Japan lässt Zerstörer durch Taiwanstraße fahren
Ungeachtet chinesischer Proteste fuhr kürzlich die Deutsche Marine mit zwei Schiffen durch die umstrittene Meerenge zwischen China und Taiwan. Nun machte Japan offenkundig das Gleiche.
Ungeachtet chinesischer Proteste fuhr kürzlich die Deutsche Marine mit zwei Schiffen durch die umstrittene Meerenge zwischen China und Taiwan. Nun machte Japan offenkundig das Gleiche.
Die USA, Indien, Japan und Australien beklagen „Zwangsmaßnahmen und destabilisierende Aktivitäten“ Chinas. US-Präsident Joe Biden betont die Beständigkeit der Vierergruppe – auch bei einem Wahlsieg Donald Trumps.
Vor zwei Jahren wurde der Sensorenhersteller von Heraeus an einen Konzern aus Taiwan verkauft. Jetzt droht laut Betriebsrat die Verlagerung von Arbeitsplätzen.
Dass zwei deutsche Kriegsschiffe durch die Taiwanstraße gefahren sind, sollte nicht davon ablenken, wo die Hauptaufgabe der Bundeswehr liegt: in Europa, nicht in Fernost.
Manchmal lassen einen Gerichte nicht mehr los. Unser Autor stieß in Taiwan auf eine perfekt aromatisierte, eisgekühlte Kirschtomate. Wesentlich für den Geschmack ist eine ganz besondere Zutat.
Bei den Schiffen handelt es sich um die Fregatte „Baden-Württemberg“ und den Versorger „Frankfurt am Main“. Pistorius betonte, dass sie durch internationale Gewässer führen.
Glaubt irgendjemand in Berlin ernsthaft, dass die Deutsche Marine Taiwan im Kriegsfall beistehen würde? Was der Bundesregierung wirklich wichtig ist, zeigt ihr Verhalten in einem anderen Fall.
Fährt sie durch oder nicht? Die Fahrt einer deutschen Fregatte in die Meerenge zwischen dem chinesischen Festland und Taiwan könnte zur Grundsatzfrage werden.
Ist der ethnisch homogene Nationalstaat die „natürliche“ Form für einen Staat? Vielfach wird dies bejaht. Aber auch Teilungen können im allgemeinen Interesse des Friedens nützlich sein. Fallstudien aus Europa und Asien.
Eine Fregatte der Bundeswehr will auf ihrer Mission von Südkorea zu den Philippinen. Dabei könnte sie eine Meerenge zwischen China und Taiwan durchqueren – Peking ist nicht begeistert.
China vergibt Kredite an afrikanische Staaten nicht mehr so bereitwillig wie früher. Aber die Prioritäten verschieben sich nur, denn Pekings Einfluss auf dem Kontinent wächst.
China vergibt Kredite an afrikanische Staaten nicht mehr so bereitwillig wie früher. Aber die Prioritäten von Xi Jinping auf dem Kontinent verschieben sich nur.
In Taiwan soll der Vorsitzende der Oppositionspartei TPP Millionen bei einem Kaufhaus-Deal gemacht haben, nun wurde er festgenommen. Verändert sich das Machtgefüge im Parlament?
Der Vorwurf gegen den Vorsitzenden der Volkspartei lautet Korruption. Der Verdacht einer „politischen“ Verhaftung scheint sich aber nicht zu bestätigen.
China rückt nicht nur Taiwan zunehmend auf den Leib, sondern auch seinen Nachbarn im Süd- und Ostchinesischen Meer. Die sind mit den USA verbündet. Washington verurteilt die Aktionen.
Gunter Schubert führt in „Kleine Geschichte Taiwans“ knapp aber mit angemessener Tiefe durch die Historie der Insel. Das Verhältnis zu China zieht sich als Leitmotiv durch.
Chinas Regierung ruft dazu auf, über ein neues Internetportal Befürworter der Unabhängigkeit Taiwans zu melden. Zehn Politiker stehen schon auf der Liste.
Der PC-Hersteller HP plant, mehr als die Hälfte seiner Produktion aus China in andere Länder zu verlagern. Die Entscheidung soll vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen mit Taiwan erfolgen.
Israel rüstet sich für die Raketen der Hizbullah, London hält an Taylor-Swift-Konzerten fest und Italiens Strandbäder wehren sich gegen eine EU-Richtlinie. Der F.A.Z.-Newsletter.
Sport und Geschlecht: Den Boxerinnen Imane Khelif aus Algerien und Lin Yu-ting aus Taiwan wird vorgeworfen, mit erhöhten Testosteronwerten zu kämpfen. Nun äußert sich das IOC zu der Debatte.
Der Tropensturm „Gaemi“ hat in Taiwan und auf den Philippinen teils schwere Schäden angerichtet. Ein Frachtschiff und ein Öltanker sanken – samt Besatzung. Nun bewegt sich der Taifun auf Ostchina zu.
Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 227 Kilometern pro Stunde hat der stärkste Sturm seit acht Jahren in der Nacht die Nordküste Taiwans getroffen und zieht weiter in Richtung des chinesischen Festlandes.
In Asien ist die Taifunsaison in vollem Gange. Auf den Philippinen kommt es zu Erdrutschen und Sturzfluten. Taiwan bereitet sich mit Schulschließungen auf den voraussichtlich schwersten Sturm seit Jahren vor.
Die Gedankensprünge des Präsidentschaftskandidaten führen wieder zu Kurssprüngen. Das dürfte sich bis zum Wahltag kaum ändern. Die Muster sind dieselben wie vor acht Jahren. Verlierer inklusive.
Innerhalb von 24 Stunden wurden nach taiwanischen Angaben 66 Flugzeuge des chinesischen Militärs um die Insel gesichtet. Die meisten flogen über die inoffizielle Seegrenze zwischen China und Taiwan.
Vor der taiwanischen Insel Kinmen setzt die Küstenwache der Volksrepublik einen Kutter mitsamt Besatzung fest. Peking erhöht den Druck auf die neue Regierung in Taipeh.
Vor der taiwanischen Insel Kinmen setzt die Küstenwache der Volksrepublik einen Kutter mitsamt Besatzung fest. Peking erhöht den Druck auf die neue Regierung in Taipeh.
Sowohl im Bereich der Hardware als auch in der Software ist die Bundesrepublik extrem angewiesen auf andere. Daran ändern auch die „Souveränen Clouds“ der amerikanischen Tech-Konzerne nichts. Ein Gastbeitrag.
In Bangkok feiert die LGBTQ-Gemeinde: Nach Taiwan und Nepal ist das Königreich das dritte Land in Asien, das gleichgeschlechtliche Partnerschaften legalisiert. Nur der König muss das Gesetz noch absegnen.
Peking will die taiwanische Inselgruppe Kinmen an sich binden. Die Menschen dort sind des Konflikts mit China überdrüssig – und manch einer träumt sogar von einer Brücke aufs Festland.
In Taipeh feiert die Chipbranche die Zukunft. Von Kriegsangst keine Spur. Doch jenseits der Halbleiterindustrie hinterlassen die wachsenden Spannungen mit China bereits tiefe Spuren.
Der amerikanische Chipkonzern Nvidia bricht an der Börse den nächsten Rekord. Architekt dieses Erfolgs ist Jensen Huang. Seine Auftritte sind Großereignisse, er ist der Rockstar der Künstlichen Intelligenz.
Künstliche Intelligenz soll bald unser ganzes Leben verändern. Wie hart der Wettbewerb um die besten Lösungen für das potentielle Mega-Geschäft ist, zeigt sich auf der Computex-Messe in Taiwan.
Nvidia-Chef Jensen Huang wird in seiner früheren Heimat Taiwan wie ein Rockstar gefeiert. Für die Welt der Künstlichen Intelligenz verspricht er Revolutionen – schon wieder.
In Asien sucht der ukrainische Präsident Teilnehmer für die Ukraine-Konferenz in der Schweiz. Peking wirft er vor, diese zu hintertreiben.
Im Konflikt mit China zieht der philippinische Präsident eine „rote Linie“. Das bringt auch die USA unter Zugzwang. Sie stärken dem Bündnispartner den Rücken.