Guten Morgen!
Die Verhandlungen über einen UN-Vertrag gegen Plastikmüll sollen heute enden. Vor dem Treffen von Trump und Putin haben Europäer und Ukrainer ihre Position verdeutlicht. Und: Im Süden Europas brennen die Wälder. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil reist zu seinem offiziellen Antrittsbesuch in die USA. Die Rentenfrage beschäftigt die Koalition. Portugal wappnet sich für die nächste Hitzewelle. Der F.A.Z. Frühdenker.
Seit Tagen wüten Waldbrände in Brandenburg, Frankreich und Syrien – tausende Hektar sind betroffen. Besonders dramatisch ist die Lage in Syrien: Dort kämpfen Einsatzkräfte mit Kriegsschäden, fehlenden Straßen und extremen Winden.
Die Waldbrandlage ist am Vormittag weitgehend stabil. Zu riechen ist der Brand an der Grenze zu Sachsen aber in Teilen Brandenburgs und sogar im Süden Berlins.
Das trockene Wetter begünstigt Waldbrände. Die Gefahr ist in ganz Brandenburg hoch. An mehreren Orten brechen Feuer aus – in der Nähe des Flughafens BER brennt ein Getreidefeld.
Eigentlich gilt das Bundesland als unauffällig. Doch damit ist jetzt Schluss. Denn es geht dort rekordverdächtig zu.
Bereits vor einem Jahr hatte es bei Jüterbog in Brandenburg einen Waldbrand gegeben. Nun ist abermals ein großflächiges Feuer ausgebrochen.
Weil ein Damm droht überströmt zu werden, muss in Rheinland-Pfalz ein Dorf evakuiert werden. In Sachsen-Anhalt wird in einigen Orten die Schulpflicht ausgesetzt. Die Lage bleibt in vielen Teilen Deutschlands angespannt.
Der Biologe Pierre Ibisch erklärt im Interview, was nach einem Waldbrand passiert und warum der Klimawandel die Erholung des Waldes immer schwieriger macht.
Der Biologe Pierre Ibisch erforscht, wie Wälder klimaresilient werden können. Totholz spielt demnach dabei eine wichtige Rolle, auch in Wirtschaftswäldern.
Seit einer Woche brennt der Wald auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz in Brandenburg. Die Feuerwehr hofft, dass der Wind nicht auffrischt und das Feuer vergrößert.
Mittlerweile brennt es auf einer Fläche so groß wie 457 Fußballfelder. Das trockene Wetter und auffrischender Wind sorgen für die Ausweitung. Die Feuerwehr habe die Lage aber im Griff.
Nach tagelangem Waldbrand in Brandenburg seien inzwischen gut 150 Hektar von dem Feuer betroffen. Nun wird eine Brandschneise angelegt, um ein weiteres Ausbreiten der Flammen durch starke Winde zu verhindern.
Seit Mittwoch versuchen Feuerwehrleute in Jüterbog einen Waldbrand zu löschen. Laut Einsatzleiter dehnt das Feuer sich aus, die Munitionsbelastung des Geländes erschwert zudem den Einsatz.
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke hält einen Kohleausstieg schon 2032 für möglich. Im Interview verlangt er kürzere Gerichtsverfahren beim Ausbau der Erneuerbaren – und eine „Kommission zur Zukunft der Energieversorgung“.
Nach einem verheerenden Waldbrand in der Nähe von Beelitz in Brandenburg im Sommer stehen viele Bäume zwar noch, doch aus ihnen werden keine Blätter mehr sprießen.
Die Sommer werden heißer, die Zahl der Toten steigt. Brandenburg will nun als erstes Bundesland einen Hitzeaktionsplan erstellen.
Auch leichte Schauer am Samstagmorgen konnten bei den Waldbränden im Nationalpark Sächsische Schweiz keine Entspannung bringen. Auch auf tschechischer Seite ist die Feuerwehr noch im Dauereinsatz.
Christian Heinrich-Jaschinski ist Landrat im Süden Brandenburgs. Dort ist ein schwerer Waldbrand ausgebrochen.
Weil sich die Brände im Nationalpark Sächsische Schweiz ausgeweitet haben, schickt die Bundeswehr vier Hubschrauber. Ab Dienstagmittag sollen sie beim Löschen helfen. In Brandenburg mussten wegen Feuers bereits hunderte Anwohner ihre Häuser verlassen.
Der Waldbrand in der Lieberoser Heide ist aus. Glutnester glimmen aber weiter im Boden des Moorgebietes. Sie werden die Feuerwehr in den kommenden Wochen beschäftigen.
Seit Montag brennt es in der Lieberoser Heide. Die Löscharbeiten auf dem abermaligen munitionsbelasteten Truppenübungsplatz gestalten sich schwierig. Das liegt auch am Wetter.
In den Brandgebieten sind weiterhin Feuerwehrleute vor Ort, um den Boden zu wässern. Viele Glutnester glimmen noch – und könnten bei trockenem Wetter und Wind neue Brände entfachen.
Die Lage in den Waldbrandgebieten in Brandenburg hat sich infolge von Regenfällen entspannt. Das Feuer bei Treuenbrietzen südwestlich von Berlin ist laut Behörden derzeit unter Kontrolle, ebenso das Feuer bei Beelitz.
In Brandenburg erhält die Feuerwehr Unterstützung von oben: Starker Regen dämmt die Brände ein. Die Einsatzkräfte haben die Feuer jetzt unter Kontrolle.
Die EU-Außenminister treffen sich in Luxemburg, um über weitere Schritte gegen Russland zu beraten. Macron kann nicht weiter ohne das Parlament regieren und Mané bringt Glanz in die Bundesliga. Der F.A.Z.-Newsletter.
Aufgrund des Waldbrands in Brandenburg müssen Bewohner einer Kleinstadt nun ihre Häuser verlassen. Heftige Winde fachen das Feuer immer weiter an. Zudem stellt sich ein weiteres Hindernis den Löscharbeiten in den Weg.
Sehr heiß, aber keine Rekordwerte: Wegen der Hitze strömen die Deutschen in die Freibäder und an die Küsten. In anderen Teilen Europas führt das Wetter gar zu Ausnahmezuständen.
Bis zum Abend hat sich das Feuer in einem Waldstück bei Treuenbrietzen auf eine Fläche von etwa 60 Hektar ausgebreitet. Weil Verdacht auf Kampfmittel im Boden besteht, können die Feuerwehrkräfte nur vom Rand aus löschen.
Vor allem im Süden des Landes und in Berlin und Brandenburg soll es in den kommenden Tagen sehr heiß werden. Gleichzeitig steigt die Waldbrandgefahr. Die hohen Temperaturen sind Teil einer insgesamt stark steigenden Durchschnittstemperatur.
Unter anderem in Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg ist die Lage derzeit angespannt. Der Oberboden ist vielerorts ausgetrocknet. Manch ein Wald soll nicht mehr betreten werden.
Wegen seiner vielen Laubbäume ist Hessen kein typisches Waldbrandland. Doch auch hier züngelt es immer öfter. Die Schuld trägt fast immer der Mensch, obwohl er unter den Folgen am meisten leidet.
Trotz des regnerischen Sommers steigt die Waldbrandgefahr immer weiter. Die Feuerwehren wollen sich wappnen, doch einige Maßnahmen hängen vom Geld ab.
Wieder hat es im April kaum geregnet. Besonders schlimm ist die Lage in Ostdeutschland. Dort bleibt vielen Bauern nur noch eine Not-Ernte. Und um die Wälder steht es noch schlechter.
AfD hin oder her: Auch die Grünen legen schon seit längerem im Osten stark zu. Die Partei will sogar regieren. Kann das gelingen?
Die Feuerwehrleute in Brandenburg kommen nicht zur Ruhe. Hitze und Trockenheit begünstigen Waldbrände. So auch in der Lieberoser Heide – dort lagert noch alte Munition.