Unabhängig loyal
Walter Kardinal Kasper ist der älteste Kardinal im Konklave. Am Stichtag für das Recht auf Teilnahme, dem Beginn der Sedisvakanz am 28. Februar, war der am 5.
Walter Kardinal Kasper ist der älteste Kardinal im Konklave. Am Stichtag für das Recht auf Teilnahme, dem Beginn der Sedisvakanz am 28. Februar, war der am 5.
Wenn nach dem Rücktritt Benedikts XVI. die Kardinäle am Dienstag zusammenkommen, um den neuen Papst zu wählen, sollte man einige Begriffe kennen. Wir erklären sie.
Kardinäle aus aller Welt streiten in Rom darüber, ob nur ein Papst gewählt oder auch die Kurie reformiert werden soll. Ein Favorit für die Nachfolge Benedikts ist nicht in Sicht.
Die Wahl des neuen Papstes beginnt am nächsten Dienstag. Das haben die in Rom versammelten Kardinäle entschieden. In dem Konklave bestimmen 115 Papstwähler einen Nachfolger für den zurückgetretenen Benedikt XVI..
Sedisvakanz in Rom - sowohl in weltlicher als auch in geistlicher Hinsicht. Mitten in einer akuten Wirtschaftskrise wirkt das Szenario wie ein Albtraum. Italien zwischen Papst und Posse.
Unter der Leitung von Kardinaldekan Angelo Sodano haben im Vatikan die Generalkongregationen begonnen. 103 der erwarteten 115 Kardinäle für das Konklave sind bereits eingetroffen und vereidigt.
Der 63 Jahre alte Erzbischof von São Paulo, Odilo Scherer, gilt im Vatikan offenbar als ein Favorit für die Nachfolge Benedikts XVI. An diesem Montag beginnt das „Vorkonklave“.
Der Bischof von Mainz bestimmt den neuen Papst mit. Am Dienstag will Karl Lehmann in Rom reisen. Wann das Konklave beginnt, ist offen. Auch die Zeit davor ist wichtig: Die Kardinäle führen intensive Gespräche.
„Es war wie ein Tsunami“: Der langjährige Missbrauchsbeauftragte des Vatikans, Charles Scicluna, fordert Konsequenzen aus der großen Zahl von Fällen sexueller Gewalt von Klerikern gegen Kinder, Jugendliche und Schutzbefohlene. Ausdrücklich lobt er Ratzingers Rolle bei der Aufarbeitung.
Monsignore Scicluna hat zehn Jahre lang im Namen des Vatikan Missbrauchsfälle aufgeklärt. Er spricht zum ersten Mal über Schockwellen und Vertuschung, über den Zölibat und die Kraft der Wahrheit.
Nach dem Amtsverzicht von Papst Benedikt XVI. kommt es an diesem Montag zu der ersten Zusammenkunft der mehr als 200 Kardinäle während der Sedisvakanz. Womöglich wird der Beginn des Konklaves zur Papstwahl vorgezogen.
Sieben Jahre, zehn Monate und neun Tage dauerte das Pontifikat von Benedikt XVI. Jetzt hat für die römisch-katholische Kirche die Zeit ohne Papst, die Sedisvakanz, begonnen. Am Freitag hat der Vatikan nun die Kardinäle offiziell aufgefordert, sich für das Konklave in Rom zu versammeln.
Papst Benedikt XVI. ist nicht länger Oberhaupt der katholischen Kirche. Seine Amtszeit ging an diesem Donnerstag um 20 Uhr zu Ende. Mit dem Hubschrauber verließ er um 17 Uhr den Vatikan nach Castel Gandolfo. Dort verabschiedete er sich mit einem letzten Apostolischen Segen von der Bevölkerung.
Rückblick am freiwilligen Ende eines Pontifikats: Benedikt XVI. haben vor allem die klassischen Fragen der abendländischen Christenheit interessiert. Sein Projekt, den Glauben als vernünftige Option vorzulegen, machte nicht an den Grenzen der Kirche halt.
Castel Gandolfo ist von alters her Rückzugsort der Päpste. Hierher kommen sie, wenn es ihnen in Rom zu heiß, zu stickig, zu schmutzig wird. Wenn Benedikt XVI. dort am Nachmittag landet, wird er nur noch wenige Stunden Papst sein.
An diesem Donnerstag endet das Pontifikat von Benedikt XVI. Das scheidende Oberhaupt der katholischen Kirche wird den Vatikan verlassen und sich zunächst für einige Wochen in die Sommerresidenz Castel Gandolfo begeben. Ein Blick in den päpstlichen Palast.
Unter dem Jubel Hunderttausender hat Benedikt XVI. auf dem Petersplatz seine letzte Generalaudienz eröffnet. Benedikt dankte den Gläubigen - und sprach von „schwierigen Momenten“ in seinem Pontifikat.
Papst Benedikt XVI. hat einige Wahlbestimmungen geändert, um das Konklave früher einberufen zu können. Kardinal O’Brien trat derweil wegen des Vorwurfs „unziemlichen Verhaltens“ zurück.
Wegen „unangemessenen Verhaltens“ ist Kardinal Keith O’Brien zurückgetreten. Benedikt XVI. nahm das Rücktrittsgesuch an. Der Papst selbst ermöglichte unterdessen, dass das Konklave zur Wahl seines eigenen Nachfolgers früher beginnen kann, als die bisherigen Regeln es zuließen.
Unter dem Jubel von Zehntausenden Gläubigen hat der scheidende Papst Benedikt XVI. sein letztes Angelus-Gebet zelebriert. Das Konklave für den nächsten Papst soll am 10. März beginnen.
Die Schneiderei des Vatikans hat keine Wahl: Um den neuen Papst als Kunden zu gewinnen, nehmen auch die Chefs Nadel und Faden in die Hand. Ein Besuch in Rom.
Auch acht Jahre nach dem Tod von Johannes Paul II. hängt Polen weiter an seinem Papst. Im ganzen Land werden seine Reliquien verehrt, und der Jugend bleibt er Vorbild.
D.D. FRANKFURT, 18. Februar. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Freiburger Erzbischof Zollitsch, hat Papst Benedikt XVI.
tp. ROM, 17. Februar. Mit ungnädigen Tönen ist in Italien die Ernennung des neuen Chefs der Vatikanbank, des deutschen Experten für Unternehmensübernahmen und ...
1969 hat ein junger Theologe auf die Überlastung des Papstes hingewiesen - es war Joseph Ratzinger. Sein Aufsatz ist ungebrochen aktuell. Umsetzen konnte er im Amt wenig. Dazu reichte seine Kraft nicht. Benedikts Nachfolger ist es aufgegeben, dessen Vermächtnis mit Leben zu erfüllen.
Kein Papst, keine Regierung, dafür ein Berlusconi: Italien wählt ein neues Parlament. Die halbe Welt hat Angst vor einem Comeback des Medienmoguls. Und die Italiener?
Berichte aus dem Vatikan legen nahe, dass der Hirte nicht mehr viel hüten und leiten konnte. Aber Benedikt wollte wohl auch nicht als Marionette enden. Eine gute Nachricht ist das nicht.
Noch bis Ende Februar gilt die päpstliche Routine: Um sechs Uhr klingelt der Wecker, es folgen Audienzen. Doch viel lieber sitzt Papst Benedikt XVI. an seinem Schreibtisch.
Man weiß nicht, was die katholische Kirche der Welt mehr entfremdet hat: wenn der Eindruck entstand, sie sei nicht von dieser Welt - oder wenn die Leute das
Das Konklave zur Wahl eines Nachfolgers von Papst Benedikt XVI. könnte bereits vor dem 15. März beginnen. Das sagte Vatikansprecher Lombardi am Samstag in Rom.
Der Rechtsanwalt und Unternehmer Ernst von Freyberg ist zum neuen Präsidenten der Vatikanbank ernannt worden. Der 54 Jahre alte Deutsche war einer von drei ...
ROM, 15. Februar. Ein deutscher Finanzberater, praktizierender Katholik und Malteserritter, führt die Vatikanbank, das „Institut für religiöse Werke“ (IOR).
Seit Monaten war die Stelle vakant, nachdem der frühere Chef wegen interner Querelen gehen musste. Nun übernimmt der deutsche Anwalt Ernst von Freyberg den Chefposten der Vatikanbank.
Zu „Zu Ende, aber nicht vorbei“ (F.A.Z., Politikteil vom 12. Februar). Reinhard Bingener erinnert daran, dass hinter den Aufregungen über die angebliche ...
Wer wird die Nachfolge von Benedikts XVI. antreten? Zwar haben die Europäer immer noch die Mehrheit im Konklave der Kardinäle. Doch auch Kandidaten aus Amerika oder Afrika könnten Chancen haben.
Schon bald soll Benedikt XVI. in ein Kloster im Vatikan ziehen, das derzeit noch renoviert wird. Unwahrscheinlich ist, dass er vor seinem Rücktritt die Enzyklika zum Glauben abschließen kann.