Von Messen und Präsidenten
Gerade bereiten wir das Programm der kommenden zwei Wochen vor. Sie meinen, das ist das Normalste der Welt? Nein, nicht ganz: So viele Messen gibt es selten.
Gerade bereiten wir das Programm der kommenden zwei Wochen vor. Sie meinen, das ist das Normalste der Welt? Nein, nicht ganz: So viele Messen gibt es selten.
Spanien ist krisengeschüttelt. Aber die Arco hält sich gut - und scheint beinah davon zu profitieren. Das Angebot ist straffer, und Verkäufe am Eröffnungstag hoben die Stimmung. Auch die deutschen Galerien zeigen Flagge: ein Rundgang.
Die jährlich veröffentlichte „Football Money League“ zeigt: Spanische und englische Spitzenvereine hängen den FC Bayern zunehmend ab. Das ist ein Problem - weil die der sportliche Erfolg das Spiegelbild der finanziellen Potenz ist.
Der häusliche Revolutionär: Seine Kunst ist ein schroffes Plädoyer für Demokratie, Meinungsfreiheit und Frieden. Mit dem Tod des katalanischen Künstlers Antoni Tàpies geht eine Epoche zu Ende.
Das französische Popduo AIR hat den ersten Sciene-Ficton-Film der Geschichte nachträglich beschallt. Es klingt zukunftsweisend.
Eventmanager Manfred Schmidt hat Kurt Beck 2008 einen Charterflug für mehrere tausend Euro gezahlt. Becks Sprecher gibt an, es habe keine geschäftlichen oder privaten Beziehungen gegeben.
Der finanziell angeschlagenen spanischen Fluggesellschaft Spanair drohen wegen der Einstellung des Betriebs hohe Strafen. Tausende Passagiere sind aufgrund gestrichener Flüge auf Alternativen angewiesen.
Erst an Land begreifen sie, was geschehen ist: Die Kochs buchten ihre erste Kreuzfahrt und gingen an Bord der „Costa Concordia“. Es waren perfekte Ferien - bis am letzten Abend das Licht ausging.
Ein Rückblick auf die zehn besten Auktionsergebnisse 2011 in Spanien zeigt: Die Krise ist dort schon der Normalzustand. Von erhöhter Sorge keine Spur.
Frankfurt: In Barcelona steht dieses Wort für Würstchen und für schnelles Essen. Ein kulinarischer Bericht aus einer Stadt, die ganz verrückt ist nach Imbiss à la deutsch.
Er mag Mahler, singt aber Verdi und Puccini: Alfred Kim ist als Tenor in Frankfurt und im Ausland gefragt.
Wenn Xavier Hernández i Creus auf dem Fußballplatz aufräumt, entsteht nicht nur Ordnung, sondern Sinn und Schönheit. Über die Poesie seiner Laufwege.
Juan Carlos I. legt seine Finanzen offen - zum ersten Mal. Anlass ist die Korruptionsaffäre des Schwiegersohns. Profitieren soll Thronfolger Felipe.
Auch in Deutschland verfängt der New Yorker Slogan „Wir sind die 99 Prozent“. Gekommen sind mehr als 5000 Protestierende nach Frankfurt.
Und wenn Michelangelo der Einladung des Sultans damals gefolgt wäre? Mathias Énard schickt den Bildhauer auf die verpasste Reise nach Konstantinopel und schreibt ein kleines, feines Buch über die manipulative Kraft der Geschichten.
Ein Zimmer für eine Nacht, ein Apartment fürs Wochenende: Es gibt Menschen, die den Kurzzeit-Vermieter in sich entdecken. Neben netten Kontakten schätzen viele auch das zusätzlich Einkommen - ohne dabei ans Finanzamt zu denken.
Gereon Wetzels Dokumentation blickt hinter die Kulissen des kreativen Schaffens von Avantgarde-Koch Ferran Adrià und seinem Team im Restaurant „El Bulli“.
Der Frankfurter Flughafenbetreiber will weiter im Ausland expandieren und hat die Flughäfen in Barcelona und Madrid ins Visier genommen. Zuletzt hatte Fraport-Chef Stefan Schulte Brasilien als interessanten Markt bezeichnet.
Je knapper die Fachkräfte, desto besser die Auftragslage für deren Vermittler. Doch auch sie kommen schwerer an Talente. GFT sucht IT-Spezialisten für die deutschen Banken zunehmend im Ausland.
Früher war es immer besser: Woody Allen feiert in „Midnight in Paris“ das Paris der Zwanziger und treibt seine europäischen Liebeserklärungen auf die Spitze.
Für ein Werksmuseum hat es Seat noch nicht gereicht. Doch in mittlerweile gut 60 Jahren haben die Spanier einige Skurrilitäten zusammengetragen. Ein Rundgang durch die Schatzkammer in der Zona Franca.
Fast jeder zweite junge Spanier hat weder Arbeit noch Ausbildung - doch die Bewegung der „Empörten“ haben Besitzstandswahrer gekapert. Nach dem kurzen intellektuellen wie gesellschaftspolitischen Erwachen sind die Aussichten trübe.
Aus der „Bewegung 15. Mai“ ist ein Diskussionsforum geworden, das sich von traditionellen Politikern nicht mehr repräsentiert fühlt. Während die Regierung in den letzten Zügen liegt, rüsten sich die Empörten an diesem Samstag zu einem Marsch auf Madrid.