Die Banalisierung des Antisemitismus
20.000 Menschen demonstrieren gegen Judenhass in Paris. Das ist zu wenig, um den aufkeimenden Antisemitismus in Frankreich wieder einzudämmen. Und die Regierung Macron ist kaum bemüht, das Problem zu lösen.
20.000 Menschen demonstrieren gegen Judenhass in Paris. Das ist zu wenig, um den aufkeimenden Antisemitismus in Frankreich wieder einzudämmen. Und die Regierung Macron ist kaum bemüht, das Problem zu lösen.
Mit seinem Tod hinterlässt Karl Lagerfeld nicht nur bei Chanel und Fendi eine große Lücke. Was kommt nun?
Zu der Kundgebung in Paris hatten 18 Parteien gemeinsam aufgerufen, dabei waren auch zahlreiche hochrangige Politiker.
Weil judenfeindliche Straftaten in Frankreich zunehmen, protestieren nicht nur in Paris Tausende. Auch bei Veranstaltungen der „Gelbwesten“ hatte es Vorfälle gegeben.
Karl Lagerfeld hat seit den frühen fünfziger Jahren mehr für die deutsch-französische Verständigung getan als manch ein Politiker. Und hat dabei die Marke Chanel wiederbelebt. Ein Kommentar.
Der Modezar starb am Dienstag in Paris im Alter von 85 Jahren. Bei seiner letzten Modenschau für Chanel im Januar fehlte Lagerfeld bereits, was Spekulationen über seinen Gesundheitszustand ausgelöst hatte.
Der frühere Präsident Nicolas Sarkozy, die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo und der Regierungssprecher nehmen mit Dankesworten Abschied von dem Mann, der Chanel rettete. Sogar die Gelbwesten verbreiten Trauerbekundungen.
Der deutsche Modeschöpfer Karl Lagerfeld ist tot. Das teilte Chanel am Dienstag in Lagerfelds Geburtsstadt Hamburg mit. Er starb im Alter von 85 Jahren. Sein Tod sorgt für ein Beben in der Modewelt.
Zwischen Selbstbehauptung und Belästigung: Das Flanieren in der Stadt, das war für Frauen schon immer anders als für Männer. Lauren Elkin hat der „Flâneuse“ ein ganzes Buch gewidmet – und uns mitgenommen auf einen Spaziergang durch Paris.
Karl Lagerfeld ist gestorben. Für die F.A.S. hat er 2007 seine Welt buchstabiert – von A wie „Armani“ bis Z wie „Zukunft“. Über „Ruhestand“ sagte er: „Das ist für viele Menschen eine Obsession.“
Aus den Reihen der Gelbwesten erschallen neuerdings „Juden raus“-Schreie. Macron ist an den Entwicklungen am Rande der Staatskrise nicht ganz unschuldig.
Das "Wolfgat" liegt in einem abgelegenen südafrikanischen Fischerdorf und ist bei einer Gala in Paris zum „Restaurant des Jahres“ gekürt worden. Koch Kobus Van der Merwe serviert dort unter anderem Meeresfrüchte und Gräser aus den Dünen.
Neymar fehlt. Edinson Cavani fehlt. Na und? Kylian Mbappé glänzt wieder und schießt Paris mit einem sehenswerten Treffer zum Sieg. Der Jungstar versetzt Frankreich mehr und mehr ins Schwärmen.
In französischen Hauptstadt Paris sind am Sonntag erneut Tausende Menschen, die sich der Gelbwestenbewegung angeschlossen haben, auf die Straße gegangen. Auch nach drei Monaten der Proteste ist das Ziel noch das gleiche: Präsident Emmanuel Macron zum Rücktritt bewegen.
Demonstranten der „Gelbwesten“-Bewegung beschimpften in Paris den Philosophen Alain Finkielkraut unter anderem als „Drecksjuden“. Bei der Gruppe sei Antisemitismus sehr verbreitet, sagte der Intellektuelle im Nachhinein. Nicht alle verurteilten die Übergriffe.
Die „Speisekammer“ in Heddernheim ist ein alteingesessener Familienbetrieb und unter den Frankfurter Gasthäusern ein Dauerbrenner mit vielen treuen Stammgästen. Das hat natürlich seine Gründe.
Überraschungssieger bei der Berlinale: Zum ersten Mal gewinnt ein israelischer Regisseur den Goldenen Bären. Nadav Lapid erzählt in „Synonyme“ von der Identitätssuche eines jungen Mannes. Auch das deutsche Kino konnte gleich mehrfach überzeugen.
Frankreich und Italien erlebten in den vergangenen Wochen die schwerste diplomatische Krise seit Kriegsende. Jetzt schickt Paris seinen Botschafter wieder zurück nach Rom – und der erzählt, wie er auf den Streit blickt.
Es war ein beispielloser Vorgang unter EU-Mitgliedern: der Abzug eines Botschafters. Doch jetzt schickt Frankreich seinen Botschafter abermals nach Italien.
Die unterschiedlich strikten Rüstungsexportrichtlinien in den EU-Staaten sorgen immer wieder für Streit – auch zwischen Paris und Berlin. Ein Dokument schafft nun offenbar Klarheit. Und auch auf der Sicherheitskonferenz spielt das Thema eine Rolle.
Frankreich ist nach dem Brexit die einzige Nuklearmacht in der EU. Doch es sieht nicht so aus, als wolle sich das Land schützend vor die Staatengemeinschaft stellen: Dass Macron nicht zur Sicherheitskonferenz nach München kommt, ist dafür nur ein Indiz.
So war seine Kunst noch nie zuvor zu sehen: Die Fondation Beyeler in Riehen zeigt die Blaue und die Rosa Periode des Jahrhundertkünstlers in einmaliger Verdichtung.
Paris St. Germain gewinnt in der Champions League bei Manchester United auch ohne die großen Stars Neymar und Cavani. Dabei beeindrucken gleich drei Deutsche – und „Plan D“.
Eine Halbzeit lang duellierten sich Manchester United und Paris Saint-Germain ohne Ertrag. Doch dann schlägt Tuchels Star-Ensemble zu – auch ohne die beiden verletzten Topstürmer.
Der deutsche Trainer wurde in Paris mit Skepsis empfangen, hat aber viele von sich überzeugt. In der Champions League steht Thomas Tuchel vor seiner Meisterprüfung. Doch nun gibt es gleich mehrere Probleme.
Paris kann kommen: Keiner verdeutlicht den Wandel bei Manchester United eindrücklicher als Paul Pogba. Dass der Franzose wieder so stark ist, hat einen bestimmten Grund.
Von der Straße in die Hallen: Die französische Nouvelle-Chanson-Sängerin Zaz kommt mit ihrem neuen Album am 13. Februar in die Frankfurter Festhalle.
Der Bürgermeisterin von Paris reicht es mit Airbnb. Auf ihrer Twitter-Seite kündigt Anne Hidalgo an, gegen den Unterkunftsvermittler vor Gericht zu gehen – und verlangt eine Rekordstrafe.
Wieder kam es am Samstag in Paris bei einer Kundgebung zu Krawallen und Ausschreitungen. Bei dem Versuch eine Blendgranate der Sicherheitskräfte abzuwehren, wurde ein Mann schwer verletzt.
In Ostdeutschland ist alles bereit für die Inbetriebnahme der neuen Pipeline. Dort ist man froh über den Einsatz der Kanzlerin. Doch wie groß ist die Abhängigkeit von Moskau?
Der Verletzte habe eine Blendgranate abwehren wollen, heißt es aus Protestler-Kreisen. Diese sei jedoch bei Berührung explodiert. Zusammenstöße hatte es unter anderem am Parlamentsgebäude in Paris gegeben.
Deutschland im Osten, Frankreich im Süden: Das war die Arbeitsteilung in Europa vor Macron. Hat seine europapolitische Strategie zu dem Streit über die zweite Ostseeleitung geführt?
Nach dem Abzug des französischen Botschafters bekennt sich Rom zur Völkerfreundschaft – bleibt jedoch in der Sache hart. Ein Italiener schämt sich für den Streit.
Weltweit steigt die Zahl der Zuckerkranken. Doch der Pharmakonzern Sanofi verliert Umsatz mit Diabetesarzneien aus Frankfurt-Höchst. Diese Nachricht kommt für den Standort zur Unzeit.
„Kein Anschluß ans Leben“: Neu aufgetauchte Briefe Paul Celans an eine unbekannte Geliebte werfen ein Licht auf sein Schreiben und Leben. Im März werden sie versteigert – und könnten unerforscht verschwinden.
Einen Hochgeschwindigkeitszug zwischen Frankreich und Italien wird es nach dem Willen des Vize-Ministerpräsidenten nicht geben. Doch diese Entscheidung könnte das Land Milliarden kosten.