Ausschreitungen in Katalonien
In Barcelona und Umgebung demonstrierten Tausende gegen die Verhaftung ihres ehemaligen Regionalpräsidenten. Die Polizei musste zu Warnschüssen und Schlagstöcken greifen. Mehrere Menschen wurden verletzt.
In Barcelona und Umgebung demonstrierten Tausende gegen die Verhaftung ihres ehemaligen Regionalpräsidenten. Die Polizei musste zu Warnschüssen und Schlagstöcken greifen. Mehrere Menschen wurden verletzt.
Nach der Festnahme des ehemaligen katalanischen Präsidenten Carles Puigdemont in Schleswig-Holstein, gingen rund 50.000 Menschen in Barcelona und anderen Städten auf die Straße. Dabei kam es zu gewaltsamen Zusammenstößen mit der Polizei.
Bei sehr heftigen Zusammenstößen mit der Polizei wurden am Sonntagabend in Barcelona Dutzende Menschen verletzt. Mehrere Personen wurden festgenommen.
Nach der Festnahme von Puigdemont in Deutschland kam es zu Protesten in Katalonien. Doch so kraftvoll wie im vergangenen Herbst waren sie bei weitem nicht: In Barcelona herrscht politische Orientierungslosigkeit.
Im Schnellverfahren wollen die katalanischen Separatisten ihren Kandidaten zum Regionalchef wählen. Doch der Plan scheitert. Beim nächsten Wahlgang könnte Turull im Gefängnis sitzen.
In Barcelona haben rund 45.000 Menschen die Trennung von Spanien gefordert. Derartige Versammlungen gibt es seit dem Referendum in der katalanischen Hauptstadt immer wieder.
In der ersten regulären Debatte nach den Neuwahlen verabschiedeten die Abgeordneten von Kataloniens Regionalparlament eine Resolution für Carles Puigdemont. Der Parlamentspräsident versucht dagegen weiterhin, nicht in den Konflikt mit der Justiz zu geraten.
Hunderte Befürworter der Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien waren am Sonntag in Barcelona auf die Straße gegangen, um gegen die Anwesenheit von Spaniens König Felipe zu demonstrieren.
An diesem Montag beginnt offiziell der Mobile World Congress. Dennoch haben Samsung und Nokia auf ihren Veranstaltungen schon vorgelegt. Und Huawei hat eine ganz eigene Vorstellung von Dramaturgie.
Die Bundesregierung berät mit Bürgermeistern über die Möglichkeit eines kostenlosen Nahverkehrs. In Barcelona beginnt der Mobile World Congress.
Immer mehr Deutsche wollen ihren Handykonsum reduzieren. Auch die Hausmesse der Smartphones, der Mobile World Congress in Barcelona, dreht sich längst um andere Technologien.
Im Lager der Unabhängigkeitsbefürworter findet derzeit eine Grundsatzdebatte statt. Über den weiteren Kurs der Bewegung scheint Uneinigkeit zu bestehen: Soll man sich auf die Forderungen Madrids einlassen – oder nicht?
Es war ein privates Eingeständnis des ehemaligen katalanischen Regionalpräsidenten. Doch ein Journalist machte Puigdemonts Zweifel am Erfolg der Unabhängigkeitsbewegung öffentlich. War es das?
Um gewählt zu werden, muss Puigdemont persönlich in Barcelona anwesend sein. Das hat das spanische Verfassungsgericht klargestellt. Das katalanische Parlamentspräsidium wehrte sich gegen den Beschluss – erfolglos.
Das katalanische Parlament will vor der Wiederwahl von Carles Puigdemont eine Entscheidung des Verfassungsgerichts abwarten. Die politische Blockade in der Region dauert an.
Die spanische Regierung will unbedingt verhindern, dass Carles Puigdemont wieder zum katalanischen Regionalpräsidenten gewählt wird. Dafür schöpft sie jetzt auch ihre rechtlichen Mittel aus – entgegen einer Empfehlung des Staatsrates.
Kehrt Carles Puigdemont nach Barcelona zurück und lässt sich wieder zum Regionalpräsidenten Kataloniens wählen? Die spanische Regierung will das mit aller Macht verhindern – und ergreift dafür harte Maßnahmen.
Mit seiner Reise aus dem Brüsseler Exil nach Dänemark riskiert der abgesetzte katalanische Regionalpräsident seine Verhaftung – und das vor einer entscheidenden Wahl: Denn Carles Puigdemont soll wieder Regierungschef werden.
Uwe Kröger ist als „Tod“ im Musical „Elisabeth“ über Nacht berühmt geworden. Für das silberne Jubiläum der Uraufführung kommt er mit viel Gesang und Anekdoten nach Frankfurt.
Der spanische Kunstmarkt steht 2017 mit einem Rekord und mit einigen Überraschungen recht gut da. Auch der Staat zeigt sich spendabel.
Die Separatisten dominieren auch das neue katalanische Regionalparlament – bei der Auftaktsitzung bieten sie aber kein Bild der Stärke. Und was ist mit Carles Puigdemont?
Zu den erstaunlichsten Phänomenen der jüngeren Geschichte Spaniens zählt die Entstehung des katalanischen Nationalismus. Vor gut hundert Jahren war er eine Reaktion auf die Identitätskrise Spaniens. Heute hat er das Potential, die Einheit des Landes zu zerstören.
Das neue Jahr steht in Spanien unter düsteren Vorzeichen. In Madrid und Barcelona fehlen Politiker, die bereit sind, neue Wege zu gehen – und den katalanischen Konflikt vernünftig zu lösen.
Mit der Wahl sollte in Katalonien zu Weihnachten Ruhe einkehren. Doch diese Rechnung Rajoys ging nicht auf. Das zeigt sich im Alltag selbst an kleinen Dingen.
Die katalanischen Separatisten haben sich behauptet. Doch wie geht es mit der Region jetzt weiter? Die wichtigsten Antworten im Überblick.
Mariano Rajoy bietet der künftigen Regionalregierung in Katalonien die Zusammenarbeit an. Das Angebot Puigdemonts zu einem Treffen lehnt er jedoch ab.
Im Parlament haben die Separatisten zwar weiterhin eine Mehrheit. Aber sie haben bei der Regierungsbildung mit einem anderen Handicap zu kämpfen.
Die Gegner der Unabhängigkeit sind zum ersten Mal die stärkste Kraft im katalanischen Parlament. Aber die Separatisten behaupten ihre absolute Mehrheit. Nicht nur deshalb steht der Region eine komplizierte Zeit bevor.
Madrid wollte den Konflikt mit den Separatisten in Katalonien durch Neuwahlen befrieden. Doch die Befürworter der Unabhängigkeit verteidigen die absolute Mehrheit im Parlament. Die Rekord-Wahlbeteiligung zeigt, wie wichtig den Bürgern die Abstimmung ist.
Bei der Regionalwahl in Katalonien hoffen die Anhänger von Oriol Junqueras, dass ihr Land doch noch unabhängig wird. Junqueras sitzt im Gefängnis – gewinnen will er die Wahlen trotzdem.
Spaniens Ministerpräsident eilt in Katalonien von einem Wahltermin zum nächsten. Doch von der Krise in der Region kann er bisher nicht profitieren.
Am Donnerstag wählt Katalonien ein neues Regionalparlament. Aber die Gesellschaft ist zerstrittener als je zuvor, auf beiden Seiten grassieren die Ressentiments.
In Girona wollen die meisten einfach nur weg von Spanien. Die liberale Ciudadanos-Partei hat hier einen schweren Stand. Deren Spitzenkandidatin kommt trotzdem und wirbt um Stimmen.
Vierundvierzig Kunstwerke soll ein katalanisches Diözesanmuseum einem aragonischen Kloster zurückgeben. Für die Separatistien ein Zeichen dafür, wie schutzlos ihre Region den spanischen Ministern ausgeliefert ist.
Seit Katalonien für seine Unabhängigkeit kämpft, haben 2400 Unternehmen ihren Sitz aus der Region hinaus verlagert. Spaniens Ministerpräsident redet jetzt dagegen an.
Die nächtliche Großdemonstration der Einheit verdeckt, wie uneinig die Parteien untereinander geworden sind, die bisher gemeinsam für die Unabhängigkeit kämpften. Ihre Front ist längst brüchig.