„Eiche hält einiges aus“
Die Tür eines Tischlermeisters verhinderte, dass der Attentäter von Halle in die Synagoge gelangen konnte. Nun hat Thomas Thiele eine neue Tür gebaut. Nach der Montage sagt er: „Mir ist ein Riesenstein vom Herzen gefallen.“
Die Tür eines Tischlermeisters verhinderte, dass der Attentäter von Halle in die Synagoge gelangen konnte. Nun hat Thomas Thiele eine neue Tür gebaut. Nach der Montage sagt er: „Mir ist ein Riesenstein vom Herzen gefallen.“
Die Tür der Synagoge in Halle hielt vor neun Monaten dem Angriff von Stephan B. stand – und rettete Menschenleben. Nun wird eine neue Tür eingebaut.
Gemeindeleben im Belagerungszustand: Ronen Steinke fordert mehr und anderes staatliches Eingreifen im Kampf gegen antisemitische Gewalt.
Stephan B. konnte seinen geplanten Massenmord nicht ausführen, weil die Tür zur Synagoge in Halle standhielt. Er erschoss zwei Menschen, bevor er floh. Jetzt wird ihm der Prozess gemacht.
An der Technischen Universität Darmstadt werden Gebäude, die schon lange nicht mehr existieren, digital rekonstruiert – darunter auch Synagogen, die in der NS-Zeit zerstört wurden.
Trotz Pandemie und großen Einschränkungen arbeitet Fridays for Future weiter. Aber ganz anders als zuvor, wie junge Menschen in Freiburg und Konstanz berichten.
Felix Klein muss bleiben. Die Forderung, ihn von seiner Position abzuberufen, sehen wir als Aufforderung, im Kampf gegen Antisemitismus nachlässig zu werden. Ein Appell von Lea Rosh.
Die Straßen vor der Westend-Synagoge in Frankfurt sollen neu gestaltet werden. Aber bis es so weit ist, wird es noch ein paar Jahre dauern.
Vertreter von Religionsgemeinschaften und Kirchen haben sich mit Bund und Ländern darauf geeinigt, öffentliche Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen frühestens Anfang Mai zu feiern. Der sächsische Ministerpräsident geht einen anderen Weg.
In London beschmieren Unbekannte eine Synagoge und Schaufenster mit Symbolen, die auf eine antisemitische Verschwörungstheorie hinweisen. Die Polizei spricht von „rassistisch motivierten Hassverbrechen“.
„Wo war die Polizei?“ – „Sie war nicht da“. Ronald Lauder, der Vorsitzende des Jüdischen Weltkongresses, besucht die Synagoge in Halle.
Tanit Koch war Chefredakteurin der „Bild“-Zeitung. Seit März führt sie n-tv und die neue „Zentralredaktion“ von RTL. Sie schildert, wozu diese dient, wer Konkurrenz ist – und worin die größte Herausforderung des Journalismus besteht.
Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht gelingt es mit einer minutiösen Rekonstruktion die Polizei in Schutz zu nehmen – sogar die Opposition lobt die Einsatzkräfte. Kritisiert wird das Bundeskriminalamt.
Viele Menschen versammelten sich am Freitagabend, um vor der Synagoge mit Gesang und Kerzenlicht an die Opfer vom Mittwoch zu erinnern.
Hunderte Menschen zeigen mit einer Menschenkette vor der Münchener Synagoge ihre Solidarität mit der jüdischen Gemeinde. Sie gendenken der Opfer des rechtsextremen Anschlags in Halle.
Holger Stahlknecht weist jegliche Vorwürfe gegen die Polizei beim Anschlag in Halle zurück. Man habe das Geschehen „minutiös aufgearbeitet“ und könne falsche Tatsachenbehauptungen widerlegen, erklärt Sachsen-Anhalts Innenminister.
Den Kampf gegen den Hass muss die ganze Gesellschaft führen. Auch und besonders im Netz. Extremisten suchen und finden dort alles, was sie für die Verwandlung in eine Mordmaschine brauchen.
Der Generalbundesanwalt hat weitere Details zur Tat von Halle bekanntgegeben. Auch der Vater des Attentäters äußerte sich – und beschreibt Stephan B. als Eigenbrötler, der „nur online“ gewesen sei.
Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle dauerhaft besseren Schutz für jüdische Einrichtungen in Deutschland angekündigt. Das Attentat sei eine „Schande für unser ganzes Land“.
Auch Bundesinnenminister Horst Seehofer hat die Synagoge in Halle besucht, die am Mittwoch Ziel eines offenbar rechtsextremen Attentäters war.
Nach dem Anschlag in Halle denken jüdische Gemeinden über bessere Schutzkonzepte nach. Große Gemeinden haben dafür bereits jetzt eigenes Sicherheitspersonal, viele kleinere haben ein Problem.
In Benndorf bei Eisleben ist die Wohnung des Täters von Halle durchsucht worden. Unterdessen nennt Bayerns Innenminister den AfD-Politiker Höcke einen der geistigen Brandstifter für wachsenden Antisemitismus in Deutschland.
In Halle wird der Opfer der Attacke auf die Synagoge vom Mittwoch gedacht. Doch in der Stadt gibt es rechte Strukturen, die die Tat von Stephan B. begünstigt haben könnten.
Mehr als 2000 Nutzer haben das Video des Täters von Halle auf der Streaming-Plattform Twitch angeschaut. Eine besondere Technologie soll die weitere Verbreitung verhindern.
Die Nachrichten über zwei Morde und das Attentat auf die Synagoge in Halle sind zunächst verwirrend. Das zeigt sich auch in den Sondersendungen des Fernsehens. Nur einer weiß mal wieder ganz genau, was läuft.
Rund um Frankfurter Synagogen werden die Sicherheitsmaßnahmen verschärft. Eher zäh geht es hingegen bei der Umsetzung des Frankfurter Baulandbeschlusses zu. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, lesen Sie in der F.A.Z-Hauptwache.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat nach dem Angriff in Halle eine Synagoge in Berlin-Mitte besucht, um ihre Betroffenheit auszudrücken und mit den Menschen zu sprechen. Man müsse noch mehr tun, um Juden und Jüdinnen in Deutschland zu schützen, sagte die Kanzlerin.
Nach dem Anschlag in Halle reagieren auch Sicherheitsbehörden in anderen Städten mit verschärften Sicherheitsmaßnahmen. Auch die Jüdische Gemeinde selbst will in diesen Zeiten besonders wachsam sein.
Am höchsten jüdischen Feiertag wird in Halle auf die Synagoge geschossen. Anders als in Berlin oder Frankfurt gibt es hier keinen Polizeischutz. Zwei Passanten sterben, ein größeres Blutbad wurde nur knapp verhindert.
Antisemitische Gefährder in Deutschland wagen sich aus ihren Verstecken, weil sie sich im Bodensatz der Gesellschaft frei bewegen können. Sicherheitsbehörden und Politik müssen sich unangenehme Fragen stellen lassen.
Ein Rechtsextremist will schwer bewaffnet in eine Synagoge eindringen und scheitert. Dann erschießt er zwei Menschen. Als er später festgenommen wird, hat er am Hals eine Schusswunde.
In Berlin ist der Mann, der vor einer Synagoge in Berlin ein Messer gezogen hat, nicht länger in Gewahrsam. Der Zentralrat der Juden nennt die Freilassung „unfassbar“. Laut Generalstaatsanwaltschaft liegen keine Haftgründe vor.
Ein Mann überwindet die Absperrung vor der Neuen Synagoge in Berlin und zieht ein Messer. Der Aufforderung zweier Objektschützer, die Waffe fallen zu lassen, widersetzt er sich.
Ein Vater und seine beiden Söhne kommen aus einer Synagoge. Sie tragen die traditionelle jüdische Kopfbedeckung. Dann werden sie auf der Straße unvermittelt attackiert.
In Berlin soll erstmals nach 1945 eine Synagoge vollständig wiederaufgebaut werden. Wie soll das aussehen? Und besteht überhaupt Bedarf?
Israel profitiert von Donald Trumps Unterstützung. Doch nach dem Massaker an amerikanischen Juden stellt sich die Frage, ob das sein sonstiges Verhalten auszugleichen vermag. Ein Gastbeitrag.