Niersbach zweifelt an Russland und Qatar
Ratlosigkeit und Resignation: DFB-Präsident Niersbach zweifelt, ob die WM noch mal an Russland vergeben würde – und die Querelen um Qatar nehmen kein Ende.
Ratlosigkeit und Resignation: DFB-Präsident Niersbach zweifelt, ob die WM noch mal an Russland vergeben würde – und die Querelen um Qatar nehmen kein Ende.
Weil sie nicht mit ihren Hidschabs spielen dürfen, treten Qatars Basketspielerinnen bei den Asienspielen nicht an. In anderen Disziplinen sind Kopftücher dagegen erlaubt.
Anti-Korruptions-Experte Pieth fordert die Fifa auf, Ermittlungsergebnisse zu den Korruptionsvorwürfen rund um die WM-Vergaben an Russland und Qatar zu veröffentlichen. Es sei unheimlich wichtig, „dass die Fifa jetzt Vertrauen schafft.“
Zwanziger glaubt nicht an Qatar ++ Fandel räumt Fehler ein ++ Schaaf will drüber reden ++ Draxler wird zwei Spiele gesperrt ++ Lampard trifft gegen alte Liebe ++ Fußball kompakt am Montag.
Qatar wird verdächtigt, die Dschihadisten des „Islamischen Staats“ unterstützt zu haben. Auch in der deutschen Regierung ist es deshalb strittig, ob das Land Partner oder Problemstaat ist - was sich auch nach dem Besuch des Emirs in Berlin nicht ändern dürfte.
Bei seinem Treffen mit Bundespräsident Gauck in Berlin weist Scheich Tamim Bin Hamad al Thani Berichte zurück, das Emirat habe die Terrormiliz „Islamischer Staat“ mit Geld versorgt.
Die muslimischen Staaten in der Allianz gegen den Islamischen Staat sind selbst vollkommen zerstritten: Von Nordafrika bis Iran stehen sich drei Blöcke gegenüber, die Stellvertreterkriege führen.
Im Fall Qatar sei er „komplett glücklich“, sagt Uefa-Präsident Platini. Die wegen des Ukraine-Konflikts geäußerten Forderungen, Russland die WM wegzunehmen oder das Turnier zu boykottieren, lehnt er ab.
Der Handball als ur-deutsche Sportart muss sich strecken – es geht um seine sportliche Bedeutung und um seine gesellschaftliche Relevanz. Helfen sollen dabei Events wie das Weltrekordspiel an diesem Samstag in Frankfurt.
Zwei britische Menschenrechtler sind in Qatar verschwunden. Der Vorfall wirft ein weiteres schlechtes Licht auf den Gastgeber der Fußball-WM 2022. Die staatliche Repression in Qatar scheinen sich wieder zu verstärken.
Der neue Flughafen in Doha setzt Maßstäbe an Komfort und Effizienz. Das dazugehörige Land lernt allerdings niemand kennen. Denn in Qatar will keiner bleiben
Die Bundesregierung wirft Qatar doch nicht vor, den „Islamischen Staat“ zu unterstützen. Entwicklungsminister Müller habe sich auf Presseberichte bezogen, heißt es. Im Irak wurden derweil bei einem Anschlag mehr als 70 Menschen getötet.
Die IS-Kämpfer seien auch von Qatar finanziert worden, sagt der deutsche Entwicklungshilfeminister Müller. Dafür liegen aber keine Hinweise vor. Die Diskussion lenkt vom eigentlichen Problem ab.
Eine neue Eskalation im Gazastreifen ist kaum noch stoppen: die Hamas feuert wieder Dutzende Raketen ab, die israelische Luftwaffe nimmt auch deren Militärchef ins Visier. In Jerusalem wird über eine weitere Bodenoffensive diskutiert.
In Saudi-Arabien öffnet sich die Börse für große Anleger aus dem Westen. Der Ölstaat will Kapital zur Entwicklung seiner Wirtschaft anlocken.
Eigentlich war das deutsche Handball-Nationalteam in der Qualifikation an Polen gescheitert. Dank einer Wildcard spielt sie nun doch bei der WM in Qatar mit. Gegner dort: Polen.
Die Fifa wollte nach der Brasilien-WM die Untersuchungsergebnisse zum umstrittenen Turnier 2022 in Qatar vorlegen. Daraus wird nach F.A.Z.-Informationen vorerst nichts. Zudem propagieren die Organisatoren nach erfolgreichen Tests den Sommertermin.
Freudige Überraschung: Durch eine Entscheidung am Grünen Tisch fährt die DHB-Auswahl 2015 doch zur WM in Qatar. In der regulären Ausscheidung war sie noch an Polen gescheitert.
Frankreich ist nicht genug: In diesem Jahr startet die Tour de France in England, genauer im nordenglischen Yorkshire. Dort gibt es für Gemütlichfahrer einiges zu entdecken - viel Süßes und Skurriles.
Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) fragt sich mit Blick auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2022, was in dem Emirat Qatar „der Fußball zu tun hat“.
Deutsche Unternehmen schrecken nicht vor Geschäften in Golfstaaten zurück, die dem Terror nahestehen. Die Politik hat auch kaum Berührungsängste – Einblicke in deutsche Doppelmoral.
Nach der Beantwortung der Fifa-Fragen ist die provisorische 90-Tage-Sperre von Franz Beckenbauer aufgehoben. Dennoch will der „Kaiser“ nicht mehr zur Fußball-WM nach Brasilien reisen.
Die Besitzer der nach dem Stierkampfverbot leerstehenden Arena in Barcelona fordern zehn Millionen Euro Entschädigung von der Stadt. Eine eindeutige Offerte aus Qatar könnte das Kräfteverhältnis in der Verhandlung nun deutlich verschieben.
Es ist eine ökologische Ikone und dennoch blieb ihm die höchste Würdigung verwehrt. Jetzt ist das Okavangodelta endlich Welterbe. Über die Zukunft des bedeutendsten afrikanischen Feuchtgebiets gibt es dennoch Zweifel.
Geprüft und für würdig befunden: Die Unesco nimmt bei ihrer Konferenz in Katar das westfälische Kloster Corvey ins Weltkulturerbe auf. Die Abtei war einst ein geistiges und religiöses Zentrum des Frankenreichs.
Der Fußball-Kaiser hat ausgesagt. Fünf Tage nach der Verhängung einer provisorischen Sperre durch die Fifa-Ethikhüter hat Franz Beckenbauer auf die Fragen von Chefermittler Michael Garcia geantwortet. Eine Aufhebung des Banns scheint nun nur eine Frage der Zeit.
Die deutsche Handball-Nationalmannschaft bekommt nach dem verloren WM-Play-off gegen Polen einen neuen Bundestrainer. Martin Heuberger muss gehen.
Erst erheitert, jetzt einsichtig: Franz Beckenbauer will die Fragen der Fifa-Ethikkommission nun doch beantworten. Das heißt aber nicht automatisch, dass seine 90-Tage-Sperre sofort aufgehoben wird.
Franz Beckenbauer tut seine Sperre als „Aprilscherz“ ab und streicht beleidigt die Reise zur WM. Dabei ist es gut, dass die Fifa-Ethiker nun Fußball-Autoritäten in Zweifel ziehen. Uefa und DFB sollten sich ein Beispiel nehmen.
Die deutschen Handballer verpassen zum dritten Mal nach Olympia 2012 und der EM 2014 ein Großereignis. Nach der Niederlage des Teams von Martin Heuberger fährt Polen zur WM 2015 nach Qatar.
Franz Beckenbauer wird für 90 Tage für jegliche Tätigkeit im Fußball gesperrt und will auch seine Brasilien-Reise absagen. Wie FAZ.NET erfuhr, gab es auch Nachforschungen der Fifa-Ermittler wegen Rummenigges Uhren aus Qatar.
Amerikas Verteidigungsminister Hagel hat den Gefangenenaustausch mit den Taliban vor dem Parlament verteidigt. Dafür zog er einen historischen Vergleich - und flüchtete sich in eine Spitzfindigkeit.
Er habe „nullkommanull zu verbergen“, sagt Beckenbauer der „Bild“-Zeitung. Die Kritik an seiner Rolle bei den Vergaben der Weltmeisterschaften nach Russland und Qatar könne er nicht nachvollziehen, sein Wahlverhalten will er aber weiter nicht offenbaren.
Alle Strategien des Fifa-Präsidenten dienen derzeit der eigenen Machterhaltung. Die Europäer brechen mit dem Patriarchen und üben heftige Kritik.
ARD und ZDF wollen sich schon einmal die TV-Rechte an der WM 2022 sichern. Wie viel das die Sender - und damit die Zahler des Rundfunkbeitrags - genau kostet, weiß keiner so genau.
Fifa-Chef Sepp Blatter zeigt Nerven. Auf die Korruptionsvorwürfe rund um die Vergabe der Weltmeisterschaft an Qatar reagiert er nun empört. „Diskriminierung und Rassismus“ sind nach Worten des Schweizers im Spiel .