Gelbwesten-Proteste gehen in die fünfte Woche
Nach Angaben der Polizei ist es in Paris zu einigen Festnahmen gekommen. Landesweit waren bei Protesten auch an anderen Orten rund 70.000 Sicherheitskräfte im Einsatz.
Nach Angaben der Polizei ist es in Paris zu einigen Festnahmen gekommen. Landesweit waren bei Protesten auch an anderen Orten rund 70.000 Sicherheitskräfte im Einsatz.
Deutschland und Europa müssen sich ihrer Kolonialgeschichte stellen. Eine Rückgabe der Kulturgüter ist erst der Anfang. Ein Gastbeitrag.
Städte wie Paris dürfen möglicherweise selbst nagelneuen Autos die Einfahrt künftig verbieten. Umweltaktivisten jubeln, für die große Mehrheit der Bevölkerung aber wären so umfassende Fahrverbote eine Katastrophe. Ein Kommentar.
Das EU-Gericht öffnete am Donnerstag das Tor für Fahrverbote gegen Dieselautos der neuesten Generation. BMW sieht sich aber aus dem Schneider.
Statt auf dem Prüfstand muss der Schadstoffausstoß von Autos inzwischen auf der Straße gemessen werden. Im Schnellverfahren wurden Stickoxid-Grenzwerte gelockert. Das ist nicht zulässig, urteilte jetzt das EU-Gericht – und ebnet damit den Weg für neue Fahrverbote.
Drei von vier Bundesliga-Klubs erreichen das Achtelfinale der Champions League. Deutsche Duelle sind dort noch nicht möglich. Bei der Auslosung warten dennoch einige knifflige und brisante Gegner.
Während die Welt draußen aus den Fugen gerät und ein Mann in Straßburg um sich schießt, findet in einem Pariser Theater ein Friedensfest statt: Jean-Louis Trintignant versöhnt mit Poesie und Musik die schmerzhafte Gegenwart.
Der Pharmakonzern Sanofi baut seit Monaten schon Stellen in der Fertigung von Arzneien für Zuckerkranke ab. Nun kommen andere Abteilungen an die Reihe - auf Geheiß des oberstes Chefs.
Frankreich besitzt einen ausgeprägter Sozialstaat, doch die Zuwendungen gehen an den „Gelbwesten“ vorbei. Auch deshalb steigen sie gerade auf die Barrikaden.
Trotz der umfassenden Zugeständnisse: Emmanuel Macrons Ansprache an die Nation konnte nicht allen Unmut tilgen. Wortführer der „Gelbwesten“ rufen jetzt zum „fünften Akt“ der Proteste auf.
Die Saison begann schleppend für den Torjäger aus Ägypten. Nun nimmt Mo Salah wieder Fahrt auf und trifft für den FC Liverpool. Was die Elf von Jürgen Klopp nun braucht, sind Tore. Am besten viele.
Alles oder nichts! Nur mit einem Sieg über Neapel erreicht Liverpool das Achtelfinale der Champions League. Trainer Jürgen Klopp scherzt vor dem Spiel dennoch – und setzt auf einen besonderen Faktor.
Vor dem entscheidenden Champions-League-Spiel in Belgrad bangt Paris noch um den Einsatz von Neymar. Derweil gibt Julian Draxler Einblicke, wie Trainer Thomas Tuchel mit den Stars aus Paris umgeht.
Eigentlich sollte am Dienstag das Brexit-Votum stattfinden. Eigentlich wollte Frankreichs Präsident Macron keine Zugeständnisse machen. Eigentlich dürfte die CDU keine politische Gestaltungsverweigerung mehr üben. Eigentlich.
Er sei kein Weihnachtsmann, hatte der französische Präsident Emmanuel Macron zuvor gesagt. Doch fast ein Monat mit teils gewalttätigen Protesten zeigt jetzt Wirkung: Zum 1. Januar gibt es in Frankreich Geldgeschenke.
In acht Jahren 1949 bis 1956 zeichnete Maurice Tillieux 67 Abenteuer seiner Detektivserie „Félix“. Über Jahrzehnte gerieten sie in Vergessenheit. Jetzt erweckt sie die großartige Gesamtausgabe eines belgischen Kleinverlags wieder zum Leben.
Der französische Präsident wird am Montag wegen der heftigen Proteste eine Rede an die Nation halten. Zuvor trifft er sich mit Gewerkschaften und Arbeitgebern.
Wenige Marken leisten sich noch einen eigenen Parfümeur. Bei Hermès darf Christine Nagel experimentieren, wie sie will. Ihre Tester sind genau zwei Personen.
Die Plünderungen der sogenannten „Gelbwesten“ setzen Frankreichs Geschäftswelt zu. Für viele Ladenbesitzer ist es existenzbedrohend. Wirtschaftsminister Bruno le Maire spricht von einer „Katastrophe“.
Mehr als 1700 Festnahmen und 264 Verletzte: Nach den Protesten in Frankreich ziehen die Behörden Bilanz. Der Präsident will sich in der kommenden Woche äußern – dämpft aber die Erwartungen.
Zu einer Gewaltorgie ist es bei den Protesten der „Gelbwesten“ nicht gekommen. Doch Polizei und Demonstranten lieferten sich etliche Scharmützel – und viele Franzosen sind sich einig: Frankreich braucht eine Befriedung, jetzt.
Die friedlichen Morgenstunden der „Gelbwesten“ sind vorbei: Nachdem die Polizei Tränengas und Wasserwerfer einsetzte, versuchten nun einige Demonstranten ein Kaufhaus anzuzünden. Die Zahl der Festnahmen steigt stetig.
Frankreich kommt nicht zur Ruhe: Schon am Samstagmittag gibt es mehr Festnahmen in Paris als in der vergangenen Woche zu dieser Zeit. Die „Gelbwesten“ wollen eine Revolution anzetteln.
Zahlreiche Demonstranten in Paris gingen symbolisch auf die Knie und verwehrten sich dagegen, als gewalttätig stigmatisiert zu werden.
Blockierte Autobahnzufahrten, angespuckte Geschäftsläden: Woher kommt die Wut vieler Franzosen auf Emmanuel Macron und seine Unterstützer? Ein Besuch im „Reich der gelben Westen“.
Gebannt blickt das Land auf die Proteste der Gelbwesten – und Emmanuel Macron schweigt. Frankreich ist gefangen in seinen Widersprüchen und inneren Blockaden. Gibt es einen Ausweg?
Die „Gelbwesten“ kündigen einen Sturm auf den Elysée-Palast an. Die Polizei erwartet rund tausend gewalttätige Randalierer. Die Hauptstadt ist im Ausnahmezustand – auch wenn dieser nicht offiziell ausgerufen wurde.
Zum 17.Mal findet die Art Basel Miami Beach statt, nun im renovierten Convention Center. Die Messe bleibt Magnet für internationale Sammler.
In Frankreich werden am Wochenende zahlreiche Fußballspiele der Ligue 1 abgesagt. Auch die Handball-EM der Frauen ist vom „schwarzen Samstag“ betroffen, den die Bewegung der „Gelbwesten“ ausrief.
Paris-Besucher müssen am Wochenende mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Grund sind Befürchtungen, dass die bevorstehenden „Gelbwesten“-Proteste abermals in Gewalt umschlagen könnten.
In Frankreich schließen sich nun auch Schüler den Gelbwesten-Protesten an. Weniger gewalttätig sind die Demonstrationen nicht – brennende Mülltonnen und zahlreiche Festnahmen bestimmen das Bild.
Gegen den Produzenten und Regisseur Luc Besson werden weitere Vorwürfe sexueller Übergriffe erhoben. Es gibt eine Klage. Die französische Presse berichtet darüber nicht. Bis jetzt.
Scheidet Paris aus der Champions League aus, hat der Trainer ein Problem. Ausgerechnet jetzt läuft es in der Liga nicht mehr rund für die Elf von Thomas Tuchel. Immerhin eine gute Nachricht aber gibt es.
Die gewaltsamen Proteste in Frankreich schrecken nicht nur Touristen ab. Auch Anleger und internationale Investoren machen sich zunehmend Sorgen; einige Aktienkurse sinken schon. Nur eine Sparte profitiert von den Unruhen.
Die Krawalle in Paris haben Folgen für den Fußball und den deutschen Trainer Thomas Tuchel: Das Heimspiel von Paris Saint-Germain ist abgesagt worden.
Messi und Ronaldo sind wie schon bei der Fifa-Wahl zum Weltfußballer des Jahres geschlagen von einem Kroaten: Luka Modric erhält auch den „Ballon d’Or“. Dzsenifer Marozsan wird immerhin Dritte.