Der sinnliche Sinn des Lebens
Frankreichs kulinarische Hauptstadt ist unbestritten Lyon. Und die Stadt unternimmt alles, um sich vom übermenschlichen Erbe eines Paul Bocuse zu emanzipieren – ob das gelingt?
Zwei französische Skiorte gelten vor allem wegen ihrer brutalistischen Architektur als Symbole für die rücksichtslose Erschließung der Berge. Doch jetzt zeigt sich, dass gerade die Umwelt von der kompakten Bauweise profitiert.
Frankreichs kulinarische Hauptstadt ist unbestritten Lyon. Und die Stadt unternimmt alles, um sich vom übermenschlichen Erbe eines Paul Bocuse zu emanzipieren – ob das gelingt?
Ein Getränk, erfunden von den Engländern, perfektioniert von französischen Familien, die deutsche Namen tragen. Was hat es mit der prickelnden Provinzialität in Reims auf sich?
Bei Jugendstil denkt fast jeder an Prag, Wien und Paris – und vergisst Riga. Ein Spaziergang durch eine Stadt, deren architektonische Opulenz verzaubert.
Im Schatten des Mont Ventoux in der Provence wachsen nicht nur herrliche Weine, sondern auch Sehnsüchte nach dem Glück im Süden: auf den Spuren einer deutschen Winzerin jenseits der Klischees.
„Falls es einen spontan danach verlangt“ – in der Bretagne und der Normandie gibt es Austern-Automaten für alle, die zur Unzeit dieses Grundbedürfnis verspüren.
Wer in Paris schwimmen möchte, muss dafür wirklich nicht in die Seine steigen: Das Glück des Augenblicks in einem blau gekachelten Becken gibt es für drei Euro ebenso wie für 230 Euro – und einen kleinen Ausschnitt Pariser Alltagslebens gratis dazu.
Als „Stalingrad-sur-Mer“ wurde Le Havre an der Mündung der Seine lange verspottet. Doch das hat sich radikal geändert – dank des neuen Selbstbewusstseins einer Stadt, die sich ihrer schmerzhaften Vergangenheit stellt.
Die olympischen Spiele waren ein Weckruf für Saint-Denis und für Besucher Anlass, schöne Seiten der Vorstadt zu entdecken. Da geht noch mehr.
Das Markgräflerland im äußersten Südwesten Deutschlands hat alle Schrecken der Geschichte erlebt und die richtigen Lehren daraus gezogen. Jetzt können wir in diesem Dreiländereck lernen, was gute Nachbarschaft ist.
Warum lieben die Menschen Fahrten in Horrorfahrstühlen und Paraden von Comicfiguren – und geben dafür unfassbar viel Geld aus? Unser Autor reist mit seiner Familie ins Disneyland bei Paris und entdeckt eine Welt, von der er vorher nichts geahnt hat.
Das stille Städtchen Luxeuil-les-Bains in der Franche-Comté ist eine wahre Wunderkammer und hütet Frankreichs schönste archäologische Schätze aus der Merowinger-Zeit.
Früher versteckten sich Schmuggler in den Felshöhlen, heute klettern Wanderer über das bizarre rosafarbene Gestein. Zwei Frauen unterwegs auf dem Zöllnerpfad entlang der bretonischen Küste.
Die vollkommene Harmonie von Geschichte, Gegenwart und Genuss: Auf der Route des Glücks durch das Burgund kommt man Frankreichs Seelengrund ganz nah – und will am liebsten nie wieder weg.
Eine Radtour von Nantes zum Mont Saint-Michel bietet auch für Jugendliche reichlich Abwechslung und führt Eltern nicht an ihre körperlichen Grenzen. Der Bretagne kommt man auf diese Weise ungewöhnlich nahe.
In Nohant im Herzen Frankreichs, auf dem Landgut seiner Freundin George Sand, verbrachte Frédéric Chopin seine glücklichste Zeit. Dort kann man seine Musik in der weiten Landschaft des Berry erleben, wo sie auch entstand.
Zwei Monate vor dem geplanten Start lassen sich angeblich die günstigsten Flüge buchen. Aber es bleiben Risiken und Ärgernisse.
Franzosen genießen mit allen Sinnen, auch beim Picknick. Und am Ende bleibt kein Krümel zurück im Gras.
Einiges Europa? Von wegen. Die Gebühren für die Straßennutzung sind ein Dickicht mit bizarren Auswüchsen. Auch 2025 bleiben Autoreisen deshalb eine logistische Herausforderung, wie zwei Beispiele zeigen.
Für die Wettbewerbe eines Museums tauchten die Brüder Séeberger das Paris der Belle Époque in heiteres Licht. Eine Ausstellung in Amsterdam.
Die unabhängige Umweltorganisation Mountain Riders zertifiziert mit dem „Flocon Vert“ nachhaltige französische Skiorte. Über ein Vorbild, auch für andere Alpenländer.
Die Franzosen sind mittlerweile drittgrößter Kaviarproduzent der Welt – ein Besuch in den Zuchtfarmen rund um Bordeaux.
In Carpentras fanden die Juden im Mittelalter Zuflucht beim Papst. Noch heute lassen sich die jüdischen Spuren in der provenzalischen Stadt verfolgen – nicht nur in der ältesten Synagoge des Landes.
Vor 100 Jahren wurde der Surrealismus in Belgien geboren. Jetzt feiert die Wallonie mit drei großen Ausstellungen das Jubiläum einer Kunst, die keine sein wollte.
Heute gelten Tauben als Plage – das war nicht immer so. Die historischen „pigeonniers“ im ländlichen Frankreich erzählen von einer Zeit, als Tauben kostbare Nutztiere und Zeichen für Wohlstand waren.
Frankreich will die Hochsaison entzerren. Doch in Les Sables d’Olonne dürfen Gäste nicht zimperlich sein, zumal dort bald die Segelregatta Vendée Globe startet.
Dass Segeln nicht elitär sein muss, beweist der Anbieter Join the Crew. Eine Woche an der Côte d’Azur zwischen Begeisterung und Seekrankheit, weitem Meer und engen Kajüten, einsamen Buchten und Ratten im Hafen.
Rund 700 Weinfässer produziert Frankreich jedes Jahr. Viele stammen von Manufakturen aus der Gegend um Bordeaux – und einige kann man auch besichtigen.
Der große Hype währte nur kurz: Vor fünfzig Jahren reisten die ersten Urlauber in die südfranzösische Ferienstadt La Grande Motte. Was ist aus der architektonischen Utopie geworden?
Zum Spülen, Waschen, Duschen und auch als Zahnputzmittel soll eine neue Wunder-Paste aus Frankreich zu verwenden sein.
Ende August findet in den zauberhaften Gärten von William Christie das Festival Dans les Jardins statt: Ein musikalischer und optischer Genuss für den perfekten Sommerausklang.
Die Vendée südlich der Loire-Mündung hat sich klammheimlich in Frankreichs neues gastronomisches Wunderland verwandelt – was bei ihren Köchen und ihren Produkten kein Wunder ist.
Robert Doisneau hat unser Bild von Paris geprägt. Zu den Olympischen Spielen erscheint nun ein großartiges Buch mit unbekannten Aufnahmen des Fotografen.
In den Falten und Furchen der Metropole: eine Wanderung jenseits des Monumentalen und fernab des olympischen Rummels auf der Traversée de Paris quer durch die französische Hauptstadt.
Als faszinierendes Vielmenschenland porträtiert die Autorin Anne Weber Pariser Orte jenseits der Périphérique.
Drei Degustationsmenüs in drei Weltstädten, serviert von drei Sterne-Köchen, garniert mit drei Sensationsausblicken: Das macht man nur einmal im Leben. Und die Peninsula-Hotels in Istanbul, Paris und London machen es möglich.
Vor siebzig Jahren machten acht französische Hotelliers aus der Not eine Tugend und gründeten „Relais & Châteaux“.