Mit kühlem Kopf gegen das Monster
Golfprofi Marcel Siem feiert unter schweren Bedingungen mit dem Sieg in Schanghai den größten Erfolg seiner Karriere. Der bringt ihm zwar 1,66 Millionen Euro ein, kostet ihn aber den Urlaub.
Golfprofi Marcel Siem feiert unter schweren Bedingungen mit dem Sieg in Schanghai den größten Erfolg seiner Karriere. Der bringt ihm zwar 1,66 Millionen Euro ein, kostet ihn aber den Urlaub.
Nicht im hintersten Winkel Chinas und nicht auf der entlegensten Südseeinsel sollen sich korrupte Kader sicher fühlen: Pekings Korruptions-Jäger sind unterwegs - und nun mit Beute heimgekehrt. Fürs Erste.
Chinesische Frauen ändern bei der Partnerwahl ihre Präferenzen: die Männer müssen nicht mehr viel Geld haben, sondern sich um den Partner kümmern und gut kochen können.
In China geben die Banken nur eine Kreditkarte aus: mit Unionpay können Chinesen sogar im Frankfurter Kaufhof bezahlen. Nun könnte das Kartenmonopol aufgebrochen werden – vielleicht.
Nicht die lahmende Konjunktur, nicht die willkürliche Politik – in China könnte der stärkste Gegenwind für ausländische Konzerne bald aus einer ganz neuen Richtung wehen: von der Kundenfront.
Gemeinsam sollen sie gegen westliche Anbieter in den Wettbewerb ziehen: Die zwei größten Bahnbauer Chinas stehen kurz vor der Fusion. So wollen sie fit werden für den milliardenschweren Bau von Hochgeschwindigkeitszügen in aller Welt.
Spätestens ab dem heutigen Montag sollte die ganze Welt in China Aktien kaufen dürfen. Doch nun weiß niemand, wann die „Stock Connect“ zwischen Hongkong und Schanghai kommt. Der Börsenbetreiber schiebt die Studentenproteste vor.
In Kangding, im Westen Chinas, versucht sich eine Tibeterin gegen alle Widrigkeiten als Modedesignerin - mit Erfolg. Ihre traditionellen Gewänder kommen gut an, sogar so gut, dass sie als Vorbild der tibetanischen Jugend dient.
Harte Arbeit verdient Belohnung: Die Auktionen mit Gegenwartskunst bei Sotheby’s, Christie’s, Phillips und Bonhams in London
Einen Tag nach seinem beeindruckenden Halbfinalsieg über Titelverteidiger Novak Djokovic kämpft Roger Federer auch seinen Final-Gegner Gilles Simon nieder.
In Berlin treffen sich Unternehmer und Politiker aus Deutschland und China zur großen Sause: Es geht um unzählige Kooperationen. Aber auch um Kritik. Und womöglich um Hongkong.
Die Luftverschmutzung in Chinas Hauptstadt ist so hoch wie lange nicht mehr. Damit Amerikas Präsident Obama beim anstehenden Apec-Gipfel noch atmen kann, verfällt die Regierung in Hektik: Beamte werden in Urlaub geschickt, Autos nach dem Zufallsprinzip stillgelegt.
Wie Expats in Chinas Wirtschaftsmetropole Wurzeln schlagen und die Tücken des neuen Alltags meistern: Unser Korrespondent zieht nach 60 Tagen Bilanz, wie ihm der Start gelungen ist - und hat Tipps parat.
In Sotschi, Wladimir Putins zweiter Residenz, heulen bald die Motoren. Der Grand Prix wird an diesem Sonntag (13.00 Uhr) stattfinden – trotz der politischen Lage und der Boykottforderungen.
Rafael Nadal tritt beim Masters-Turnier in Shanghai trotz Blinddarmentzündung an, verliert aber das Spiel. Erst nach der Saison will der Spanier sich operieren lassen.
Die chinesische Verwaltung ist offenbar voller Beamter, die zwar nicht arbeiten, aber ein Gehalt beziehen. Jetzt geht die Zentralregierung gegen die Verschwendung vor.
In ganz Asien kommt derzeit die „haarige Krabbe“ aus Chinas Yangcheng-See als Delikatesse auf den Tisch. Das ruft windige Geschäftemacher auf den Plan – zu Lasten von Umwelt und Gesundheit.
Chinas Aufstieg gelang ohne Demokratie. Der Wohlstand entschädigte für fehlende Mitbestimmung. Doch die alte Rechnung geht nicht mehr auf.
Auch in Hongkong feiert China seinen Nationalfeiertag. Doch die Studenten gehen weiter für wirkliche Freiheit auf die Straße. Noch hält sich die Polizei zurück.
Margareta Kozuch setzt nach der WM ihre Volleyball-Welttournee fort. Die 27-Jährige Hamburgerin wechselt als erste Deutsche nach China - vorher spielte sie in Aserbaidschan.
Propagandakunst und ausgestopfte Wölfe: In Schanghai sind innerhalb von zwei Jahren sieben Museen eröffnet worden. Die zeitgenössische Kunst soll hier aber keinesfalls Debatten anstoßen. Sie dient ganz anderen Interessen.
Hongkonger Banken und Industrielle lehnen die Proteste für mehr Demokratie ab. Auch die westliche Wirtschaft will das chinesische Regime nicht verärgern. Aber kann der autoritäre Kapitalismus langfristig klappen?
Der Verkaufsstart des iPhone 6 in China verzögert sich. Weil das Angebot aus Hongkong so groß ist, sinken auf Chinas Schwarzmarkt die Preise.
Der chinesische Internetkonzern Alibaba streicht fast die Hälfte seines Umsatzes als Gewinn ein. Der amerikanische Online-Händler macht hingegen Verlust. Warum?
China geht offenbar auf Gegenkurs zu den Reformen. Laut einem Zeitungsbericht soll mit Notenbankchef Zhou Xiaochuan einer der hochrangigsten Reformer abgelöst werden.
Lange träumte man von immer schnelleren Zügen. Der Zughersteller Alstom will sich an diesem Wettkampf nicht mehr beteiligen. Ein Tempo bis 250 Kilometern in der Stunde sei weise.
Zwei große Müncher Ausstellungen haben eröffnet - und könnten unterschiedlicher nicht sein: Georg Baselitz im Haus der Kunst, „Künstlerinnen um 1900“ im Stadtmuseum. Ein Vernissagengang.
Der vorübergehend verschwundene ehemalige Chef des Schuhherstellers Ultrasonic ist wieder da. Er war bloß in Urlaub und hat sich das Geld aus der Firmenkasse geborgt - sagt er.
Starökonom Andy Xie kritisiert Chinas Regierung für ihre Wirtschaftspolitik. Nicht wegen, sondern trotz dieser sei das Land vorangekommen.
Elektroschocker, Hals-Ringe, Fußeisen: all das verkaufen laut Amnesty International chinesische Staatsunternehmen. Und das Geschäft läuft offenkundig so gut wie noch nie.
Die Aktien des chinesischen Online-Händlers Alibaba haben nach ihrer Erstnotiz an der New Yorker Börse massiv zugelegt.
An diesem Wochenende bietet Singapur wieder sein spektakuläres Nachtrennen. Wer es vor Ort anschauen will, muss tief in die Tasche greifen: Ein Glas Bier ist hier so teuer wie an keinem anderen Rennort. Andernorts ist es günstiger.
Mit dem Börsengang schwingt sich Alibaba zum neuen Star der Wall Street auf. Dabei versagt der Konzern den Anlegern sämtliche Rechte.
Der Finanzplatz verliert durch das Ringen Pekings um Macht und Einfluss auf seine Sonderverwaltungsregion. Die Kreditratingagentur Moody’s etwa sah sich vergangene Woche gezwungen, zu warnen.
Die Machtübernahme der Generäle kam zwar ohne Blutvergießen aus, aber die Situation in Thailand ist alles andere als entspannt. Das Militär will Investoren locken - doch die wachsende Mittelschicht wird weiter um ihre Rechte kämpfen.
China öffnet seine Börsen für Ausländer. Künftig kann nun jeder Deutsche über einen Broker an der Hongkonger Börse Aktien erwerben. Doch anlegen in China ist immer noch ein Flug ins Ungewisse.