„Freiheit für die politischen Gefangenen!“
In Barcelona versammeln sich Hunderttausende, um für die Freilassung der inhaftierten Separatisten zu demonstrieren. Die Teilnehmer richteten auch eine Botschaft an die spanische Zentralregierung.
In Barcelona versammeln sich Hunderttausende, um für die Freilassung der inhaftierten Separatisten zu demonstrieren. Die Teilnehmer richteten auch eine Botschaft an die spanische Zentralregierung.
Der Katalonien-Konflikt hat die spanische Demokratie in ihre schwerste Krise gestürzt. Doch die Eskalation war absehbar – auch wegen einer folgenreichen Partnerwahl.
In Katalonien haben Separatisten zum Generalstreik aufgerufen. Aber nur wenige Bürger machen mit. Sie scheinen eher an was anderes zu denken.
Straßenblockaden sollen den Verkehr in Barcelona lahmlegen. In Girona versuchen Demonstranten, den Bahnverkehr zu stoppen. Wie mobilisierungsfähig ist die entmachtete katalonische Regierung noch?
Die Unabhängigkeit Kataloniens ist faktisch gescheitert – doch damit wollen sich viele junge Separatisten in Barcelona nicht abfinden. Sie lehnen die Verhaftung früherer Regierungsmitglieder ab – und schmieden weiter Pläne für die Machtübernahme.
In Katalonien ist man empört über die spanische Justiz. Diese hat am Freitagabend den Haftbefehl gegen Carles Puigdemont ausgestellt. Die Separatisten schließen nun die Reihen – und haben die Wahlen fest im Blick.
Die jüngsten Gerichtsurteile in Madrid verstärken bei vielen Menschen in Barcelona den Eindruck, politische Opfer zu sein. Das wird sich auch auf die Wahlen im Dezember auswirken – die die Lage eigentlich beruhigen sollten.
Die „Donnerstagskrimis“ der ARD sind ein Fall für sich. Sie sollen den Zuschauern das Ausland näherbringen. Aber mit welchen Mitteln? Der neue „Barcelona-Krimi“ kommt uns besonders spanisch vor.
Der flüchtige Carles Puigdemont bleibt vorerst in Belgien. Doch mit seiner Anwesenheit belastet der abgesetzte katalanische Regionalpräsident die Regierungskoalition in Brüssel.
In Brüssel versucht der abgesetzte katalanische Regierungschef, den Konflikt auf die internationale Bühne zu bringen. In Barcelona sind seine Anhänger derweil tief enttäuscht über seine Absetzbewegungen.
Während in Madrid gegen die abgesetzte katalanische Regionalregierung geklagt wird, bleibt es in Barcelona am ersten Arbeitstag nach der Aktivierung des Artikels 155 ruhig. Puigdemont und fünf seiner Minister sind unterdessen nach Brüssel gereist.
Dem abgesetzten Regionalpräsidenten Kataloniens droht die Festnahme. Zu Unrecht, sagt Belgiens Entwicklungsminister – und bringt sein Land als Zufluchtsort ins Spiel. Nur: Puigdemont will gar nicht weg.
Was in Katalonien geschieht, lässt sich nicht als Notwehr gegen einen autoritären Unrechtsstaat rechtfertigen. Die Solidaritätsbekundungen der Welt gelten daher Madrid. Doch beide Seiten tragen ihre Schuld. Ein Kommentar.
Madrid oder die neue Republik – wer hat das Sagen in Katalonien? Der Samstag bringt zunächst eine Pause. Dann spricht der entmachtete Regierungschef.
Auf den Unabhängigkeitsbeschluss der katalanischen Regierung antwortet Madrid deutlich und schnell: Die Regionalregierung und der Polizeichef sind abgesetzt worden, von Samstag an soll Katalonien von Madrid aus regiert werden. Werden die Katalanen mit zivilem Ungehorsam reagieren?
Schlag, Gegenschlag, Zusammenprall: Madrid und Barcelona treiben Spanien an den Rand des Abgrunds. Der Westen Europas hat so etwas seit vielen Jahrzehnten nicht erlebt. Man hält den Atem an. Ein Kommentar.
Der heutige Tag ist im Streit zwischen Madrid und Barcelona an Dramatik kaum zu überbieten. Das katalanische Parlament stimmt für die Unabhängigkeit, der spanische Senat für die Zwangsverwaltung der Region. Chronik einer Eskalation.
Die katalanischen Unabhängigkeitsbefürworter haben ihre Region zur Republik erklärt. Tausende auf den Straßen Barcelonas jubeln. Die EU und die Vereinigten Staaten stärken derweil Madrid den Rücken.
Die katalanische Unabhängigkeitserklärung hat den spanischen Finanzmarkt erschüttert. Vor allem die Banken bekamen das zu spüren.
Der katalanische Regionalpräsident stiftet wieder größtmögliche Verwirrung. Nun schloss Carles Puigdemont Neuwahlen aus – und riskiert damit bis zu 30 Jahre Haft.
Der katalanische Regierungschef Carles Puigdemont hat bei einer Rede in Barcelona entgegen aller Erwartungen keine Neuwahlen angekündigt. Er warf Madrid vor, eine Einigung zu verhindern.
In Katalonien ist auf einmal von vorgezogenen Wahlen die Rede. Sogar ein Termin wird schon genannt. Doch Regionalpräsident Carles Puigdemont verschiebt immer wieder seinen klärenden Auftritt.
Der Konflikt in Katalonien könnte zu Neuwahlen führen, zu schweren sozialen Unruhen oder zu beidem. Aber ein Opfer steht schon fest: der spanische Verfassungsstaat.
Die Zwangsmaßnahmen gegen Katalonien im Streit um die Unabhängigkeit will der Regionalpräsident Puigdemont nicht einfach hinnehmen. Noch diese Woche will er vor dem spanischen Senat gegen die Entmachtung vorgehen.
Seitdem klar ist, dass Madrid die Macht in Barcelona übernehmen will, hätte die Regionalregierung keine Grundlage mehr für Anordnungen, sagt der spanische Außenminister. Die Katalanen sollten zivilen Ungehorsam leisten.
Die Zentralregierung greift härter als erwartet durch, aus Protest gehen hunderttausende Katalanen auf die Straße. Regionalpräsident Puigdemont bezeichnet Madrids Vorgehen gegen die Unabhängigkeitsbestrebungen Kataloniens als „schlimmste Attacke“ gegen die Region seit der Franco-Diktatur.
Ministerpräsident Rajoy will am Samstag den umstrittenen Artikel 155 aktivieren. Wenige Stunden zuvor erhält er Rückendeckung von König Felipe, der deutliche Worte spricht. Und auch von der EU.
An diesem Donnerstag droht Katalonien die Entmachtung durch die Zentralregierung in Madrid. Doch das birgt große Risiken. Ein Kommentar.
Am Donnerstagvormittag läuft die Frist ab die Ministerpräsident Rajoy der katalanischen Führung gesetzt hat. Was passiert, wenn sie Regierungschefs Puigdemont verstreichen lässt?
Zwei führende katalanische Separatisten sitzen U-Haft. Für ihre Freilassung sind nun viele tausend Menschen auf die Straße gegangen.
Der katalanische Regierungschef Puigdemont verweigert dem spanischen Ministerpräsidenten Rajoy eine klare Antwort, ob er die Unabhängigkeit der Region ausgerufen hat. Madrid will bis Donnerstag warten. Und dann?
Barcelona weicht der Frage nach der Unabhängigkeit vorerst aus. Viele Unternehmen haben jedoch längst die Weichen gestellt.
Auf die halbe Unabhängigkeitserklärung der Katalanen reagiert Ministerpräsident Rajoy mit knappen Worten – und bereitet währenddessen Puigdemonts Entmachtung vor.
Carles Puigdemont hat am Dienstagabend widersprüchliche Signale gesendet: Er steht zur Unabhängigkeit Kataloniens – aber will sie noch nicht jetzt. Spaniens Ministerpräsident Rajoy fordert jetzt Klarheit von Barcelona.
Regionalpräsident Puigdemont erklärt die Unabhängigkeit Kataloniens – um diese dann gleich wieder auszusetzen. Er ruft zu weiteren Gesprächen auf. Mitglieder der Jugendorganisation seines Koalitionspartners werfen ihm Verrat vor.
In einem unabhängigen Staat Katalonien hätte Regionalpräsident Carles Puigdemont viel Macht – aus Sicht Madrids wäre er ein Rebell. Würde Spanien das Übergangsgesetz beachten, müsste er keine Strafverfolgung fürchten. Doch davon ist nicht auszugehen.