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Die Waldbrände in Kanada und den USA breiten sich weiter aus. An der amerikanischen Ostküste warnten die Gesundheitsbehörden vor Schadstoffen in der Luft – und das, obwohl die Brandgebiete etwa 5000 Kilometer entfernt lagen.
Obwohl die Feuer rund 4.000 Kilometer entfernt sind, waren am Dienstag Teile des Ostens von Kanada und der USA mit Rauch vernebelt.
Tausende Menschen wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. In Oregon ist eine Fläche von rund 1200 Quadratkilometer verbrannt.
Ein heftiger Waldbrand in der Nähe des Urlaubsortes Llanca hielt die Feuerwehr am Wochenende in Atem.
Besonders betroffen sind nach Angaben der Behörden die US-Bundesstaaten Oregon, Kalifornien und Arizona sowie die kanadische Provinz British Columbia. Eine extreme Hitzewelle begünstigt die Entstehung der Brände und erschwert die Löscharbeiten.
Eine neue extreme Hitzewelle und großflächige Waldbrände machen den Menschen im Westen der USA und Kanadas weiterhin zu schaffen: Zuletzt standen mehr als eine Million Hektar Land in Flammen.
54 Grad Celsius im kalifornischen Death Valley, 47 Grad in Las Vegas: Das Wochenende im Westen der USA war extrem heiß. Mehr als 30 Millionen Menschen waren von den hohen Temperaturen betroffen.
Die historische Hitzewelle in Kanada und den Vereinigten Staaten hat Hunderte Menschen das Leben gekostet. Jetzt brennen die Wälder. Sind knapp fünfzig Grad auch in Deutschland möglich?
In der Provinz British Columbia wüteten am Montagnachmittag laut Behördenangaben 199 aktive Brände, von denen 46 in den letzten zwei Tagen entfacht wurden. Zwei Drittel von ihnen seien außer Kontrolle, hieß es weiter.
Bei allmählich sinkenden Temperaturen kämpfen Rettungskräfte im Westen Kanadas weiterhin gegen mehr als 130 Waldbrände. Auch Soldaten sind im Einsatz. Im Norden Kaliforniens brennen ebenfalls drei größere Feuer.
An der Westküste des Landes waren zuletzt neue Rekordtemperaturen gemessen worden, von fast 50 Grad. Tausende Menschen wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen.
Die Menschen in Lytton packten das Nötigste und flohen in aller Eile: Ein Flammeninferno hat den kleinen Ort in Kanada zu 90 Prozent zerstört. Das Thermometer hatte dort zuvor mit 49,6 Grad Celsius eine Rekordtemperatur angezeigt.
In Kanada und den USA sind mehrere Waldbrände ausgebrochen. Wegen der Rekordtemperaturen wächst auch die Angst vor weiteren Hitzetoten.
Der Waldbrand-Gefahrenindex ist in einigen Regionen jetzt schon auf die zweithöchste Warnstufe geklettert. Zur Früherkennung von Waldbränden heben Luftbeobachter in Propellerflugzeugen ab.
Nicht nur am Mönchwaldsee in Groß-Gerau soll in diesem Jahr härter durchgegriffen werden. Das soll Waldbrände ebenso verhindern wie Todesfälle durch Ertrinken.
Die Gegner internationaler Handelsverträge haben in den liberalen Demokratien immer mehr Zulauf. Das ist gefährlich. Europa würde ohne solche Abkommen einen wichtigen Hebel verlieren, um die Welt zum Guten zu verändern.
Das Feuer in Griechenland ist inzwischen zu großen Teilen gelöscht. Der laut Feuerwehr größte Waldbrand seit mindestens 20 Jahren zerstörte mehrere Häuser, Tiere und Ackerland. Betroffenen wurde nun Soforthilfe zugesichert.
Sogenannte „Zombie“-Waldbrände überwintern tief im Erdreich und können wie aus dem Nichts im Frühling abermals aufflammen. Forscher haben nun einen Zusammenhang zu Hitzewellen nachgewiesen.
Am Mittwoch war das Feuer rund 90 Kilometer westlich von Athen ausgebrochen. Mittlerweile konnte die Hauptfeuerfront unter Kontrolle gebracht werden. Die Feuerwehr spricht vom größten Waldbrand seit mindestens 20 Jahren.
Den zweiten Tag in Folge kämpfen in Griechenland hunderte Feuerwehrleute gegen einen großen Waldbrand westlich von Athen. Trotz aller Anstrengungen konnten sie die Flammen zunächst nicht unter Kontrolle bringen.
Amerikaner müssen wegen des extremen Wetters immer häufiger umziehen. Das hat soziale Folgen für Städte wie Flagstaff und macht inzwischen jene Häuser in Miami teuer, die nicht am Meer liegen.
Die Preise sowohl für Bauholz als auch für Rohholz sind international deutlich gestiegen. Die Sägewerke arbeiten an ihrer Kapazitätsgrenze. Und ein immer größerer Anteil der Produktion wandert in den Export.
Autos, Möbel, Shampooflaschen: Bei immer mehr Produkten stockt der Nachschub. Es entsteht eine neue Mangelwirtschaft.
Das Tief „Beat“ sorgt ab Donnerstag für viele Wolken und etwas Regen. Das wechselhafte und eher kühle Wetter setzt sich auch am ersten Mai-Wochenende fort.
Feuerwehrleute waren am Wochenende damit beschäftigt, einen großen Buschbrand in Nordirland zu bekämpfen.
Nepal erlebt die schlimmsten Waldbrände seit fast zehn Jahren. Dichter Rauch liegt über dem Himalaya-Staat.
Thomas de Maizière über Glauben und Durchstecherei, das Grundgesetz und neue Regeln für den Ausnahmezustand, sowie über die Frage, wer Angela Merkel erfand.
Der frühere Innenminister kritisiert die Bund-Länder-Konferenz als zu langsam. Er wirbt für mehr Einsatzmöglichkeiten der Bundeswehr im Inneren und einen Krisenstab mit erweiterten Rechten.
Leistungsfähige zivile Einsatzkräfte könnten künftig die Aufgaben erfüllen, die bei der Corona-Amtshilfe gerade die Bundeswehr übernimmt, schlägt der Inspekteur der Streitkräftebasis vor. Er denkt etwa auch an Cyberattacken.
Immer mehr extreme Wettereignisse wie Starkregen, Waldbrände und Stürme schaden den Immobilien. Investoren und Finanzierer beginnen deshalb, sich intensiv mit klimabedingten Risiken auseinanderzusetzen.
Verkohlte Bäume, Häuser und Autos. Bei verheerenden Bränden im argentinischen Teil Patagoniens sind laut Medienberichten bisher 2000 Hektar Wald zerstört worden. Dutzende Menschen wurden verletzt, zudem gab es einige Vermisste.
Wird Chloé Zhao die erste Asiatin die einen Oscar für die beste Regie bekommt? Ihr Film „Nomadland“ ist eine Ode an den Überfluss der Natur und die Würde des Einfachen und gilt schon jetzt als großer Favorit für die kommende Preisverleihung. Ein Interview.
Julia Klöckner schlägt Alarm. „Unsere Wälder sind krank“, sagt sie. Doch die Landwirtschaftsministerin hat auch eine Idee , wer das Problem lösen kann.