Der lange Weg zu individuelleren Vornamen
Wirtschaftshistoriker zeigen den Aufstieg des Individualismus zwischen 1700 und 1850 anhand der Namenswahl.
Wirtschaftshistoriker zeigen den Aufstieg des Individualismus zwischen 1700 und 1850 anhand der Namenswahl.
In der Bucht vor Cannes auf einem nachgebauten römischen Handelsschiff: Wissenschaftler haben Daten gesammelt. Sie sollen antike Handelsrouten entschlüsseln.
Es ist paradox: Obwohl die Geburtenrate in Deutschland sinkt, steigt die Zahl der Einzelkinder nicht. Über die Macht des Zwei-Kind-Ideals und Eltern, die es trotz vieler Vorurteile anders machen.
Egal, wie die Menschen in den USA im November abstimmen: Die Macht der politisch hungrigen Tech-Industrie wird sich kaum vom verfassungsmäßigen Souverän abwählen lassen.
Die Freunde durchschauen es sofort, nur man selbst will nicht sehen, dass der Auserwählte nicht gut für einen ist – und Herzschmerz programmiert. Warum nur?
Einen alten Verkäufertrick hat ein Gießener Wahrnehmungspsychologe im Labor getestet. Ergebnis: Ein farbiges Netz verleiht nicht nur Früchten ein ganz anderes Aussehen.
Wenn die zu schreibenden Klausuren und Hausarbeiten immer weniger werden und der Abschluss in greifbarer Nähe ist, fühlt man sich oft genauso verloren wie zu Beginn des Studiums. Aber warum eigentlich?
An hessischen Hochschulen gibt es mehr als 200 Angebote mit weniger als zehn Anfängern im Jahr 2023. Scheint so, als lasse sich hier vieles einsparen. Aber so einfach ist die Sache nicht.
In einem Seminar der Uni Gießen befassen sich Lehramtsstudenten mit dem Nahostkonflikt. Sie diskutieren ruhig und sachlich, aber ohne viel Hoffnung.
Katharina Höfer untersucht veränderte RNA-Moleküle in Bakterien. Weil ihre Arbeiten unter anderem bei der Entwicklung neuer Impfstoffe helfen könnten, unterstützt das Land Hessen sie mit 2,8 Millionen Euro.
Jana Schürmann studiert Jura an der Uni Frankfurt. Sie wünscht sich, dass ihre Kommilitonen untereinander solidarischer wären.
Spätestens mit 30 Jahren enden die meisten Rabatte für junge Leute. Dann heißt es aufgepasst.
Wenn auch der kleinste Kontakt mit Fremden Herzrasen auslöst oder der Vortrag vor Publikum Übelkeit, könnte eine Soziale Phobie dahinter stecken. Was dann hilft, weiß ein Experte.
Zino Egger und Simon Frey haben eine der ersten Spritz-Bars in Deutschland gegründet. Im Zino’s Spritz in Frankfurt wollen sie Menschen durch Aperol Spritz vereinen.
Ariel Porat und Milette Schamir führen die Universität in Tel Aviv. Ein Gespräch über die akademischen Boykotte gegen Israel – und den Angriff der israelischen Regierung auf die Hochschulautonomie.
Die designierte Kandidatin der Demokraten verliert keine Zeit, die virtuelle Abstimmung zu ihrer Nominierung hat begonnen. Donald Trump eilt ins erstbeste Rassismus-„Fettnäpfchen“.
Extravagante Farbe, eingelassene Luftbläschen und eine unsichtbare Zutat: Die Bahn von Paris soll die Athletinnen und Athleten noch schneller machen. Doch sie könnte nicht für jeden von Vorteil sein.
Ratschläge zur Zahnputztechnik sind begehrt. Doch sind sie auch wissenschaftlich haltbar? Das haben Forscher aus Gießen untersucht. Ihr Fazit ist ernüchternd.
Nach dem Militärschlag der Hizbullah wächst im Nahen Osten die Sorge vor einer Eskalation. Der bayerische Landtag will sich vor Extremisten schützen. Und Schwimm-Olympiasieger Lukas Märtens könnte die nächste Medaille gewinnen.
Sie ist eine der besten Basketballerinnen und erfährt Hatespeech: Satou Sabally spricht über schwarze Vorbilder, ihre ersten Erinnerungen an Olympia – und warum Deutschland für sie Vielfalt bedeutet.
Ein Kunstprofessor wird abgeschminkt: Ein Gespräch mit Res Sigusch über den Roman „Wesentliche Bedürfnisse“, die feinen Unterschiede und den Verlust von Sicherheit – und ein Literaturrätsel.
2008 bei den Spielen in Peking gewann Triathlet Jan Frodeno Gold. Im Interview sagt er, warum er danach in eine Krise schlitterte und warum Olympia so faszinierend ist.
Plötzlich tauchten an der Uni unseres Autors Unisex-Toiletten auf. Es wurde ausgiebig darüber gestritten. Eigentlich hat sich nicht viel verändert – oder doch?
Die ökologische Transformation der deutschen Wirtschaft geht langsam voran. Manager wie Gunnar Groebler von Salzgitter und Michael Six von Goldbeck wollen die Entwicklung beschleunigen. Wo sie aktiv sind, ist Nachhaltigkeit mehr als nur eine Idee.
In Baden-Württemberg wird es immer schwieriger, gute Bewerber für den Richterdienst zu finden – auch wegen der hohen Gehälter der Anwaltskanzleien. Durch mehr Praxis in der Lehre soll sich das jetzt ändern.
Der Gründer des Oberhessischen Museums in Gießen ist gegen die geplante Namensänderung in MfG. Der traditionsreiche Name sei keine Hürde vor der notwendigen Erneuerung des Hauses, heißt es.
Der Deutschland-Achter startet mit junger Besetzung in Paris. Bundestrainerin Sabine Tschäge spricht über Medaillenchancen, mentale Vorbereitung – und die Last des Erwartungsdrucks.
Der Boden bebt, wenn ihre Fans springen und tanzen: Die Konzerte von Taylor Swift lösen regelmäßig seismische Wellen aus. Erdbebenforscher aus Hamburg wollen sie aufzeichnen und die Schwingungen live im Netz übertragen.
Viele Menschen haben das Gefühl, schlecht zu schlafen. Was hilft, wenn man nachts wachliegt? Wann sollte man Medikamente nehmen? Und was ist mit Melatonin? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.
Iyas Drews studiert Architektur an der Hochschule Rhein-Main in Wiesbaden. An seinen Projekten arbeitet er oft bis in den späten Abend.
Hessens Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori trennt sich von seiner Staatssekretärin Lamia Messari-Becker. Angeblich hat sie den Lehrern eines ihrer Kinder gedroht. Die Opposition vermutet noch andere Gründe.
Auch die hessischen Hochschulen müssen sparen. Sie brauchen jetzt einen flexiblen Pakt mit dem Land, der Raum für Verbesserungen lässt, wenn die Steuereinnahmen wieder steigen.
Auch Parteien der Mitte verbreiten mittlerweile die Rhetorik, dass Migration ein „Problem“ ist, das man „lösen“ muss. Damit werden sie ihre Wähler nicht zurückgewinnen. Ein Gastbeitrag.
Israels Wissenschaftler stehen zwischen allen Fronten. Vom Ausland werden sie boykottiert, im Innern will sie die Regierung zu Befehlsempfängern degradieren.
Wir überfrachten unsere Sexualität mit Ansprüchen. Dabei sind unterschiedliche Wünsche in der Beziehung normal. Und Leidenschaft ist kein Beweis für Liebe. Trotzdem sagt eine Paartherapeutin: Unser Begehren ist auch ein Auftrag.
Jedes Jahr vergibt das Land Hessen Stipendien für geflüchtete Studenten, Promovierende und Wissenschaftler an hessischen Hochschulen. Drei Stipendiaten erzählen von ihrem Leben in ihrer Heimat, der Flucht und ihrem neuen Alltag.