Das Coronavirus ist in Brasilien angekommen
Präsident Bolsonaro spricht von Hysterie, doch der positive Test von Trainer Jesus sorgt für Betroffenheit. Mit dem langmähnigen Kauz kam der Erfolg nach Rio. Und nun das Coronavirus.
Präsident Bolsonaro spricht von Hysterie, doch der positive Test von Trainer Jesus sorgt für Betroffenheit. Mit dem langmähnigen Kauz kam der Erfolg nach Rio. Und nun das Coronavirus.
Italien setzt im Kampf gegen die Corona-Epidemie auf Fachkräfte aus Kuba und Venezuela. Doch Lateinamerika könnte die bald ebenso dringend benötigen. Das Virus ist dort nicht die erste Geißel.
Staatspräsident Jair Bolsonaro spricht von „Hysterie“, in Brasilien wurde trotz der Corona-Epidemie weiter Fußball gespielt. Die Sportler finden das gar nicht gut – und protestieren auf ihre eigene Art und Weise.
Allein am Sonntag starben in Italien 368 Menschen an den Folgen der Corona-Infektion. Jetzt sollen Messehallen zu Krankenhäusern werden – mit medizinischem Personal aus dem Ursprungsland des Virus. Und aus zwei der ärmsten Staaten Amerikas.
Die Anwälte versuchen alles, doch Ronaldinho muss in Paraguay in U-Haft bleiben. Derweil werden immer mehr Details der Fake-Pass-Affäre bekannt – und der frühere Fußballstar erhält einen skurrilen Preis im Gefängnis.
Der amerikanische Präsident hatte vor einigen Tagen eine Delegation aus Brasilien empfangen, in der eine Person mit dem Virus infiziert war. Trump wurde aber nun negativ auf das Coronavirus getestet.
Die Opposition marschiert durch mehrere venezolanische Städte – und wird von Sicherheitskräften aufgehalten. Für die Wahlen in diesem Jahr hat sie bisher keine gemeinsame Linie gefunden.
Daniel Cohn-Bendit ist Ikone der 68er-Bewegung, Politiker und Publizist. Hier schreibt er über die Bitterkeit in seinem Herzen, linken und rechten Fußball und Spieler, die sich einmischen.
Hinauf auf den höchsten Punkt: Die Arbeit der Anthropozän-Forscher der Jungen Akademie am Chimbarazo führt sie auf und tief hinein in die vom Klimawandel gezeichneten Gletscher.
Ronaldinho und sein Bruder waren am vergangenen Mittwoch mit gefälschten Papieren in Paraguay eingereist. Nach einer ersten Vernehmung am Donnerstag noch auf freiem Fuß gelassen, veranlasste ein Richter am Freitag dann die Verhaftung der beiden.
Nach der Festnahme wegen gefälschter Pässe zieht die Affäre um den früheren Fußballstar Ronaldinho weitere Kreise. Nun mischt sich auch die Politik auf höchster Ebene ein. Und ein neues pikantes Detail wird bekannt.
Die Frauenbewegung in Lateinamerika ist so stark wie nie. Sie wendet sich gegen Gewalt und Machismo. Warum ist das gerade dort so nötig?
Europäische und amerikanische Zollbeamte stoßen auf illegale Holzlieferungen aus Brasilien. Die dortige Umweltbehörde lockert daraufhin die Regulierungen für Exporte.
Die achtfache Mutter Janaína Xavier lebt an Brasiliens größtem Rauschgiftumschlagplatz in São Paulo. Sie schaffte den Ausstieg aus der Sucht. Weggehen kann sie aber nicht.
Eigentlich wollte Ronaldinho in Paraguay seine Biografie promoten und ein Spielcasino eröffnen. Nun sitzt er mit seinem Bruder in Untersuchungshaft. Welche Rolle spielte Dalia Lopez, die den Trip des früheren Fußballstars bezahlte?
Wegen seiner Einreise mit einem gefälschten Pass in Paraguay ist der brasilianische Ex-Fußballstar Ronaldinho nun doch in Haft gekommen. Die Generalstaatsanwaltschaft machte damit die Entscheidung des ursprünglich zuständigen Staatsanwaltes rückgängig.
Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen den früheren brasilianischen Fußballnationalspieler Ronaldinho erhoben. Dieser hatte zuvor versucht, mit einem gefälschten Pass nach Paraguay einzureisen.
Der ehemalige Weltfußballer Ronaldinho war mit seinem Bruder eigentlich nach Paraguay gereist, um an einer Fußballschule für Kinder teilzunehmen und sich in einem Kasino zu vergnügen. Doch stattdessen musste sich der Weltmeister von 2002 ausgiebig mit den örtlichen Behörden unterhalten.
Ein Konsortium rund um die Werften-Tochtergesellschaft von Thyssen-Krupp hat sich einen Großauftrag aus Brasilien gesichert. Der Auftragswert soll rund 1,8 Milliarden Euro betragen.
Eine weitere Eskalation des Konflikts zwischen dem rechten brasilianischen Präsidenten Bolsonaro und dem sozialistischen venezolanischen Regierungschef Maduro: Für die brasilianische Regierung ist nun der Weg frei, venezolanische Diplomaten auszuweisen.
Der deutsche Fußball hat ein Rassismus-Problem. Auch in den vergangenen Wochen beleidigten Zuschauer schwarze Spieler mehrmals mit Affenlauten. Der ehemalige deutsche Nationalspieler Cacau findet dazu deutliche Worte. Ein Gastbeitrag.
Brasiliens Wirtschaft ist 2019 unter den Erwartungen gewachsen. Anstatt dazu Stellung zu beziehen, lässt Präsident Bolsonaro einen Parodisten auftreten.
Twitter wird möglicherweise nach dem Vorbild anderer Onlinenetzwerke die Option von sich selbst löschenden Botschaften einführen. In Brasilien gebe es einen Test mit Twitter-Botschaften, die nach 24 Stunden von alleine verschwinden.
Der britische Fernsehsender Channel 4 berichtet über Kinderarbeit auf zertifizierten Kaffeeplantagen in Guatemala. Abnehmer seien auch Nestlé und Starbucks – welche sich nun in Erklärungsnot sehen.
Ein Bürgersohn aus Nicaragua, der stetig zwischen Versenkung und Agitation pendelte: Zum Tod des Dichters, Priesters und Selbstvermarkters Ernesto Cardenal.
Als Schriftsteller, Priester und revolutionärer Politiker hatte Ernesto Cardenal keine Furcht, anzuecken. In Nicaragua kritisierte er zuletzt seine alten Sandinista-Genossen. Mit 95 Jahren ist er nun gestorben.
Wie klingt es auf 4500 Metern Höhe, auf einem der höchsten Gletscher Ecuadors? Die Suche nach den Spuren des Anthropozäns führt unsere Expeditionsteilnehmer in die wechselhaften Klanglandschaften der Berge.
Vor der Küste Brasiliens kam es zu einer Havarie eines Frachtschiffs. Nach Angaben des Bergbauunternehmens Vale SA wurde das Bug des Frachters beschädigt.
Albinismus ist eine seltene Pigmentstörung, die überdurchschnittlich häufig innerhalb der indigenen Guna-Bevölkerung in Panama anzutreffen ist. Der Fotograf Bienvenido Velasco Blanco hat sensible Einblicke aus dem Alltag der „Enkel der Sonne“ festgehalten.
Wegen des Kokains hat die Kokapflanze einen schlechten Ruf – dabei soll sie an sich ungefährlich und sogar gesund sein. In Südamerika gibt es bereits Tee oder Gebäck aus Koka. Bald auch bei uns?
Rund 714.000 Anträge wurde im vergangenen Jahr in der EU, Norwegen, Island, Liechtenstein und in der Schweiz registriert – 13 Prozent mehr als 2018. Der Grund dafür ist nicht irreguläre Migration.
Italiener und Südkoreaner, die nach El Salvador reisen, müssen wegen des Coronavirus für 30 Tage in Quarantäne. Das teilte der Präsident des Landes mit.
Bisher war Südamerika vom Coronavirus verschont geblieben. Nun scheint sich das Virus aus Italien eingeschlichen zu haben. In Asien steigt die Zahl der Todesopfer. Und auch an den Börsen macht sich die Angst bemerkbar.
Sechs junge, wissenshungrige Forscher aus Deutschland erklimmen und erforschen auf den Spuren Humboldts den berühmten Chimborazo in Ecuador. Was sie suchen? Nach Spuren in der Umwelt, die der Mensch auf dem Berg bis heute hinterlassen hat.
In Argentinien haben sie es nicht leicht: Wer ist denn nun das beliebtere Fußball-Idol? Diego Maradona trotz Aufgeblasenheit und Drogensucht oder Lionel Messi trotz Steuerhinterziehung? Die Antwort hat auch mit Taxifahrern zu tun.
Schwangere erhalten zur Geburt ein Medikament, das dafür nicht zugelassen ist. Im vermeintlichen Skandal um Cytotec wurden wichtige Punkte übersehen.