Erdogan kennt die Schuldigen
Die Türkei, sagt Staatspräsident Erdogan, kämpfe gegen die schlimmsten Waldbrände ihrer Geschichte. Kritik an seiner Regierung weist er zurück – und greift an.
Die Türkei, sagt Staatspräsident Erdogan, kämpfe gegen die schlimmsten Waldbrände ihrer Geschichte. Kritik an seiner Regierung weist er zurück – und greift an.
Nicht nur die Dürre und Waldbrände setzen der Türkei zu. Auch Brüssels Pläne für einen Klimazoll hätten für wichtige Wirtschaftszweige gravierende Folgen – nicht nur wegen Zusatzkosten auf Produkte.
In Griechenland und der Türkei kämpfen Feuerwehrleute weiter gegen zahlreiche verheerende Waldbrände. Eine vergleichbar heftige Brandsaison gab es in der Türkei laut EU-Angaben seit 2003 nicht mehr.
Unter Kontrolle sei der Brand allerdings noch nicht, sagte der Gouverneur der Region Westgriechenland. Bei den verheerenden Feuern an der Westküste der Türkei erfassten die Flammen auch das Gelände eines Kohlekraftwerks.
Hoffen und Bangen in Griechenland: Heiße Sommer sind zwar die Regel. Aber die Rekordtemperaturen dieses Jahres drohen die Stromversorgung lahmzulegen. Das will die Regierung unbedingt verhindern.
Das Land kämpft nach Angaben von Präsident Recep Tayyip Erdogan gegen die schlimmsten Waldbrände seiner Geschichte. Umweltschützer äußerten sich besorgt über die Auswirkungen eines Übergreifens des Feuers auf das Kohlelager eines Kraftwerkes.
Seit Tagen wüten verheerende Brände in Griechenland, Italien, Bulgarien und der Türkei. In Athen war am Mittwochmorgen wegen starker Rauchentwicklung die Sicht auf wenige Hundert Meter beschränkt.
Die Feuerwehrleute in der griechischen Hauptstadt Athen mussten gleich an drei Fronten gegen einen Waldbrand kämpfen, der sich am Stadtrand schnell ausbreitete.Strommasten, Bäume, Häuser und Autos brannten.
Evakuierte Häuser, zerstörte Dörfer, verbrannte Wälder – seit Tagen versetzen heftige Wald- und Buschbrände die Menschen in Südeuropa in Angst und Schrecken. Ein Ehepaar aus Deutschland kommt in der Türkei ums Leben.
Obgleich ein Großteil der Waldbrände in der Türkei inzwischen unter Kontrolle gebracht werden konnte, spitzt sich die Lage in einigen Orten wieder zu. Das Feuer wird indes zu einem Politikum.
Kaum ebbt Corona ab, treffen die Großbrände am Mittelmeer auch den Tourismus. An der Katastrophe ist nicht nur der Klimawandel schuld.
In Griechenland laufen aufgrund der Hitzewelle die Klimaanlagen auf Höchstleistung. Doch die Regierung ruft jetzt die Bevölkerung zum Stromsparen auf.
Schon seit Tagen wüten in zahlreichen Urlaubsregionen am Mittelmeer verheerende Waldbrände. Betroffen sind vor allem Griechenland, Italien und die Türkei.
Die Hitze im Süden Europas bleibt noch mehrere Tage. In Griechenland machen die hohen Temperaturen dem Energiesystem zu schaffen. Die „historische Hitzewelle“ führt auch in Italien, der Türkei und Frankreich zu Bränden.
Mehr als 4000 Feuerwehrleute bekämpfen in der Türkei Waldbrände. Italien hat alle Löschflugzeuge des Zivilschutzes nach Sizilien verlegt, um dort die Feuer einzudämmen. Die Temperaturen klettern auf bis zu 46 Grad.
Fast 300 Einsatzkräfte arbeiteten die ganze Nacht hindurch, um den sich weiter ausbreitenden Waldbrand bei Ziria einzudämmen.
Tausende Einsatzkräfte, evakuierte Dörfer und mindestens sechs Tote: Nach einer Hitzewelle sind die Großbrände rund ums Mittelmeer noch nicht alle unter Kontrolle. Auf Sizilien ist die Lage besonders ernst. Russland schickt der Türkei dringend benötigte Löschflugzeuge.
Temperaturen bis 46 Grad und zerstörerische Waldbrände: Urlaubsländer am Mittelmeer leiden schwer unter der sommerlichen Gluthitze. Auf Sizilien mussten Menschen vor Bränden bis an den Strand fliehen.
Flut in Deutschland, Hitze und Waldbrände in Südeuropa: Überall auf der Welt kommt die Erderwärmung die Menschen teuer zu stehen – und manche bezahlen mit ihrem Leben.
Die Feuerwehr kämpfte laut lokalen Medien gegen insgesamt 15 Waldbrände an. Bewohner betroffener Gebiete konnten rechtzeitig evakuiert werden. Seit Tagen herrscht eine enorme Hitzewelle im Süden Europas.
Der Sommer in Finnland ist in diesem Jahr besonders heiß. Das hat nun offenbar zu den größten Waldbränden seit 50 Jahren in dem skandinavischen Land geführt. Seit einigen Tagen brennt es.
In der Türkei und in Italien brennen die Wälder. Schuld sind womöglich Brandstifter. Eine seit Anfang der Woche andauernde Hitzewelle in Griechenland geht indes auf ihren Höhepunkt zu – mit Temperaturen von bis zu 45 Grad.
Offiziellen Angaben zufolge brachen in 17 Provinzen an der türkischen Mittelmeerküste mehr als 60 Waldbrände aus. Drei Menschen verloren bisher ihr Leben und rund 100 wurden verletzt. Etwa 4.000 Feuerwehrleute sind im Einsatz unter anderem auch mit Helikoptern. Hohe Temperaturen und Winde erschweren die Arbeit.
Ganz Italien kämpft mit Waldbränden. Behörden sprechen von über 200 Feuern, die sich vom Süden des Landes bis zur Hauptstadt Rom ziehen. Auch die Inseln Sizilien und Sardinien stehen teilweise in Flammen.
In Kalifornien nehmen die Waldbrände zu. Verliert der Golden State seine Anziehungskraft als Wohnort der Schönen und Reichen?
In der Türkei sind während Bränden mehrere Menschen gestorben. Allein bei dem Feuer in der Urlaubsregion Antalya verloren drei Menschen ihr Leben, 122 wurden verletzt. Mehrere Orte mussten evakuiert werden.
Neben der Region Antalya war auch der Küstenort Marmaris betroffen.
Der Klimawandel macht sich mit Überflutungen und Hitzewellen schon jetzt bemerkbar – und zeigt, dass wir die Veränderungen künftig noch mehr an Leib und Seele spüren werden.
Große Hitze und starke Winde sorgen für eine gefährliche Situation. Berichte über Tote oder Verletzte gab es keine.
In der sardinischen Provinz Oristano wüten seit dem Wochenende heftige Waldbrände. Mehr als 20.000 Hektar Wald, Olivenhaine und Felder wurden bereits zerstört. Für die Urlaubsinsel wurde der Notstand ausgerufen.
In den USA sind Dutzende Waldbrände im Gange. Manche sind so heftig, dass sie ihre eigenen Wetterbedingungen schaffen.
In Kalifornien greift die Feuerwehr zu weiteren Maßnahmen gegen die schweren Waldbrände. Mit einem absichtlich gelegten und kontrollierten Gegenfeuer soll das sogenannte „Dixie-Feuer" im Norden des US-Bundesstaates eingedämmt werden.
Die Feuerwehr veröffentlicht Bilder von Beamten, die das Tamarack Fire durchqueren.
In Sibirien brennen die Wälder, die betroffene Fläche ist fast so groß wie Schleswig-Holstein – doch oft werden die Flammen erst gar nicht bekämpft. Anwohner wandten sich mit einer Petition an Präsident Wladimir Putin.
Die Waldbrände in Kanada und im Westen der USA wüten weiter. Starke Windböen fachten die Flammen immer wieder an.