Das UNESCO-Weltkulturerbe kann weg
Das Gütesiegel der Kulturorganisation der Vereinten Nationen stiftet mehr Schaden als Nutzen. Das zeigt sich etwa an der Debatte über die Kunst im Dom von Naumburg.
Das Gütesiegel der Kulturorganisation der Vereinten Nationen stiftet mehr Schaden als Nutzen. Das zeigt sich etwa an der Debatte über die Kunst im Dom von Naumburg.
Das Weiße Haus hat Kunstwerke und Ausstellungen auf eine Liste gesetzt, die wohl aus den Museen der Smithsonian Institution verschwinden sollen. Zuvor hatte Trump bemängelt, amerikanische Museen erzählten zu viel von der Sklaverei.
Tabea Fischer wurde in die Mode hineingeboren. Nun hat sie bei Stuttgart eine eigene Marke gegründet: „to the top“ bringt Sport und Trend zusammen.
Am 23. August 2025 beginnen die 13. Wiesbadener Fototage, die sich zum Ziel gesetzt haben, zeitgenössische Fotografie stärker in den Blick der Öffentlichkeit zu bringen. Die über die ganze Stadt verteilten Ausstellungen sind bis zum 7. September 2025 bei freiem Eintritt zu sehen.
Mascha Schilinski hat in Cannes für „In die Sonne schauen“ den Preis der Jury erhalten. Jetzt wurde sie, passend zum Filmstart, als deutscher Beitrag für den Oscar vorgeschlagen. Ein Gespräch über ihre Art, Filme zu machen.
Große Momente auf Stadionkonzerten wurden einst von Profifotografen festgehalten. Heute wollen meist Künstler und Manager komplett über die Bilder bestimmen. Aber es gibt noch Künstler ohne Scheu vor Kameras.
Sie ist buchstäblich im Kinder- und Jugendtheater aufgewachsen: Heute ist Liljan Halfen nicht nur Teil des Theaters Grüne Soße, sondern künstlerische Leiterin der Jungen Theaterwerkstatt im Zoo. Das passt bestens.
Die Unzuverlässigkeit der USA eröffnet China neue Machtchancen. Doch die eigene Staatsraison stehe dabei im Weg, analysieren zwei frühere Schweizer Botschafter.
Die Kunstsammlungen der diesjährigen Kulturhauptstadt Europas widmen sich Edvard Munchs Thematisierung der Angst. Herausgekommen ist eine Ausstellung, die großen Anklang beim Publikum findet.
Alfred Hilsberg hat zwei stilbildende Popszenen geprägt. Seine Musiklabels waren Treffpunkt für komische auffällige Typen. Doch bleibende Strukturen hat er nicht geschaffen. Nun ist der Hamburger Impresario gestorben.
Der schwedische Streamingmarktführer erhöht die Preise. Das könnte für manche Nutzer Alternativen attraktiv machen. Ein Überblick über die wichtigsten Dienste.
In „Messiah Superstar“ spielt Florian Lukas einen Helden des Elektropop, der nicht singen und nicht tanzen kann und doch an sein Comeback glaubt. Das gerät leidlich komisch und am Ende unfreiwillig rührend.
Skepsis allenthalben: Die Wiesbadener Fototage beginnen am 23. August. Sie fragen nach dem, was kommt. Die teilnehmenden Künstler sind da nur verhalten optimistisch.
Neuerfindung: Das Museum Pfalzgalerie hat zum 150. Jubiläum komplett umgehängt – und schreibt damit Kunstgeschichte um.
Johannes Pramsohler ist Geiger, Wissenschaftler und Geschäftsmann. Die Routinen des Barockmusikbetriebs heutzutage ärgern ihn. Er hat sich davon unabhängig gemacht.
Glamouröse Gegenpropaganda: Olaf Martens hat schon vor dem Ende der DDR begonnen, das Erbe des Sozialismus fotografisch aufzubrechen. Eine Leipziger Galerie zeigt Bilder von ihm aus den wilden Wende- und Nachwendejahren.
Die Marke Milram ist mit einem Shitstorm konfrontiert, weil sie auf ihren Verpackungen für Brotaufschnitt mit Menschen verschiedener Hautfarbe wirbt. Die Aufregung darum ist vor allem eines: Käse.
Susanne Schädlichs Tatsachenroman „Kabarett der Namenlosen“ erzählt von der deutschen Exilszene in Los Angeles.
Er wolle auch jüngeren Künstlern eine Chance geben – und habe darum einem gemeinsamen Bild zugestimmt, witzelt Schlagersänger Kaiser unter dem Instagrampost, der ihn mit US-Superstar Post Malone zeigt.
Arte widmet Wim Wenders zu dessen Achtzigstem einen Schwerpunkt mit drei Erstausstrahlungen. Was sonst noch neu ist in der Arte-Mediathek im August 2025.
Der Frankfurter Auschwitzprozess, der vor 60 Jahren endete, hat das Land verändert. Und er veränderte Peter Kalb, der als junger Mann damals die Zeugen betreute. Heute warnt der Dreiundachtzigjährige vor einem Aufstieg der AfD.
Die Angst des Filmemachers vor dem Plot: Arte gratuliert Wim Wenders mit einer Hommage zum achtzigsten Geburtstag. Leicht verspätet, aber herzlich.
Der Antisemitismus nimmt seit dem Massaker der Hamas in Europa bedrohlich zu. Übergriffe sind Alltag geworden, Links- und Rechtsextremisten eint der Hass auf Israel und Juden.
Lachgas ist zum beliebten Rauschmittel geworden. Nun will die Bundesregierung den Verkauf an Minderjährige verbieten. Wie gefährlich ist das Gas?
Von Koto-Spiel bis Cosplay-Wettbewerb: Das Japanfestival „Main Matsuri“ im Offenbacher Büsingpark zieht Besucher mit Interesse für fernöstliche Kultur an.
Vom Bauernbuben zum Chronisten: Das Pariser Mémorial de la Shoah zeigt eine Ausstellung mit Fotografien aus Auschwitz-Birkenau, die der Franzose Raymond Depardon 1979 gemacht hat.
Im Amphitheater von Pompeji gibt es wieder Konzerte. Die mit der Musik zur Fernsehserie „Vikings“ bekannt gewordene norwegische Band Wardruna gibt dort mit archaisch anmutenden Klängen der Natur eine Stimme.
Bis vor Kurzem schien es kein Halten zu geben für Gegenwartskunst auf Afrika. Die Preise schossen in die Höhe. Das hat sich geändert. Ein Grund mehr, Aufsteiger wie Courage Hunke aus Ghana in den Blick zu nehmen.
Wellen, Sterne, Karavellen: Mosaike aus Millionen Pflastersteinen prägen Portugals Plätze und Straßen. Doch kaum jemand beherrscht noch das alte Handwerk. Drum wird es in einer einmaligen Schule gelehrt – und in der ganzen Welt kopiert.
Hier entlang zu den Neuentdeckungen: In diesem Sommer gibt es auffallend viele Ausstellungen zu ungegenständlicher Kunst. Sechs davon sind unbedingt eine Reise wert.
Von wegen nur alte Leute – mittlerweile kommen auch die Jungen gerne zum „ZDF-Fernsehgarten“. Bei einem Besuch auf dem Lerchenberg wird klar, dass das nicht nur an Moderatorin Andrea „Kiwi“ Kiewel liegt.
1843 legte König Ludwig I. von Bayern den Grundstein für das Pompejanum in Aschaffenburg. Die römische Villa nach antikem Vorbild prangt auch 175 Jahre nach ihrer Fertigstellung als Schmuckstück am Ufer über dem Main.
Cédric Klapischs Film „Die Farben der Zeit“ blickt zurück ins Paris des neunzehnten Jahrhunderts – und entdeckt dort den Zauber der impressionistischen Malerei. Suzanne Lindon glänzt in der Hauptrolle.
Einst galt der Semmering als Idealtypus der Sommerfrische, dann fiel er der Melancholie anheim. Jetzt will man an die Glanzzeiten der Belle Époque anknüpfen.
Balanchines Botschafterin und die seiner Kunst ist sie bis heute geblieben: Die amerikanische Ballettänzerin Suzanne Farrell feiert heute ihren achtzigsten Geburtstag.
Die längste Kunstkontroverse dreht sich um das Elementarste: Wer darf als Maler wann welche Farbe einsetzen? Nicht selten endeten diese Koloritkriege früher tödlich.