens. Er glaubt, dass es 2022 starke Wachstumszahlen geben werde. Andere Touristiker befürchten einen harten Preiskampf.
Rauhe Töne in der Not: Die Branche fühlt sich „blockiert“ und fordert einen Testlauf für Amerika-Flüge. Lufthansa und Piloten finden statt eines großen Krisenpakts nur einen Kompromiss für wenige Monate.
Reiseabsagen und Rückholaktion – was die Urlaubsbranche schon im März zu bewältigen hatte, wiederholt sich nun für Spanien-Reisen. Worauf müssen Urlauber nun gefasst sein?
Die Bundesregierung hat eine Reisewarnung für ganz Spanien ausgesprochen – doch es gibt eine Ausnahme. Und nach wie vor darf man auf eigenes Risiko reisen. Die wichtigsten Fragen im Überblick.
Die ersten Anbieter sagen wegen der offiziellen Reisewarnung für fast ganz Spanien Pauschalreisen ab. Gesundheitsminister Spahn sagt: „Partyurlaub ist in dieser Pandemie unverantwortlich.“
Binnen 24 Stunden gab es in Spanien knapp 3000 Neuinfektionen. Die Bundesregierung hat das Land für deutsche Urlauber als Risikogebiet eingestuft. Ausnahme sind die Kanarischen Inseln.
Die Regierung steckt in der Klemme: Sie muss an sich gesunde Unternehmen erhalten, sollte aber niemanden künstlich am Leben halten.
Die Lust zum Reisen ist ungebrochen. Das beweisen schon jetzt die Buchungen für den Sommer 2021. Doch einen zweiten Lockdown würde die Branche nicht verkraften.
1,4 Milliarden Euro in einem Quartal: Der vom Staat gerettete Reisekonzern Tui rutscht tief in die roten Zahlen. Doch es gibt auch gute Nachrichten.
TUI ist der größte Reisekonzern der Welt. Jetzt braucht das Unternehmen frisches Geld. Die staatliche Förderbank KfW schießt eine Milliarde nach – und der Bund könnte bald Großaktionär werden.
Mit der Mein Schiff 2 wagt sich TUI Cruises als erster Kreuzfahrtanbieter wieder aufs Meer. Wie sieht eine Schiffsreise unter Corona-Bedingungen aus?
Volle deutsche Küstenorte, aber leere Stadthotels und gekürzte Flugpläne ans Mittelmeer – im Sommer nach dem Corona-Stillstand erholt sich der Tourismus nur mancherorts. Ein Überblick.
Die Coronavirus-Pandemie legt Schwächen von Unternehmen gnadenlos offen, sagt der TUI-Vorstandsvorsitzende Fritz Joussen. Im F.A.Z.-Interview spricht er über Sparpläne, Stellenabbau – und die angeblich ungebrochene Lust aufs Reisen.
Ab dem 21. Juni sollen in ganz Spanien der Alarmzustand sowie die geltenden Einreisebeschränkungen für Bürger des Schengen-Raums aufgehoben werden.
Keine weitere Rückholaktion des Bundes – das ist das erklärte Ziel von Außenminister Heiko Maas. Wie risikoreich ist also der Sommerurlaub in Corona-Zeiten? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Dieser Sommer wird anders sein – mit Sonderregeln am Strand und im Hotel. Reiseveranstalter schöpfen Hoffnung, die Deutschen auch in Corona-Zeiten vom Urlaub am Mittelmeer zu überzeugen. Doch die Sorgen überwiegen.
Erst Anfang April hat die TUI ein Darlehen über 1,8 Milliarden Euro erhalten. Das könnte nicht ausreichen.
Für zunächst 29 Länder endet die deutsche Reisewarnung. Doch beginnt sofort der Reisebetrieb? Und welche Rechte haben Urlauber? Hier kommen Antworten auf die wichtigsten Fragen.