Wie das Gehirn die Seele formt
Gene, vorgeburtliches Erleben und die Erfahrungen mit Bindungen und Stress in der frühen Kindheit prägen das Gehirn - und bestimmen, ob jemand psychisch krank wird.
Gene, vorgeburtliches Erleben und die Erfahrungen mit Bindungen und Stress in der frühen Kindheit prägen das Gehirn - und bestimmen, ob jemand psychisch krank wird.
Eltern mischen sich so viel wie nie zuvor in das Leben ihrer Kinder ein. Am Ende sind die Kleinen wie eine Pflanze, die überdüngt wurde: kraftlos.
Fremde Stadt, neue Lerninhalte, stressige Prüfungsphase – ein Studium birgt viele Herausforderungen. Doch es gibt Studenten, die weitere Hürden nehmen müssen. Fünf von ihnen berichten.
Manche Menschen scheinen über eine unsichtbare Kraft zu verfügen, die sie auch in schweren Zeiten aufrecht und auf Kurs hält. Resilienz heißt diese psychische Widerstandsfähigkeit - jeder kann sie erlernen.
Manager stehen nicht nur finanziell besser da, sie sind auch gesünder als der Rest der Menschheit. Wenn ihnen nur die dumme Angst nicht den Schlaf rauben würde.
Jetzt gehen schon Erstsemester zur Karriere-Beratung. An der Uni belegen sie Kurse wie „Gekonnt auftreten“ und „Teamkommunikation“. Nur folgt danach oft doch nicht die große Karriere. Wir fragen uns also: Was soll der Wahnsinn?
Diese Jahreszeit ist nicht so leicht, wie man denkt. Man muss nur in den Werken der Kultur nachsehen. Deswegen starten wir eine Serie zum Sommer, bevor er schon wieder vorbei ist.
Jede Kauzigkeit bekommt heute eine Diagnose verpasst, jedes unangepasste Verhalten gilt als mögliche psychische Störung. Wird die Gesellschaft immer kränker? Oder erkennt die Medizin einfach mehr als früher?
Im Netz kennt man ihn als „weev“, als gefeierten Grey-Hat-Hacker und berüchtigten Troll. Inzwischen steht Andrew Alan Escher Auernheimer vor Gericht. Allerdings, weil er AT&T gehackt hat – nicht wegen Cyber-Hetze. Leider.
Misserfolg im Beruf braucht niemand - oder doch? Drei Menschen erzählen, wie sie nach harten Rückschlägen erfolgreicher wurden als zuvor. Aber gibt es dafür wirklich ein Patentrezept?
Wer gläubig ist, wird seltener depressiv - das gilt sogar für Menschen mit hohem genetischem Risiko, belegt eine neue Studie.
Die politischen Kämpfe um die richtige Landwirtschaft sehen oft so aus, als seien „Bio“ und die „Agrarindustrie“ Gegensätze. Dabei spricht vieles dafür, dass in Zukunft beide einander ähnlicher werden.
Wie schafft es die Ökopartei, eine Brücke zwischen Umwelt-, Wirtschafts- und Sozialpolitik zu bauen? Vor allzu mühelosen Häutungen sollten sich die Ökopaxe hüten.
Lange wurde über die Grenzen des Wachstums diskutiert. Die Transition-Bewegung will dem Wachstum mit eigenen Ideen Grenzen setzen. Jeder auf seine Art, jeder im Kleinen. Ohne Genügsamkeit geht das nicht. Aber auch nicht ohne Spaß.
Zu lange getrauert, und schon gilt man als depressiv: Fachleute befürchten, neue Diagnosekriterien könnten aus alltäglichen seelischen Zuständen Krankheiten machen – mit schlimmen Folgen.
Im katholischen Milieu des Oldenburger Münsterlands stellte vor allem der jüngere Klerus eine „Milieu-Gegenöffentlichkeit“ zur NS-Umwelt her. Dort galt: „Man konnte davon ausgehen, dass derjenige, der plattdeutsch sprach, kein Nazi war“.
Die Piratin Marina Weisband hadert mit dem "Scheißegal-Gen", das man als erfolgreicher Politiker heute braucht. Ist ein Parlament ohne Scheißegal-Gen überhaupt denkbar? Wir haben nachgeforscht.
Wir haben als Weltgärtner die Natur für immer verändert: Die Bewegung der Novel Ecology plädiert daher für den Abschied vom rein konservierenden Naturschutz
Die Debatte über die frühe Fremdbetreuung von Kindern polarisiert in Deutschland wie in kaum einem anderen Land. Das ist nicht zu verstehen ohne die Geschichte der deutschen Teilung. Allerdings ist es höchste Zeit, den Blick nach vorne zu richten und dabei all jenes zu bedenken, was man über dieses Thema wissen kann - wenn man es wissen will.
Die Verarbeitung von Trennungsängsten gelingt den Kleinen nicht immer. Erst allmählich wird klar, wie sich die Krippenbetreuung auf die Kinder auswirkt.
Nicht die Abwertung als solche hat Kraft, sondern ihre Bedeutung zählt: Der französische Psychiater Boris Cyrulnik hat eine wohltuend klischeefreie Phänomenologie des Schamgefühls verfasst.