Leserbriefe vom 28. März 2023
IPCC-Berichte +++ Generationenkonflikte +++ Benin-Bronzen +++ Benachteiligung von Frauen?
IPCC-Berichte +++ Generationenkonflikte +++ Benin-Bronzen +++ Benachteiligung von Frauen?
AT&T +++ Anleihemarkt +++ Benin-Bronzen
Die von Deutschland finanzierte Datenbank „Digital Benin“ will den weltweiten Bestand an Benin-Bronzen dokumentieren. Was sie nicht zeigt, sind die vielen Objekte, die aus nigerianischen Museen verschwunden sind. Ein Gastbeitrag.
Der Direktor der Petersburger Eremitage, Michail Piotrowski, verteidigt das Prinzip des unantastbaren Museums gegen postkoloniale „Politkorrektheit“. Dass sein Land ukrainische Museen plündert, lässt er unerwähnt.
Wartende Reisende sind am Samstagabend an einem Bahnhof im Südwesten Nigerias angegriffen worden – rund 100 Kilometer entfernt von Benin City. Bisher hat sich keine Gruppierung zu dem Überfall bekannt.
Die Rückgabe der Benin-Bronzen an Nigeria dient den deutschen Wirtschaftsinteressen in Afrika. Menschenrechte und Moral müssen dabei zurückstehen. Ein Gastbeitrag.
Mit einem international beachteten Schritt haben Außenministerin Annalena Baerbock und Kulturstaatsministerin Claudia Roth am Dienstag in der nigerianischen Hauptstadt Abuja 20 der kostbaren Benin-Bronzen zurückgegeben.
Mehr als 120 Jahre nach ihrem Raub sind 20 Kunstwerke aus deutschen Museen zurück in Nigeria. Der nigerianische Außenminister fordert einen solchen Schritt auch vom Britischen Museum.
In Itzehoe könnte das Urteil in einem der letzten NS-Prozesse fallen. Kostbare Bronzen kehren in ihre Heimat zurück. Und: Die CDU übt sich in Vergangenheitsbewältigung. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die Energieminister der EU-Staaten sollen den europäischen Gaspreisdeckel festzurren. Endspurt beim Weltnaturgipfel. Und: Im Wirecard-Prozess wird es spannend. Der F.A.Z.-Newsletter
Außenministerin Baerbock und Kulturstaatsministerin Roth sind nach Nigeria gereist. Sie wollen dort über die Klimakrise reden – und 20 Benin-Bronzen zurückgeben.
Der Kölner Stadtrat hat beschlossen, dass 92 Benin-Bronzen aus dem Rautenstrauch-Joest-Museum zurück nach Nigeria gehen. Die Rückgabe beginnt sofort.
Kommen Frankreich und Deutschland miteinander klar? Die französische Kulturministerin Rima Abdul Malak über Spannungen im deutsch-französischen Verhältnis und die stockende Restitution afrikanischer Kulturgüter. Ein Interview.
Weltweit werden Wälder abgeholzt, einheimische Arten durch Exoten ersetzt. Können sich die Ökosysteme davon erholen? Wie sehr setzt ihnen der Klimawandel zu? Und was bedeutet das alles für die Menschen? Zehn Reportagen von Benin bis Singapur.
Viola Davis brilliert in „The Woman King“ als Generalin einer afrikanischen Armee. Nicht nur Männer können kämpfen – das zeigt auch das historische Vorbild dieses erstaunlichen Films.
Die postkoloniale Debatte leidet unter einer dramatischen Blickverzerrung. Die Forderung nach historischer Gerechtigkeit muss sich nach allen Seiten richten. Damit wird Wiedergutmachung zum illusorischen Projekt. Ein Gastbeitrag.
Als letzter Teilbereich im Humboldt-Forum eröffnet die Dauerausstellung im Ostflügel des Berliner Schlosses. Die Benin-Bronzen sind dabei nur einer von vielen Höhepunkten.
Eine New Yorker Anwältin fordert die deutschen Museen auf, ihre Benin-Bronzen nicht an Nigeria zu restituieren. Sie verlangt Gerechtigkeit für die Nachkommen der Sklaven, die das Königreich Benin an europäische Händler verkaufte.
Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat mit Nigeria vereinbart, dass ein Drittel ihrer Benin-Bronzen in Deutschland bleiben kann. Die Frage ist nur, welchen Preis sie dafür bezahlt.
Englische Institutionen wollen dem deutschen Beispiel folgen und ihre Benin-Bronzen an Nigeria übereignen. Eine Gruppe aus New York fordert nun, dass die Bronzen als Erbe des Sklavenhandels in westlichen Museen bleiben sollen.
Abhängigkeit vom Wettergott +++ Bellizistische Grundstimmung +++ Benin-Bronzen +++ Selbstbestimmungsgesetz
Frankreichs Präsident spürt auf seiner Afrika-Reise die Folgen der russischen Propaganda. Moskau wirft er eine „hybride Präsenz“ vor. Sie schade europäischen und afrikanischen Interessen.
1897 erbeuteten Briten die Skulpturen in Nigeria und verkauften sie an Museen. Deutschland gibt nun die ersten zwei Exemplare zurück. Ein Teil der über 500 Objekte zählenden Sammlung soll aber als Leihgabe in Deutschland bleiben.
In deutschen Museen stehen etwa 1100 Kunstobjekte, die aus Benin – Teilen des heutigen Nigerias – gestohlen wurden. Die Bundesregierung will jetzt eine Absichtserklärung gemeinsam mit der nigerianischen Regierung unterschreiben, dass diese Skulpturen zurückgegeben werden.
Nigeria wird Eigentümer der Benin-Bronzen. Ein Teil von ihnen bleibt als Leihgabe in Deutschland. Aber den ethnologischen Museen fehlt ein Konzept, wie sie sie ausstellen wollen.
Lange standen sie als Raubgut in deutschen Museen – nun sollen viele der aus Nigeria stammenden Benin-Bronzen zurückgegeben werden. Manche der Kunstwerke könnten aber auch als Leihgaben in Deutschland bleiben.
Ein Wettersatellit wird mit einem Kunstwerk aus Afrika ins All geschickt. Mit dem Kunstprojekt soll auf den Klimawandel und seine verheerenden Folgen für den Kontinent aufmerksam gemacht werden.
Kölns Benin-Bronzen +++ Völkerrecht und Kriegseintritt +++ Bundesländer unter Druck
So sieht das Museum der Zukunft aus: Köln zeigt seine Benin-Bronzen und verzichtet im Interesse der postkolonialen Aufklärung auf alle Erklärungen der Objekte.
Eine geraubte Bronzeskulptur aus dem einstigen Königreich Benin soll bald zurückgegeben werden. Im Mainzer Landesmuseum wird sie nochmal in einer Sonderschau gezeigt. Führung mit einer Ethnologin inklusive.
Bußübungen im Zeichen des Postkolonialismus: Wie das Leipziger Grassimuseum für Völkerkunde seine Selbstabschaffung zelebriert.
Benin-Bronzen +++ Ludwig Ehrhard +++ Russische Truppen +++ Gerhard Schröder
Sie will Mauern einreißen und Europa und Afrika kulturell verbinden – aber in der Debatte über die Documenta setzt sie auf ein Expertengremium: Ein Gespräch mit Kulturstaatsministerin Claudia Roth.
In Österreich gibt es von nun an eine Kommission zu kolonialem Kulturgut. Die Kommission soll den Umgang mit Museumsbesitz aus kolonialer Herkunft evaluieren und Kriterien schaffen.