Wer suchet, der findet nichts
Weder Heil noch Spiritualität schenkt dieser Weg den Wanderern, dafür Stille, Ruhe und das Glück der Einsamkeit: Auf alten Pilgerpfaden von Vézelay nach Nevers durch das sanftmütige Herz Frankreichs.
Weder Heil noch Spiritualität schenkt dieser Weg den Wanderern, dafür Stille, Ruhe und das Glück der Einsamkeit: Auf alten Pilgerpfaden von Vézelay nach Nevers durch das sanftmütige Herz Frankreichs.
In der Bretagne hat jeder Mensch das Recht, sich aus dem Ozean nach freiem Belieben zu bedienen. „Manger la mer“ heißt das, und es ist die schönste Art, an der wilden Küste satt zu werden.
Seine Opern wurden in den europäischen Hauptstädten uraufgeführt, er selbst lebte im Bauernland der Poebene. Eine Reise durch die Heimat Giuseppe Verdis, der an diesem Donnerstag vor zweihundert Jahren geboren wurde.
Von außen betrachtet, könnte die stundenlange Spazierfahrt auf Flüssen und Kanälen ereignisarm wirken. Doch die innere Wahrnehmung ist eine andere. Im Vierer mit Steuermann unterwegs von Frankreich nach Deutschland.
Im „Grandhotel Cosmopolis“ wohnen Flüchtlinge, Künstler und Touristen. Wer dort Zeit verbringt, kommt mit einem besonderen Souvenir zurück: Optimismus.
Wer durch den Nordwesten Griechenlands fährt, spürt von der Krise wenig: Die Schaufenster sind voll, die Museen leer, und in Dodona steht der Besucher allein unter der heiligen Eiche des Zeus.
Amsterdam ist in Feierlaune. Es zelebriert nicht nur eine Handvoll Jubiläen, sondern auch seine Wiederauferstehung - und bleibt dabei doch stets die Welthauptstadt aller Toleranzfanatiker und Freiheitsliebhaber.
Hof halten im Parterre, Schlafen unterm Dach: Das Café Tournon in Paris war Joseph Roths letzte Bleibe. Noch heute riecht es nach Vergangenheit, Niederlage und Unsterblichkeit.
Zu Ostern wandern auf Korsika Bruderschaften durch Altstadtgassen, Schwerverbrecher in Ketten tragen Kreuze, und Prediger wettern gegen den Unglauben - ein Inselrundgang.
Welcher Tourist will sich schon wie ein Tourist fühlen? Eine neue Internetseite vermittelt Einheimische als Begleiter. Wer Glück hat, kann mit Flavia durch Rio de Janeiro radeln.
Wer ins grüne Herz der Normandie vorstößt, trifft auf bukolische Landschaft, großartige Küche, entspannte Pferde und den wahren Luxus.
Der Roman „Die Kinder der Finsternis“ von Wolf von Niebelschütz führt die Leser einmal ins Mittelalter und zurück. Wer seinen Spuren folgt, landet in der Provence.
Ein Dasein als Schlossherr in der Dordogne ist beschwerlicher, als man denkt. Wer überleben will, muss sich etwas einfallen lassen - und vor allem dem gemeinen Volk Tür und Tor öffnen.
Bordeaux kann man in Sachen Wein nichts vormachen. Oder doch? An der Garonne trifft man Kenner wie Blender.
Musik gehört in der Dominikanischen Republik zum Alltag. Während die Touristen stundenlang am Strand braten, tanzen die Einheimischen lieber Merengue, Bachata und Salsa - gerne auch in der Autowaschanlage.
Durch den Urwald Perus bewegt man sich am besten auf dem Wasser. So lernt man auch die tierischen Bewohner des Amazonas kennen, denn Menschen gibt es hier nur wenige.
Nicht nur für Menschen mit Flugangst: Nach fast hundert Jahren fährt nun wieder einmal in der Woche ein Zug von Moskau nach Nizza - mit 80 Stundenkilometern durch Europa. Ein Reisebericht.
In ihrer Heimat wird Savon de Marseille nach alter Art hergestellt und erlebt jetzt eine wunderbare Renaissance. Eine Tour zu Schaumschlägern und Seifenopern.
Schöner kann Monaco kaum sein: Kurz bevor die Saison beginnt, ist der Zwergstaat frühlingshaft melancholisch und rührend provinziell.
Die Normandie inspirierte nicht nur die Impressionisten. Gustave Flaubert machte Rouen und Umgebung zum Schauplatz seiner Madame Bovary.
Mit dem Interrail-Pass im Zug durch Europa - das ist seit 40 Jahren der Traum vieler Jugendlicher. Heute können sogar Senioren das Ticket nutzen.
Geishas, Gladiatoren, Maskenmenschen und niemals versiegende Ströme von Schaumwein: Limoux in Frankreichs Südwesten feiert den längsten Karneval der Welt.
Nur beim Wandern ist man wirklich sicher: Auf der zu Frankreich gehörenden Insel La Réunion haben Haiangriffe die Urlaubsruhe gestört. Ein Versuch der Annäherung.