Kölner Dom ist 1 Euro wert
Die katholischen Bistümer versuchen, die Diskussion über ihr Vermögen mit einer Transparenzoffensive zu beenden. Das wird nicht gelingen: Die bisherigen Angaben sind unzureichend.
Die katholischen Bistümer versuchen, die Diskussion über ihr Vermögen mit einer Transparenzoffensive zu beenden. Das wird nicht gelingen: Die bisherigen Angaben sind unzureichend.
Der Limburger Bischof Tebartz-van Elst darf seinen Posten vorerst behalten, muss sich aber von den Amtsgeschäften im Bistum zurückziehen. Mit sofortiger Wirkung setzte der Vatikan den designierten Generalvikar Wolfgang Rösch als Verwalter des Bistums ein.
Acht Tage lang hat Tebartz-van Elst warten müssen, nun hat ihn der Papst empfangen. Aus Kirchenkreisen hieß es, es sei ein ausgezeichnetes Gespräch gewesen. Der Limburger Bischof sei dankbar für die „sehr ermutigende Begegnung“.
jöb. ROM, 21. Oktober. Papst Franziskus hat am Montag im Vatikan den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst in einer Privataudienz empfangen.
Die Kirche hat ein Problem mit der Säkularisierung. Es ist allerdings nicht zu erwarten, dass dies an diesem Montag im Vatikan zum Thema wird, wenn Papst Franziskus den Limburger Bischof empfängt. Tebartz-van Elst ist zur Parodie des alten Katholizismus geworden.
Der Bischof von Limburg, Franz-Peter Tebartz-van Elst, trifft den Papst am Montag nicht alleine. Offenbar kommt der Kölner Kardinal Meisner mit. Heute schon hat Tebartz-van Elst hohen Besuch bekommen.
Im Vatikan redet kaum noch jemand mit dem Limburger Bischof. Und wer doch mit Tebartz-van Elst spricht, trifft offenbar auf einen zuversichtlichen Kämpfer.
Lange wusste Papst Franziskus nicht, was er mit diesem Geschenk anfangen sollte: Im Sommer wurden ihm zwei Harley-Davidsons überreicht. Jetzt kam zumindest eines der beiden Motorräder einem guten Zweck zugute.
Das Treffen mit Papst Franziskus im Vatikan habe ihn „gestärkt und ermutigt“, sagt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Zollitsch. Über mögliche Konsequenzen für den Limburger Bischof Tebartz-van Elst schweigt er.
toe. Frankfurt. Der Vatikan war der Katholischen Nachrichtenagentur zufolge über wichtige Details des Limburger Bischofssitzes früher informiert als bekannt.
Sollte der Limburger Bischof nicht seinen Amtsverzicht anbieten, wird die katholische Kirche in Deutschland vorerst nicht zur Ruhe kommen. Doch die Rechtskultur ist diesen Preis wert. Denn auch für den Vatikan steht viel auf dem Spiel.
Es gilt im Vatikan als unwahrscheinlich, dass Franz-Peter Tebartz-van Elst eine Audienz bei Franziskus erhält. Die Delegation um Erzbischof Robert Zollitsch hofft indes auf Worte des Papstes in Sachen Limburg.
Jetzt meldet sich zu den Vorkommnissen im Bistum Limburg auch die Bundeskanzlerin zu Wort: Es gehe im Fall Tebartz-van Elst um „eine Lösung für die Gläubigen, für das Vertrauen der Menschen in ihre Kirche“, sagt ihr Regierungssprecher.
Laut dem Architekten Michael Frielinghaus war mit Baubeginn des Limburger Bischofssitzes klar, dass sich das Vorhaben mit der öffentlich genannten Summe von 2,5 Millionen Euro nicht realisieren lässt.
Der Vatikan ringt um eine Lösung des Falles Tebartz-van Elst. Wer berät den in deutschen Belangen unkundigen Franziskus?
Erzbischof Zollitsch sieht die Kirche in Deutschland durch den Fall des Limburger Bischofs Schaden nehmen. Der Architekt Michael Frielinghaus ließ inzwischen wissen, es sei von Anfang an klar gewesen, dass der neue Bischofssitz mit der öffentlich genannten Summe von 2,5 Millionen Euro nicht zu realisieren war.
T.G./V.Z./jöb. Frankfurt/Rom. Im Vatikan bahnt sich ein Showdown zwischen dem Bischof von Limburg Franz-Peter Tebartz-van Elst und dem Vorsitzenden der ...
Limburgs Bischof will nach Rom reisen. Dort trifft er auf den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Erzbischof Robert Zollitsch. Im Vatikan wird er erklären müssen, warum unter seiner Verantwortung Baukosten jahrelang verschleiert worden sind.
Ein beantragter Strafbefehl und exorbitant gestiegene Baukosten: Der Limburger Bischof Tebartz-van Elst will laut Angaben seines Sprechers in der kommenden Woche nach Rom fliegen. Der Präfekt der Glaubenskongregation im Vatikan, Erzbischof Müller, spricht weiter von einer „Medienkampagne“.
Gegen Tebartz-van Elst sind neun Strafanzeigen eingegangen. Unterdessen wurden weitere Details aus dem Bischofssitz bekannt: Allein dessen Wohnung soll 2,9 Millionen gekostet haben, das Wohnzimmer hat 63 Quadratmeter, Schreinerarbeiten schlugen mit 350.000 Euro zu Buche.
Erst die horrenden Summen für den Dienst- und Wohnsitz, dann ein Strafbefehl - das Vertrauen in den Bischof von Limburg schrumpft, und ebenso wohl die Zeit, die Tebartz-van Elst Bischof ist.
Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, hat sich vom Limburger Bischof Tebartz-van Elst distanziert. Für die ganze katholische Kirche in Deutschland sei eine „schwere Situation“ entstanden.
Die Staatsanwaltschaft Hamburg ist überzeugt, dass der Limburger Bischof falsche eidesstattliche Erklärungen über einen Erste-Klasse-Flug nach Indien abgegeben hat - und beantragte Strafbefehl. Zuvor hatte Tebartz-van Elst die abermals gestiegenen Baukosten für seine Residenz verteidigt.
Freiburger Seelsorger haben sich zum Thema Scheidung positioniert – und ecken damit in Rom an. Der Vatikan will im Januar einen neuen Bericht zur Problematik der wiederverheirateten Geschiedenen vorlegen.
Das Verhalten des Bischofs von Limburg, Tebartz-van Elst, sorgt im Vatikan für Unruhe. Auch dort werden Rücktrittsforderungen laut. Doch namentlich will sich damit niemand zitieren lassen.
Die Vatikanbank will endlich einen sauberen Ruf. Vor wenigen Tagen hat sie zum ersten Mal überhaupt eine Bilanz veröffentlicht. Nun hat sie hunderte Briefe an Kontoinhaber verschickt, mit der Aufforderung, ihre offenbar illegalen Konten zu schließen.
Die Vatikanbank ist verschwiegen. Vielen gilt sie als Offshoreparadies für dunkle Finanzgeschäfte. Jetzt hat sie erstmals eine Bilanz veröffentlicht und für alle lesbar ins Internet gestellt. Eine Revolution.
Dass die Amerikaner großes Serienfernsehen können, wissen wir. Wie sieht es mit den Europäern aus? Das wollen wir vom Doyen der hiesigen Szene und Produzenten von „Borgia“, Jan Mojto, wissen.
Die Geschichte des berüchtigtsten aller päpstlichen Familienclans geht weiter. Leider sieht „Borgia“ oft so aus, als sollte die Serie eine Weihrauch-Variante der „Tudors“ sein.
Papst Franziskus hat mit der Reform der Kurie gerade erst begonnen und erst wenige Personalentscheidungen gefällt. Er hat die „Marke Kirche“ aber bereits aufpoliert.
Moralisieren nützt nicht viel. Besser ist es, pfiffig zu regulieren. Deshalb gehören Banken, die kein Geschäftsmodell haben, schleunigst dichtgemacht. Das gilt auch für die Vatikanbank.
Papst Franziskus hat die katholische Kirche zur Umkehr aufgefordert. In einem Interview forderte er von ihr, Wunden zu heilen, statt sich auf heikle Fragen wie Schwulenehe, Abtreibung und Verhütung zu fixieren.
D.D. FRANKFURT, 20. September. Der Botschafter (Nuntius) des Heiligen Stuhls in Deutschland, Erzbischof Jean-Claude Périsset, steht vor der Ablösung.
Kardinal Lajolo hat seine Mission beendet und beim Kreuzfest in Königstein Einmut im Bistum Limburg gefordert. Doch der Konflikt ist noch nicht ausgestanden.
Giovanni Kardinal Lajolo hat seinen Auftrag erfüllt, indem er den päpstlichen Wunsch kundtat und um Frieden und Einheit im Bistum bat. Dennoch ist offensichtlich, dass einiges im Argen liegt.
Der Limburger Bischof Tebartz-van Elst hat sich dazu bereit erklärt, alle Kosten für die umstrittenen Baumaßnahmen auf dem Domberg offenzulegen und überprüfen zu lassen. Darauf haben sich Bischof und Domkapitel zum Abschluss des Besuchs von Kardinal Lajolo geeinigt.