Zweiter Tag von Chinas Manövern rund um Taiwan
China will Taiwan einschüchtern und der Welt Stärke demonstrieren. In internationalen Gewässern gehen seine aktuellen Manöver in den zweiten Tag. Auf der Insel spürt man nichts davon.
China will Taiwan einschüchtern und der Welt Stärke demonstrieren. In internationalen Gewässern gehen seine aktuellen Manöver in den zweiten Tag. Auf der Insel spürt man nichts davon.
Das chinesische Militär hat abermals ein groß angelegtes Manöver um Taiwan gestartet. Die Übungen seien eine „ernste Warnung“ an die Regierung in Taipeh. Diese kritisiert das Vorgehen scharf.
Ein Erdbeben der Magnitude 7 hat Taiwan erschüttert und vielen Haushalten einen Moment des Schreckens beschert. Trotz der Intensität des Bebens wurden bislang keine größeren Schäden auf der erdbebengefährdeten Insel gemeldet.
In dem Land am pazifischen Feuerring kommt es immer wieder zu Erdbebenwarnungen — jetzt schlagen die Behörden abermals Alarm. Auch der weltweit größte Chiphersteller ist betroffen.
Am Freitagabend hat ein Mann in zwei U-Bahn-Stationen in Taipeh Rauchbomben gezündet und wahllos auf Passanten eingestochen. Drei Menschen starben, elf weitere wurden verletzt.
HIMARS, ATACMS, Harpoon: Es ist die bislang wohl größte Rüstungslieferung an Taiwan überhaupt, die Washington freigibt.
Korruption, Machtkämpfe und bestechliche Rüstungsmanager: Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping räumt unter Generälen und Managern auf. Damit dürfte sich die Strategie gegen Taiwan ändern – und die Gefahr verschärfen.
Seine erste Chinareise sagte Wadephul kurzfristig ab – nach Konflikten mit Peking über das Programm. Im zweiten Anlauf läuft es besser, zumindest oberflächlich.
Zwei Vorfälle im Luftraum zwischen den beiden asiatischen Großmächten heizen deren Konflikt weiter an. Das Schweigen der USA ruft in Japan Unmut hervor.
Die Vereinigten Staaten sind der wichtigste Verbündete Japans. Doch im Disput mit Peking um die Taiwanfrage stellt sich Trump nun erstaunlich weit auf die Seite der Kommunisten.
Im Telefonat mit Trump betont Xi die Bedeutung der „Rückkehr Taiwans zu China“. Manche sehen darin den Versuch, den US-Präsidenten in der Krise zwischen Peking und Tokio zu beeinflussen. Doch Trump lenkt den Blick auf andere Themen.
China lässt den Streit mit Japan weiter eskalieren. Eine Szene aus Peking sorgt für Aufregung. Was treibt beide Seiten an?
Der Finanzminister besucht als erster Spitzenvertreter der Bundesregierung Peking. Viel hat sich seit der Absage der Reise von Außenminister Wadephul nicht verbessert. Zumindest der Ton ist pragmatischer geworden.
Ein Verband der chinesischen Küstenwache war auf einer Patrouille in der Nähe der umstrittenen Senkaku-Inseln. Peking spricht von „der Durchsetzung von Rechten“.
Der Chemiekonzern Clariant investiert in China. Konzernchef Keijzer erklärt, warum: China habe eine friedliche Kultur und die Arbeiter in Europa seien zu häufig krank.
Japans neue Ministerpräsidentin stellt sich ungewohnt klar an die Seite von Taiwan. China gefällt das gar nicht.
China weitet seine Seemacht aus: Als zweites Land verfügt es nun über einen Flugzeugträger mit elektromagnetischen Katapulten. Xi Jinping weihte die „Fujian“ persönlich ein.
In vielen Ländern bereiten sich die Menschen finanziell nur wenig auf einen längeren Ruhestand vor. Besonders stark ist die Diskrepanz einer Studie zufolge in Deutschland.
Auch nach dem Telefonat zwischen den Außenministern ist für China nicht alles geklärt. Peking verweist auf einen kleinen Kotau des Deutschen.
Die Motive von Mördern spüren in Taiwan keine große Rolle: Ping Lus deutsches Kriminalromandebüt „Dunkle Gewässer“ macht gesellschaftliche Konflikte sichtbar.
Eva Schestag übersetzt chinesische Klassiker. Ein Gespräch über Sprache, Kultur und die Kunst des genauen Lesens.
Vor dem Treffen Donald Trumps mit Xi Jinping mahnt Jens Spahn zu mehr Wachsamkeit. Er drängt darauf, technologisch unabhängiger zu werden. Im Interview spricht der Unions-Fraktionschef über Sanktionen – vor allem aber über Misstrauen.
Immer mehr junge Taiwaner gehen auf Pilgertour zu Ehren der Göttin Mazu. Was für die Alten religiöse Motive hat, ist für sie ein Peace-and-Love-Happening mit Popsongs.
George Orwell hat in seinem Roman „1984“ eine Weltordnung aus antidemokratischen Supermächten beschrieben. Europa ist darin nur eine Provinz des russischen „Eurasia“. Manche meinen: Das könnte wirklich so kommen.
Dass eine Reise des deutschen Außenministers nach China abgesagt wird, ist nicht nur wegen des Lieferketten-Themas ein Problem. Letztlich steht Berlin vor einer grundlegenden Entscheidung.
Cheng Li-wun spricht sich für den Dialog mit Peking und gegen höhere Verteidigungsausgaben aus. Nun wurde sie überraschend zur Chefin der größten Oppositionspartei gewählt.
Peking bedroht Taiwan nicht nur militärisch. Infiltration halten Fachleute für viel akuter: mit Desinformation, Spionen und Eingriffen in den Wahlkampf der Opposition.
Ist die Branche hierzulande wettbewerbsfähig? Daran zweifeln viele Unternehmen. Die Bundesregierung will mit einer Mikroelektronik-Strategie das Ruder herumreißen.
Taiwans Präsident verspricht ein landesweites Flugabwehrsystem, das einheimische und amerikanische Abwehrwaffen verbindet. China solle sich wie eine verantwortungsvolle Großmacht verhalten.
Taiwans Vizeaußenminister Wu Chih-chung spricht über Vergleiche zwischen dem Ukrainekrieg und der Bedrohung durch China. Trump könne Taiwan nicht fallen lassen, wenn er die USA wieder groß machen wolle, sagt er.
Sachsens Ministerpräsident drängt bei seinem ersten Taiwan-Besuch auf den Ausbau der Halbleiter-Kooperation. Für Taiwan ist die Investition in Deutschland Teil seiner strategischen Expansion in die Welt.
Nach dem Supertaifun „Ragasa“ richtet auch der nächste Wirbelsturm erhebliche Schäden an. Auf den Philippinen kommen mindestens vier Menschen ums Leben.
Der Taifun „Ragasa“ fordert in Taiwan mit Windgeschwindigkeiten bis zu über 260 Stundenkilometern bislang 14 Menschenleben, weitere Personen werden vermisst. Gewaltige Wassermassen fluten die Straßen – auch in Hongkong.
Nachdem er in Taiwan eine Schneise der Verwüstung hinterlassen hat, hat der Tropensturm am Mittwoch China erreicht. Das öffentliche Leben in Hongkong steht weitgehend still.
Aktien aus Schwellenländern haben die Investoren über viele Jahre enttäuscht. Inzwischen hängen China und Co. die Industrieländer ab. So können Anleger profitieren.
Das Referendum zur Wiedereröffnung von Taiwans letztem Atomkraftwerk scheitert an niedriger Wahlbeteiligung. Präsident Lai Ching-te signalisierte dennoch Offenheit für das Anliegen.