Bilder auf der Kippe
Da liegt er, der Fußball. Jetzt muss ihn der Besucher bloß noch verwandeln. Im Frankfurter Ausstellungsraum Becker ist Kunst von Tobias Schnotale zu sehen.
Da liegt er, der Fußball. Jetzt muss ihn der Besucher bloß noch verwandeln. Im Frankfurter Ausstellungsraum Becker ist Kunst von Tobias Schnotale zu sehen.
Der alte Mann, der Papagei und das Leben: Freien Künstlern aus Frankfurt gelingt ein ebenso kluges wie lustiges Musiktheater für alle von sechs Jahren an.
Hochbegabter Pianist, Mozart- und Liszt-Kenner, Eigentümer einer Art-déco-Kirche: Inge Kloepfer legt eine Biographie über Kit Armstrong vor.
In autoritären Ländern ist Kreativität gerade von Frauen oft nicht erlaubt oder nicht erwünscht. Vier Menschen schildern, wie sie sich mit Mut, Erfindungsgeist und oft im Verborgenen Freiräume erhalten.
Einst hatte die legendäre Kunsthändlerin Galka Scheyer abstrakte deutsche Kunst nach Südkalifornien verkauft. Ihr Wohnhaus wurde 1934 von Richard Neutra entworfen. Jetzt steht es zum Verkauf. Ein Gastbeitrag.
Ob ein Spitzeweg-Gemälde ohne Spott oder die erstaunliche Karriere eines javanischen Prinzen: Die kommenden Kölner Auktionen mit Alter Kunst und Werken des 19. Jahrhunderts bei Lempertz und Van Ham halten viele Überraschungen bereit.
Andere Länder haben es schon verstanden: Wer den ESC ernst nimmt, profitiert auch von ihm. In Deutschland hat der NDR zum Ärger vieler Fans eine Reihe beliebter Formate aus Kostengründen eingespart.
Am vergangenen Donnerstag startete die Sängerin ihre Europa-Tour – und alle wollen hin. Warum das nicht nur an der Qualität ihrer Musik liegt.
Zu wenige Lehrer, keine Aulen, Kürzungen im Stundenplan: Die Frankfurter Veranstalter des „Musikmonat Mai“ fürchten um den festen Platz des Musikunterrichts im Fächerkanon. Es gehe nicht nur um musikalische Förderung.
Der Künstler David Chichkan spricht über die Gefahren der Dekommunisierung in der Ukraine. Alle wichtigen Figuren der ukrainischen Kulturgeschichte seien Sozialisten, sagt er. Neonazis demolierten seine Ausstellung.
Kaum hat der ESC in Malmö offiziell begonnen, gibt es schon den ersten Skandal. Ausgerechnet ein Gastkünstler trägt ein politisches Symbol, das die Organisatoren verboten hatten.
Beim ersten Halbfinale kommen vor allem die Favoriten weiter. Doch auch einige der im Finale gesetzten Teilnehmer zeigten, was in ihnen steckt. Isaak aus Deutschland konnte bisher nicht punkten
Als die Musiker von Okean Elzy sich bei der Armee meldeten, hieß es: Tut das, was ihr am besten könnt. Seitdem gibt es Mini-Rockkonzerte an der Front ‒ und neuerdings ein Album auf Englisch. Ein Treffen in Berlin.
„Diese Liebe kennt keine Liga“: Beim Poetry Slam wird der Leidenschaft zum Fußball gehuldigt. Hier geht es um Rhetorik statt um Spielkunst.
Mit dem Freischwinger ins Stahlgewitter: In Weimar eröffnet die Ausstellung „Bauhaus und Nationalsozialismus“ – und stellt den Mythos vom „guten modernen Deutschland“ infrage.
In bestimmten Verwaltungstexten solle nicht mehr gegendert werden, verlangt das hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Unis und Museen sind sich noch nicht sicher, was genau das für sie bedeutet.
Uralte Dörfer lehren noch etwas, auch wenn sie sich leeren: Das Konzept der Heilung im Denken junger Architekten in Japan.
Vor zweihundert Jahren wurde Beethovens 9. Symphonie uraufgeführt. Gleich zwei Romane der Weltliteratur erläuterten nach 1945 die Prinzipien des Faschismus an dieser Komposition.
Die Europäische Rundfunkunion beharrt auf dem „unpolitischen Charakter“ des ESC. Das scheint blauäugig. Der Song Contest verteidigt Toleranz, Gerechtigkeit und Nichtdiskriminierung – und das ist wichtiger denn je.
Obwohl Russland seinen Pavillon auf der Venedig-Biennale nicht bespielen darf, mischt es indirekt durch eine Kolonial-Ausstellung kräftig mit – und erhält Hilfe von italienischer Seite. Ein Gastbeitrag
Ein sozialrealistischer Härtefall: Radu Judes neues Filmmeisterwerk „Erwarte nicht zu viel vom Ende der Welt“ mit Nina Hoss erzählt eine Geschichte aus einem Land, das als Kolonie am Rand von Europa durchzukommen versucht.
Vor fünfhundert Jahren reiste der Maler Maarten van Heemskerck nach Rom. Dort hielt er die antiken Kunstwerke und Ruinen der Stadt in mehr als zweihundert Zeichnungen fest. Sein Werk ist jetzt in Berlin zu sehen.
Statistiken zum Eurovision Song Contest gibt es viele. Was verraten sie über die Gewinnerländer – und über das mögliche Abschneiden des deutschen Kandidaten Isaak?
Der Norweger Nicolai Tangen leitet den norwegischen Staatsfonds und verschenkt nun 5500 Kunstwerke. Ein Gespräch über die Eitelkeit von Sammlern, die Auswüchse des Kunstmarkts und den Fluch des Erbens.
Nicht direkt ein Sneaker – diesmal stellen Birkenstock ihre retro-futuristische Sandale vor. Mit neuen Schnallen und zeitlosem Charme kommt das Zürich Tech Modell auf den Markt. Die Kolumne Sneak Around.
Er malt sich selbst – oder auch nicht. „The Blast“ ist die erste Ausstellung von Gary Schlingheider bei Schierke Seinecke.
Mit dem Lied „F*ck Wagner“ scheint Chilly Gonzales seine Meinung über Richard Wagner deutlich auszudrücken. Doch so einfach macht es es sich der in Köln lebende kanadische Pianist und Rapper mit dem Komponisten doch nicht.
Im Jahr 1978 führte er Argentinien zur Fußball-Weltmeisterschaft, mit seinem Führungsstil wurde er zur Ikone. Nun ist der Philosoph auf der Trainerbank im Alter von 85 Jahren gestorben.
Der Norweger Nicolai Tangen lenkt den größten Staatsfonds der Welt. Und sammelt Kunst. Jetzt schenkt er sie seiner Heimatstadt.
Hilft das ukrainische Kulturministerium dem Kreml dabei, dem ukrainischen Kulturerbe den Garaus zu machen? Das fürchten Künstler und Aktivisten in Kiew, die gegen die Demontage von Monumenten aus der Sowjetzeit kämpfen.
Die Lage in Nahost wirkt sich massiv auf den ESC in Malmö aus. Zwei Großdemonstrationen gegen Israel sind bereits angekündigt. Um die Sicherheit zu gewährleisten, läuft in Südschweden die wohl größte Polizeiaktion in der Geschichte des Landes.
Drei, zwei, eins, und ab geht es: In ihrem Roman „Auf allen vieren“ erzählt die US-Künstlerin Miranda July von einer Frau Mitte Vierzig. Und versteht „Wechseljahre“ als existenzielle Metapher.
Kanzlerkandidat der Union +++ Riefenstahlfilm in München +++ Russland verbietet Sorokin +++ Teure Energiewende
Schauspieler Heinz Hoenig wache langsam aus dem Koma auf. Es stehe „kritisch“ um ihn: Seine komplette Aorta muss ausgewechselt werden. In seiner Speiseröhre befindet sich ein Loch.
Das Auktionshaus Neumeister versteigert in München eine Privatsammlung mit Werken von Künstlern, die in der NS-Zeit Karriere machten. Wie problematisch ist das?
Kaum ein Künstler hat in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mehr Stilwechsel vollzogen und dabei andere so inspiriert: Jetzt ist der Maler und Bildhauer Frank Stella im Alter von 87 Jahren gestorben.