Wer wird Nanette Snoep vermissen?
Der Vertrag der Direktorin des Rautenstrauch-Joest-Museums wird nicht verlängert. Das heißt aber nicht, dass die Stadt Köln ihre postkoloniale Museumspolitik überdenkt.
Marion Ackermann ist die erste Frau an der Spitze der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Im Interview spricht sie darüber, wie sie die Stiftung neu aufstellen will – und was ihren Führungsstil von dem ihrer Vorgänger unterscheidet.
Der Vertrag der Direktorin des Rautenstrauch-Joest-Museums wird nicht verlängert. Das heißt aber nicht, dass die Stadt Köln ihre postkoloniale Museumspolitik überdenkt.
Schwarze Perspektiven auf Europas Kunst und Politik: Die Kunsthalle Gießen zeigt die erste deutsche Einzelausstellung von Roméo Mivekannin.
In „Das Geschenk“ lässt Gaea Schoeters einen afrikanischen Staatschef 20.000 Elefanten nach Deutschland schicken. Im Gespräch mit Elena Witzeck stellt die Autorin ihren Roman im Literaturhaus Frankfurt vor.
Rekordchampion Ägypten muss im Achtelfinale des Afrika-Cups in die Verlängerung, siegt aber mit einem Traumtor. Trotz des Ausscheidens erreichen Gegner Benin und sein deutscher Trainer einen großen Erfolg.
Mit einem Sieg über Benin zieht Senegal als Gruppensieger ins Achtelfinale beim Afrika-Cup ein. Unterdessen besiegt die DR Kongo ein glückloses Botswana.
Im Staatsfernsehen hatten Soldaten in Benin die Machtübernahme angekündigt. Präsident Talon will die Lage unter Kontrolle gebracht haben.
Bei der Eröffnung des Museum of West African Art kam es jetzt zu Protesten. Ursprünglich sollte es die aus Deutschland zurückgegebenen Benin-Bronzen zeigen. Geht es bei dem Eklat aber überhaupt um die Bronzen?
Die Weltmeisterschaft im Radsport wird zur Schauveranstaltung für Ruandas zunehmend repressiven Herrscher Paul Kagame. Die Branche ist angetan, der Bundestrainer findet es „einmalig“.
Warum glauben Europäer, sie hätten die Sklaverei erfunden? Sollte man die Benin-Bronzen dem Königshaus zurückgeben, obwohl es selbst vom Menschenhandel profitiert? Mathias Brodkorb knöpft sich postkoloniale Mythen vor.
Die Bedrohung im Norden des kleinen Küstenstaats in Westafrika wird immer schlimmer. Für die blutigen Attacken ist vor allem eine Gruppe verantwortlich.
Eine Wunde, die nicht heilen kann: Mati Diops Berlinale-Gewinner-Film „Dahomey“ begleitet die Restitution von 26 Raubkunstwerken aus Frankreich nach Benin. Wer so starke Bilder hat, braucht keine Belehrung mehr.
Leonard Wantchekon ist einer der wenigen afrikanischen Wissenschaftler, die es als Professor an eine westliche Eliteuniversität geschafft haben. Seine Karriere begann mit der Flucht aus einem Gefängnis seines Heimatlandes Benin.
Akoua stellt Cashewsaft her und verhindert Lebensmittelverschwendung. Denn normalerweise wird die Frucht bei der Gewinnung von Cashewkernen weggeworfen.
Fünf Jahre sind schnell vorbei: Die Berlinale endet mit dem Goldenen Bären für Mati Diops „Dahomey“
Filme von Mati Diop, Matthias Glasner und Margherita Vicario im Wettbewerb.
Auf der Flucht von Benin nach Europa lernt Tori die ältere Lokita kennen. In Belgien angekommen, geben sie sich als Geschwister aus. Für die illegal eingereiste Lokita ist das die einzige Chance, eine Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten. Allmählich werden die Behörden skeptisch – ein DNA-Test soll Klarheit schaffen. In einem Strudel aus Not und Kriminalität wird die Freundschaft der "Geschwister" auf die Probe gestellt.
Im Begleitprogramm zur zweiten Benin-Ausstellung lässt das Frankfurter Weltkulturen-Museum junge nigerianische Künstler und Wissenschaftler zu Wort kommen.
Das Weltkulturen Museum in Frankfurt hat die Provenienz seiner Benin-Sammlung erforschen lassen und zeigt erstmals alle 57 Stücke zusammen.
Kulturstaatsministerin Claudia Roth im Gespräch über die Neubesetzung der Berlinale, das Museum der Moderne und andere Baustellen der deutschen Kulturpolitik zur Hälfte ihrer Amtszeit.
Niger ist für Frankreichs Nuklearindustrie von großer Bedeutung. Der Putsch nährt Sorgen vor Versorgungsengpässen. Und nun?
Das Dekret des Präsidenten ist kein Grund für Empörung: Die innernigerianische Weitergabe der Benin-Bronzen entspricht afrikanischen Begriffen von kollektivem Eigentum. Ein Gastbeitrag.
Nach dem Staatsstreich in Niger stellt sich die Armee auf die Seite der rebellierenden Militärs. Demonstranten fordern eine Intervention Russlands. In Paris wird über eine mögliche Beteiligung der Wagner-Truppe spekuliert.
Panzer im klingenden Leopardenkostüm: Im Lenbachhaus München zeigt die Biennalekünstlerin Natascha Sadr Haghighian aktuelle Werke.
„Niemand kann sich der Verantwortung entziehen“: Bevor die Verhandlungen mit Nigeria beginnen, stellt das Weltkulturen Museum die Sammlung erstmals in Gänze vor.
Feiertag beibehalten +++ Vor der NVA gerettet +++ Endgültige Wende zum Absurden +++ Vollzug eines Verfassungsgebotes
Gastbeitrag des Bundespräsidenten zur sozialen Pflichtzeit +++ Gastbeitrag zu Benin-Bronzen-Streit +++ Streit um die Geschwindigkeit
Hat Deutschland mit der Rückgabe der Benin-Bronzen an Nigeria einen Fehler gemacht? Die Weitergabe der Kunstwerke an den Oba von Benin hat eine hochemotionale Debatte ausgelöst über Kolonialisierung, Schuld und Wiedergutmachung.
Die Benin-Bronzen sind weg, der Rechtsstaat wankt – da fehlt eigentlich nur noch ein Tempolimit, um die allgemeine Verunsicherung zu komplettieren.
Die bedingungslose Rückgabe der Benin-Bronzen an Nigeria war die einzige richtige Lösung. Denn Beutekunst gehört demjenigen, dem sie geraubt wurde. Ein Gastbeitrag.
Deutschland hat bedeutende Kunstwerke an Nigeria zurückgegeben. Dort ist ihre Zukunft ungewiss. Schlechtes Gewissen führt eben nicht immer zu guten Entscheidungen.
Die von der AfD beantragte Aktuelle Stunde des Bundestags zur Rückgabe der Benin-Bronzen verläuft wie erwartet. Nur die Union sorgt für einige überraschende Akzente.
Wer Kunst nach Afrika restituiert, kann sie nicht mehr vor partikularen Interessen schützen. Das ist die Lehre, die die deutsche Politik aus der Rückgabe der Benin-Bronzen ziehen muss.
Afrikas Welterbe wird Privatbesitz: Der scheidende nigerianische Staatspräsident hat sämtliche Benin-Bronzen an die Königsfamilie in Benin City übertragen. Jetzt zeigt sich, wie verfehlt die übereilte Rückgabe durch deutsche Museen gewesen ist. Ein Gastbeitrag.
Benin-Bronzen sind aus rheinischem Messing
Sie sind blutjung und schauen nach vorn, um eine Tradition zu bergen. The Critics Company aus Nigeria schaut im Frankfurter MMK Hauptzollamt nach vorn.
IPCC-Berichte +++ Generationenkonflikte +++ Benin-Bronzen +++ Benachteiligung von Frauen?