Neue Konstellationen in Madrid
Die Unabhängigkeitskrise in Katalonien erschüttert die Politik in Madrid. Das Geschehen in Barcelona hat auch heftige Auswirkungen auf die Beziehungen der spanischen Parteien untereinander.
Die Unabhängigkeitskrise in Katalonien erschüttert die Politik in Madrid. Das Geschehen in Barcelona hat auch heftige Auswirkungen auf die Beziehungen der spanischen Parteien untereinander.
Die Zukunft Kataloniens ist ungewiss. Wird die spanische Region unabhängig oder nicht? Es hängt alles davon ab, was Regionalpräsident Puigdemont heute sagt. FAZ.NET gibt einen Überblick über die möglichen Szenarien.
Die Weltgeschichte scheint noch unentschlossen: Enden die katalanischen Separationsbestrebungen als gravierende Staatskrise oder als Operette?
Ob die Katalanen heute ihre Unabhängigkeit von Spanien erklären, ist noch unklar. Doch der Schritt könnte in der Europäischen Union einige Nachahmer finden.
Kataloniens Ministerpräsident wendet sich in Barcelona ans Parlament. Der IWF veröffenticht seinen Weltwirtschaftsbericht. Die EU-Finanzminister beraten über die Besteuerung von Apple und Co. Der BGH verhandelt über die Entschädigung für verspäteten Ersatzflug.
Kataloniens Ministerpräsident wendet sich ans Regional-Parlament. Der IWF veröffenticht den Weltwirtschaftsbericht. Die EU-Finanzminister beraten über die Besteuerung von Apple und Co. Der BGH verhandelt über die Entschädigung für verspäteten Ersatzflug.
Am heutigen Dienstag könnte der Chef von Kataloniens Regionalregierung die Unabhängigkeit ausrufen. Die Bürgermeisterin Barcelonas befürchtet dramatische Folgen und fordert Besonnenheit.
Die Katalanen wollen sich von Spanien trennen. Dürfen die das? Und wären sie am Ende wirtschaftlich auch überlebensfähig? Die Antwort heißt: Ja!
In Barcelona haben sich 350.000 Menschen an einer Kundgebung für die Einheit Spaniens beteiligt. Ministerpräsident Rajoy schließt derweil nicht aus, die katalanischen Regionalregierung abzusetzen.
Beim „patriotischen Marsch“ demonstrieren in Madrid Zehntausende gegen eine Unabhängigkeit Kataloniens, sogar mit Symbolen der Franco-Diktatur. Doch eine junge Spanierin setzt weiter auf den Dialog – und auf Liebe.
In ganz Spanien versammeln sich Tausende Menschen vor Rathäusern und auf Plätzen. Sie sind wütend auf ihre Politiker. Diese sollen nicht streiten, sondern den Dialog suchen.
Seit dem umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum sind die Fronten zwischen Madrid und Barcelona verhärteter denn je. Doch viele Spanier wünschen sich einen Dialog – und gehen dafür auf die Straße.
In angespannter Stimmung erwartet Spanien und Katalonien die Rede von Carles Puigdemont in Barcelona. In der rebellischen Region mehren sich angesichts der Eskalation die Zweifel am Mann an der Spitze der Sezessionisten.
Der katalanische Regionalpräsident Puigdemont will erst am Dienstag über die Folgen des Referendums sprechen. Madrid reagierte zunächst nicht auf den neuen Termin, schickte aber eine Entschuldigung nach Barcelona.
Die Region im Nordosten Spaniens zählt zu den reichsten des Landes. Schon jetzt legen Investoren ihre Anlagen auf Eis, eine Bank verlässt die Region. Was würde Abspaltung für die Wirtschaft bedeuten?
Der spanische König wendet sich an sein Volk und hielt der Regionalregierung Kataloniens vor, sie verhalte sich unverantwortlich – doch aus seiner Rede scheint vor allem Rajoy zu sprechen. Die Katalanen halten unterdessen unbeirrt an ihren Plänen fest.
Nach dem Erfolg beim Referendum will Katalonien offenbar am Montag seine Unabhängigkeit erklären. Der spanische Justizminister warnt die Katalanen – und erklärt die Bestrebungen zum „Quatsch“ einer Minderheit.
Im Katalonien-Konflikt ist keine Lösung in Sicht. Die Sezessionisten rufen nach EU-Vermittlern, doch Europa winkt ab. Dabei wäre Einfluss von außen immens wichtig.
Heute erscheint auf der ganzen Welt „Origin“, der neue Roman von Dan Brown. Steht darin eine Antwort auf die Frage nach dem Ursprung? Jedenfalls gibt es eine scharfkantige Pointe.
Spaniens König Felipe äußert sich erstmals in einer Fernsehansprache zum Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien. Dabei kritisiert er die Regionalregierung scharf. In Barcelona demonstrierten Hunderttausende gegen Polizeigewalt.
Allein in Barcelona gehen 300.000 Menschen gegen die Gewalt der nationalen Polizei auf die Straße. Spaniens Innenminister wirft der katalanischen Regionalregierung „Aufstachelung zur Rebellion“ vor.
Beamte der spanischen Staatspolizei sind in manchen katalanischen Hotels nicht mehr willkommen. Unterdessen hat der Generalstreik begonnen. Auch die Unabhängigkeitsgegner wollen bald demonstrieren.
Obwohl sie seit Jahren hier leben, werden Muslime in Deutschland immer öfter Opfer islamfeindlicher Angriffe. Der Wahlerfolg der AfD besorgt nun viele Gläubige umso mehr. Besuch in einer Moschee.
Die Lage in Katalonien spitzt sich zu. Die EU hat Madrid und Barcelona zum „Dialog“ aufgerufen und das Referendum als illegal bezeichnet. Doch die katalanische Regionalregierung besteht auf dessen Gültigkeit.
Spanien blickt mit Sorge nach Katalonien: Nach dem klaren Sieg der Separatisten beim Referendum über die Abspaltung könnte die Region bald die Unabhängigkeit ausrufen. Aus Deutschland kommen erste Lösungsvorschläge.
Am Tag des Referendums über ein unabhängiges Katalonien berichten Augenzeugen von Ausbrüchen von Polizeigewalt gegen friedliche Bürger. Da platzt selbst einem spanischem Fußball-Star der Kragen.
Am Ende eines dramatischen Tages kämpfen Madrid und Katalonien um die Deutungshoheit. Das macht deutlich: Der Konflikt um die Unabhängigkeit hat mit der Abstimmung noch lange kein Ende gefunden.
Der Streit um das Referendum in Katalonien fordert Dutzende Verletzte. Und schon beginnt der Streit um die Verantwortung für die Gewalt auf den Straßen.
Spanien steht vor einem turbulenten Sonntag. Was aus dem Referendum über die Unabhängigkeit Kataloniens wird, ist völlig unklar. Doch Madrid scheint die besseren Karten zu haben.
Mit zivilem Ungehorsam wollen Katalanen die Schließung von Wahllokalen verhindern. Die spanische Polizei geht aber weiter gegen das verbotene Unabhängigkeitsreferendum vor.
Die Polizei sollte Wahlurnen einsammeln, doch sie bekamen den Widerstand der Bevölkerung zu spüren. Der Tag des Unabhängigkeitsreferendums zieht mit dunklen Wolken herauf.
Der katalanische Regionalpräsident Puigdemont erwartet eine hohe Beteiligung an der Volksabstimmung, bei der die Bürger am Sonntag über die Loslösung ihrer Region von Spanien entscheiden sollen. Nach der Abstimmung will er sofort den Dialog mit Madrid suchen.
Wo bleibt die Vernunft? Die Katalanen wollen um jeden Preis über ihre Unabhängigkeit von Spanien abstimmen. Eine Schnapsidee.
Die spanische Guardia Civil beschlagnahmt mehrere Millionen Wahlzettel für das geplante Referendum zur katalanischen Unabhängigkeit. In Barcelona demonstrierten mehrere Tausend Menschen.
Aus Anlass des Museumsuferfests hat die Stadt Frankfurt schon Betonsperren aufgestellt. Nun sind Anti-Terror-Lösungen auch für die Hauptwache und den Opernplatz auf dem Weg.
Niemals werde die spanische Regierung eine Separation Kataloniens zulassen, heißt es aus Madrid. Nun geht die Polizei gegen die Separatisten vor.