Heißes Glück im Algenbad
Ein nostalgisches Erlebnis nach einem traditionellen irischen Rezept verspricht Gesundheit, Vergnügen, Entspannung – und eine zarte, geschmeidige Haut.
Und tanzen mit Van Morrison: Mit Untergängen kennt man sich in Belfast so gut aus wie mit Aufstiegen. Zu Besuch in einer Stadt, die den Nordirlandkonflikt hinter sich lassen will und jetzt „City of Music“ ist.
Die grüne Insel am Rande Europas beeindruckt mit ihrer faszinierenden Natur: Schroffe Steilküsten wechseln sich ab mit lang gestreckten Buchten zwischen sattgrünen Wiesen verstecken sich gemütliche uralte Dörfer. Besonders die Westküste um Galway mit den Cliffs of Moher und der Südwesten mit dem beliebten Rundwanderweg Ring of Kerry gehören zu den landschaftlichen Highlights von Irland.
Live-Musik und Guinness: die Hauptstadt Dublin
Eine eigene Reise wert ist die Hauptstadt Dublin mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten: das Trinity College, in dessen Bibliothek das Book of Kells aus dem Jahr 800 aufbewahrt wird, oder die mächtige Burg in der Altstadt. Abends trifft sich ganz Dublin zu irischer Live-Musik und echtem Guinness im Szeneviertel Temple Bar am Liffey.
Südlich von Dublin beginnen die Wicklow Mountains, die auch als Garten von Irland bezeichnet werden. Sie locken zahllose Wanderer auf den Wicklow Way und zum Kloster von Glendalough. Nördlich von Dublin fasziniert bis heute der Hill of Tara, der Hügel der keltischen Götter, an dem die ersten irischen Hochkönige ihren prächtigen Wohnsitz errichteten.
Zu Gast bei ihrer Majestät: der Norden von Irland
Noch immer verläuft eine Grenze durch Irland, die die Republik im Süden vom zum Vereinigten Königreich gehörenden Norden trennt. Hier grüßt die Queen und es wird mit britischem Pfund bezahlt. Zu den Highlights im Norden gehören die Metropole Belfast und die einzigartigen Felsformationen von Giant's Causeway.
Ein nostalgisches Erlebnis nach einem traditionellen irischen Rezept verspricht Gesundheit, Vergnügen, Entspannung – und eine zarte, geschmeidige Haut.
Unser Autor hat in einem scheinbar leeren Notizbuch eine 17 Jahre alte Geschichte entdeckt. Sie entführt ihn in ein kleines Hostel nach Irland.
Kopflose Reiter, Poltergeister und Spukschlösser in jedem Dorf: Die grüne Insel ist die Heimat von Halloween. Doch Feen und Gespenstern gehen in Irland nicht nur in dieser einen Nacht um.
Das Dromoland Castle im Westen Irlands war einst Sitz der Barone von Inchiquin. Heute wird dort zwischen Golfplatz, Gärten und Falknerei ganz entspannt feudales Landleben gepflegt.
In den Mourne Mountains lehrt Mark Hanna Trockensteinbau. Diese alte Handwerkskunst verbindet Geologie, Geschichte und meditative Praxis.
Im Leuchtturmwärterhaus am Galley Head Lighthouse an der Südwestküste Irlands gibt es kein Internet – aber Ruhe, einen endlosen Horizont und einen Himmel voller Sterne.
Adler in subtropischer Vegetation, eine einsame Gezeiteninsel und eine Bucht für besonderen Gin. An Irlands Westküste liegen Orte wie aus einem Gedicht von William Butler Yeats.
Am Saint Patrick’s Day feiert Dublin den irischen Nationalheiligen, das Leben und sich selbst. Einen besseren Moment, die irische Hauptstadt zu besuchen, gibt es nicht – sofern man dunkles Stout mag.
Im Feuchtgebiet von Derrigimlagh fand 1907 eine technische Revolution statt: Aus dem Westen Irlands schickte Funkpionier Marconi Nachrichten auf die andere Seite des Atlantiks. Ein Rundweg holt die Vergangenheit zurück.
Lieber keltische Harfe oder Bluesgitarre, Saxophon oder ein Dudelsacksolo? Das „Tradfest“ lockt Musiker und Gäste aus aller Welt nach Dublin – und interpretiert irischen Folk auf seine Weise. Sogar in der Kathedrale.
Die größte Attraktion im irischen Küstenstädtchen Wexford findet drinnen statt: Das jährliche Opernfestival im Spätherbst ist eines der charmantesten der Welt.
Der „Long Room“ mit seinen kostbaren Büchern ist der Stolz des Trinity College in Dublin. Nun fehlen die Schätze, aber der Raum ist erst recht sehenswert.
Surfer aus aller Welt folgen den Wellen in einen kleinen Ort an Irlands Westküste. Manche bleiben für immer.
Für die beiden Literaturnobelpreisträger William Butler Yeats und Seamus Heaney deckte sich Irland der Imagination mit den Orten ihrer Kindheit. Eine Spurensuche im britischen Norden und republikanischen Westen der Insel.
Der Waldschrat räuchert Lachs, die Ex-Ministerin kocht Blüten: Irland wird zum Gelobten Land der Feinschmecker. Das liegt nicht nur an seinen grandiosen Grundprodukten, sondern auch an Menschen, die virtuos mit ihnen umzugehen wissen.
Mit dem Hausboot durch Irland ist ein Vergnügen, wofür keiner einen Führerschein braucht. Wie man fährt, wo man fährt und wo auf gar keinen Fall, lernt man in der Stunde, ehe es losgeht.
Reisebuch
Wikinger, Normannen und durchlöcherte Steilküsten: Im Südosten Irlands stolpert man auf Schritt und Tritt über Relikte und Inszenierungen der irisch-englischen Geschichte.
Der Irish Pub gehört zur irischen Seele und ist ein erfolgreicher Exportartikel. Wir haben in Dublin ein paar Originale besucht, um zu sehen, woran das liegt.
Auf der Halbinsel Beara im Südwesten Irlands führt ein Wanderweg durch menschenleere Landschaften und verwaiste Dörfer. Jetzt ist es hier noch stiller als sonst – und noch berauschender.
Alles, was man bekommt, ist ein Umschlag am Flughafen: mit dem Plan für die nächsten Tage. Über eine Überraschungsreise in den Norden.
Wer nach Galway kommt, muss sich auf Regen einstellen – aber erlebt dafür irische Gelassenheit und ansteckende Lebensfreude. Ein Besuch in der europäischen Kulturhauptstadt.
Das Wochenende in Dublin verbringen und in Zeiten von Greta und Klimakrise auf dem Land- und Wasserweg anreisen: Das dauert neunzehn Stunden. Ein Protokoll.
Die meisten Irland-Touristen bereisen nur den Süden. Dabei gibt es alles, was den Charme der Insel ausmacht, auch im Norden – und vielleicht sogar ein bisschen mehr.
Jeder fährt zum Ring of Kerry, alle wollen zu den Cliffs of Moher. Dublin ist voll wie Amsterdam. Aber wie sieht es eigentlich dazwischen aus? Eine Fahrt in Irlands unbekannte Mitte.
Im rauhen Nordwesten Irlands verbrachte der spätere Nobelpreisträger William Butler Yeats seine Kindheit. Das sollte sein gesamtes Schaffen bestimmen. Und er prägt das Land um Sligo bis heute.
Vor der Nordküste Irlands liegt einer der größten Schiffsfriedhöfe weltweit. Wracktaucher erreichen ihn, indem sie von einem Star-Wars-Drehort aus starten
Wenn alle Irlandklischees wahr werden, liegt es vielleicht an Heinrich Bölls „Irischem Tagebuch“ im Gepäck – oder an Achill Island.
Der Wind ist der einzige Feind: Trotz des ruppigen Wetters blüht es üppig an der Küste Nordirlands – dem Golfstrom und den Gartenmauern sei Dank.
Auf der Insel Skellig Michael im Atlantik wurde das Finale des neuesten „Star Wars“-Films gedreht. Das könnte alles verändern.
Kinder und Kultur: Das geht selten gut zusammen - es sei denn, man ist in Dublin, der familienfreundlichsten Hauptstadt Europas.
Im abgelegenen Nordwesten Irlands verheddert sich der Wild Atlantic Way auf mitreißende Art in einem wild zusammengewürfelten Labyrinth aus Land und Wasser.
Immer weniger Menschen leben auf den Inseln vor Irlands Westküste, denn die Jungen bleiben nicht. Dafür aber sind Touristen umso willkommener.
Wer mit Katholiken auf den Spuren des Sankt Patrick durch Irland pilgert, besinnt sich vor allem darauf, den Anschluss nicht zu verpassen. Eine Selbsterfahrung.
Die beschämendste Fehlplanung Irlands sei der Shannon Erne Waterway, fluchte man einst. Heute ist der Kanal ein voller Erfolg - vor allem dank der Hausbootkapitäne.