Ovtcharov zwischen den Fronten der Geopolitik
Nach dem Viertelfinalsieg des Teamwettbewerbs setzt Dimitrij Ovtcharov einen Tweet ab. Das bereut der deutsche Tischtennisspieler offenbar schnell und löscht das Wort Taiwan. Was steckt dahinter?
Nach dem Viertelfinalsieg des Teamwettbewerbs setzt Dimitrij Ovtcharov einen Tweet ab. Das bereut der deutsche Tischtennisspieler offenbar schnell und löscht das Wort Taiwan. Was steckt dahinter?
Amerika will Taiwan 40 Panzerhaubitzen im Wert von etwa 750 Millionen Dollar liefern. Das freut die Regierung in Taipeh – und verärgert Peking.
Spannung bis zum letzten Ballwechsel: In einem packenden Halbfinale haben die deutschen Tischtennis-Herren gegen Japan das bessere Ende für sich. Für Matchwinner Ovtcharov gibt es im Finale ein Wiedersehen mit Ma Long.
Der taiwanesische Außenminister begrüßt die Reise der deutschen Fregatte „Bayern“ in den Infopazifik. China hingegen zaudert und macht einen Halt des Kriegsschiffs im Hafen von Schanghai von dessen Route abhängig.
Der größte Auftragshersteller von Computerchips erwägt eine Produktion in Deutschland. Die Pläne für eine Fabrik sind aber noch nicht entscheidungsreif.
Der größte Halbleiter-Auftragsfertiger der Welt will seine Fertigung global ausbauen. Auch Deutschland preist sich als Standort für eine neue Fabrik an.
Bislang hielt sich Japan im Konflikt zwischen China und Taiwan bedeckt. Nun stellt sich Tokio immer offener an die Seite Taiwans – wenn nötig auch militärisch. In der Bevölkerung wäre ein Auslandseinsatz hoch umstritten.
China will mitreden, wenn Taiwan Corona-Impfstoff im Ausland kauft. Lieferungen sollen an die „Region Taiwan“ gehen. Die Regierung der Inselrepublik macht da nicht mit. Jetzt wurde ein Umweg gefunden. BioNTech kann liefern.
Die taiwanischen Unternehmen Foxconn und TSMC erwerben zehn Millionen Dosen BioNTech-Impfstoff. Die Impfdosen sollen direkt aus Deutschland geliefert werden.
Nach der Ermordung des Präsidenten Jovenel Moïse hat die haitianische Polizei elf Tatverdächtige in der Botschaft Taiwans festgenommen. Die Behörden machen ein ausländisches Killerkommando für die Tat verantwortlich.
Computerchips sind so komplex geworden, dass ihre Produktion ein enges Netz globaler Lieferketten erfordert. Doch dieses ist unflexibel und anfällig für Störungen wie Pandemien, Dürren und geopolitische Muskelspiele.
Bei der Hundertjahrfeier von Chinas Kommunistischer Partei sendet Xi Jinping eine Botschaft der Stärke an den Westen. Sein Aufruf an die Jugend, der Partei zu dienen, erinnert an ein dunkles Kapitel der Geschichte.
Japan will Versorgungssicherheit gewinnen und bei Halbleitern wieder ganz vorne mitspielen. Doch die neue Strategie geht nicht auf.
Er gilt als mächtigster KP-Chef seit Mao, und so bezog Xi Jinping sich vor Zehntausenden in Peking auch überdeutlich auf den „großen Vorsitzenden“. Seine Botschaft: Ohne die Partei kein Aufstieg Chinas.
Deutschland ist in der EU das stärkste und wichtigste Mitgliedsland. Doch über die Herausforderungen für die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik wird im Bundestagswahlkampf von den Parteien kaum debattiert. Das muss sich ändern. Ein Gastbeitrag
Der amerikanische Generalstabschef Mark Milley weist Warnungen vor einer unmittelbaren Kriegsgefahr zwischen China und Taiwan zurück. Damit widerspricht er ranghohen US-Generälen.
Unfaire Handelspraktiken, Menschenrechtsverstöße und Repressionen in Hongkong: Die G7 haben viel an China kritisiert. Jetzt wirft Peking den Staaten seinerseits Machtpolitik vor.
Taiwan braucht dringend Impfstoff – lehnt aber Lieferungen aus Schanghai ab. Nun hat Japan 1,2 Millionen Dosen nach Taipeh geschickt. In China ist man darüber verärgert.
In Taiwan finden sich noch zahlreiche Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Fotografin Ann Wang hat sich mit dem Militär-Experten Chen Kou Ming auf die Spurensuche einer vergangenen, aber visuell immer noch präsenten Welt begeben.
Taiwan macht China für fehlende Impfstoff-Lieferungen verantwortlich. Vorwürfe macht die Regierung auch dem Mainzer Unternehmen BioNTech.
Die Infektionszahlen steigen in mehreren asiatischen Ländern. Lieferketten für Elektronik, Chips und Handys könnten reißen. Ausgerechnet China soll jetzt helfen.
Bisher hatte Taiwan Corona gut im Griff. Doch dann lockerte die Regierung die Bestimmungen für Piloten und Flugbegleiter. Seitdem steigt die Infektionsrate rapide.
Die Vereinigten Staaten haben ihre Bereitschaft bekräftigt, Japan mit ihrem gesamten Waffenarsenal zu verteidigen. Beide Staaten seien entschlossen, der Herausforderung durch China zu begegnen, sagte der amerikanische Präsident Joe Biden.
Es ist mehr als 50 Jahre her, dass sich die Regierungschefs Japans und Amerikas gemeinsam zu Taiwan geäußert haben. Wenn Ministerpräsident Suga am Freitag bei Joe Biden ist, könnte es wieder so weit sein – zum großen Ärger Pekings.
Amerika fürchtet um seine Dominanz in der Chip-Industrie. Sogar die nationale Sicherheit sieht das Weiße Haus in Gefahr. Kurzfristig drohen Produktionsausfälle in Schlüsselindustrien.
Taiwan hat sich im aufziehenden Großmachtkonflikt zwischen China und den Vereinigten Staaten zum Krisenherd entwickelt. Peking verschärft seine Drohgebärden seit Bidens Amtsantritt. Droht eine Invasion?
Ein Schnellzug kollidiert vor einem Tunnel mit einem Kranwagen, der auf die Schienen geraten war – es ist das schwerste Zugunglück in Taiwan seit 70 Jahren. Wurde die Handbremse nicht richtig angezogen?
Im Osten Taiwans ist am Freitag ein Schnellzug mit fast 500 Menschen an Bord nach einer Kollision mit einem Kleinlastwagen entgleist. Mindestens 51 Menschen kamen ums Leben, mehr als 100 wurden verletzt.
Die CDU in Westhessen steht zu ihrem Spitzenmann: Trotz Vorwürfen wegen einer Corona-Geburtstagsparty und Anzeigengeschäften mit Taiwan nominiert sie Klaus-Peter Willsch für Berlin.
In Tokio treffen sich die Außen- und Verteidigungsminister Japans und der Vereinigten Staaten – und kritisieren das Verhalten Chinas in schärferen Tönen als es zu Trumps Zeiten üblich war.
Eine bittere Erkenntnis nach einem Jahr in der Pandemie lautet: In dieser globalen Krise liegen die Entwicklungsländer im Westen.
Der Chipzulieferer Siltronic wird für 3,75 Milliarden Euro nach Taiwan verkauft. Politisch ist dies keine unumstrittene Entscheidung. Vorstandschef Christoph von Plotho verteidigt den Deal.
Praktika sind für Studierende wichtig, um in der Arbeitswelt Fuß zu fassen. Corona erschwert die Situation. Ausländische Studierende trifft es besonders hart. Mit viel Pech droht ihnen der Flieger nach Hause.
In Taiwan hat zwar kaum jemand Sehnsucht danach. Aber für Peking ist die „Wiedervereinigung“ mit der Inselrepublik nicht verhandelbar. Die Frage ist, ob und unter welchen Umständen Peking dafür Krieg führen würde.
Anonymisierte Krankheitsdaten sollen für die Medikamentenentwicklung zur Verfügung stehen. Dafür sprechen sich Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier und der Pharmaunternehmer Jochen Maas aus.
Ob Russland oder China: Europa kann seine Interessen gegenüber autoritären Mächten nur dann wahren, wenn es die Achtung von Menschenrechten fordert. Noch nutzt es seine Möglichkeiten nicht selbstbewusst genug.