Viele Juden vertrauen Polizei und Justiz nicht mehr
Nur wenige Juden, die Opfer von Antisemitismus werden, erstatten Anzeige. Viele gehen davon aus, dass das ohnehin zu nichts führt.
Nur wenige Juden, die Opfer von Antisemitismus werden, erstatten Anzeige. Viele gehen davon aus, dass das ohnehin zu nichts führt.
Der Kaukasus bleibt Russlands Achillesferse. Immer wieder kommt es zu Anschlägen in der Region. Diesmal attackierten Terroristen eine Synagoge und zwei Kirchen in Dagestan.
Laut Behörden wurden mehrere Menschen bei Schüssen in der russischen Teilrepublik Dagestan getötet, darunter mindestens 15 Polizisten und ein Priester. Zunächst bekennt sich niemand zu den Angriffen.
Die Synagoge als verlorenes Wahrzeichen der Stadt Wiesbaden kann jetzt wieder erkundet werden – und zwar virtuell auf einem Internetportal der Europäischen Union.
Ein 18 Jahre alter Mann aus Weinheim in Baden-Württemberg soll sich verabredet haben, um eine Synagoge anzugreifen, Menschen zu töten und sich dann von der Polizei erschießen zu lassen. Nun sitzt er in Haft.
Der mutmaßliche Brandstifter soll mit einem Messer und einer Eisenstange bewaffnet gewesen sein. Die Polizei erschoss den Mann am Freitagmorgen.
Laut dem Innenministerium in Paris wurde der Mann, der vermutlich das Feuer in der Synagoge gelegt hat, erschossen. Der mutmaßliche Täter habe die Beamten mit einem Messer bedroht und eine Eisenstange nach ihnen geworfen.
Gebetshaus, Fabrik, Kulturzentrum – die alte Synagoge in Schlüchtern hat eine bewegte Vergangenheit. Und dank eines Fördervereins hat der Bau nun auch wieder eine Zukunft.
Der Brandanschlag auf die Synagoge in Oldenburg erschüttert viele Menschen. Bei einer Solidaritätskundgebung in der Stadt versammeln sich Hunderte.
Die Hintergründe der Tat sind noch unklar, der Staatsschutz ermittelt in alle Richtungen. Derweil wurden die Sicherheitsmaßnahmen an der Synagoge erhöht.
Wegen seines Angriffs auf die Hallenser Synagoge verbüßt Stephan Balliet schon eine lebenslange Haftstrafe. Nun erging wegen der Geiselnahme bei seinem Ausbruchsversuch ein weiteres Urteil gegen ihn.
Moderat modern: Die Architektur der neuen Synagogen in Dessau und Potsdam kommt gediegen daher.
Ein Mann hat im Juni 2021 Benzin an die Wand der Ulmer Synagoge geschüttet und es entzündet. Das Landgericht Ulm hat jetzt geurteilt.
In der 125 Jahre alten Synagoge im hessischen Schlüchtern war erst eine Textilfabrik und später ein Programmkino untergebracht. Nun soll sie restauriert werden und als Begegnungsort den Stadtkern beleben.
Elisa Klapheck ist Gemeinderabbinerin des Egalitären Minjans – und braust in ihrer Freizeit in Lederkluft herum. Wie das zusammengeht und was sie antreibt.
Deutsche Szene: Der Künstler Mischa Kuball ruft die Große Synagoge in Düsseldorf in Erinnerung.
Deutschland gedenkt der Opfer der Reichspogromnacht vor 85 Jahren. In Frankreich findet eine Hilfskonferenz für die Zivilbevölkerung im Gazastreifen statt. Und Deutsche Bahn und Lokführergewerkschaft GDL starten ihre Tarifverhandlungen.
Schon seit dem Mittelalter lebten Juden im brandenburgischen Lübben. In der Pogromnacht 1938 fiel ihre Synagoge den Flammen zum Opfer. Eine Schülerin erinnert mit einer preisgekrönten Collage an ihre Geschichte.
Im Beisein des Bundeskanzlers wurde am Sonntag in Dessau die neue Synagoge eingeweiht. Die Veranstaltung fällt in eine vor allem für Juden schwere Zeit.
Die 40 Jahre alte Vorstandsvorsitzende der Isaac Agree Downtown Synagoge in Detroit wurde mit Stichwunden tot aufgefunden. Laut der Polizei ist das Tatmotiv noch unklar.
Der regierende Bürgermeister von Berlin Kai Wegner äußert sich zum versuchten Brandanschlag auf eine Synagoge in der Berliner Brunnenstraße. Er betont "wer den Terror auf unsere Straßen trägt, gehört nicht zu Berlin".
Nachdem Vermummte in der Nacht versuchten, einen Brandsatz auf eine Berliner Synagoge zu werfen, sind die Nachbarn schockiert. Und unter den Juden in der Stadt geht die Angst um.
Seit fast drei Jahrzehnten erweckt Marc Grellert mit digitalen Mitteln einst zerstörte Synagogen wieder zum Leben. Jetzt konzentriert er sich auf die Rekonstruktion von 13 Gotteshäusern in Mainz, Darmstadt und Frankfurt.
Seit zehn Jahren kämpft ein Team für den Wiederaufbau der Synagoge in der Münchner Reichenbachstraße. Nun war endlich Richtfest. Wenn alles nach Plan läuft, wird die alte Farbmagie der Synagoge in einem Jahr wieder zu sehen sein.
In Frankfurt wurden Juden besonders brutal von den Nationalsozialisten verfolgt. Heute wird die Stadt gern als „jüdischste“ in Deutschland bezeichnet – doch nicht überall wird angemessen an die Geschichte erinnert. Drei Orte zeigen das ganz besonders.
Kehrt der Terror nach Tunesien zurück? Schon einmal wurde ein Attentat auf die historische Synagoge auf der Insel Djerba verübt.
Auf Djerba eröffnet ein Tunesier das Feuer auf Pilger in der La Ghriba-Synagoge. Er tötet mehrere Menschen und könnte das Land noch tiefer in die Krise stürzen.
Rund 1000 Besucher versammeln sich zu einem jüdischen Fest in einer Synagoge auf der Insel Djerba. Ein Wachmann eröffnet das Feuer und tötet mindestens drei Menschen. Das weckt Erinnerungen an einen Anschlag am selben Ort vor mehr als 20 Jahren.
Ein Besucherpavillon soll künftig vor allem Touristen von der bald 1000 Jahre währenden jüdischen Geschichte in Mainz erzählen. Doch Vieles könnte schneller gehen.
Die israelische Regierung reagiert mit scharfen Maßnahmen auf Terrorangriffe von Palästinensern. Netanjahu sagt, man werde „mit eiserner Faust“ reagieren.
Nachdem Raketen aus dem Gazastreifen abgefeuert wurden, beschießt Israel dort mehrere Ziele. Beobachter glauben jedoch nicht an eine unmittelbare Eskalation.
Ija Rudsyzka musste nach 81 Jahren zum zweiten Mal aus ihrer Heimatstadt Kiew fliehen. Ihr Großvater war Oberrabbiner, aber den Kindern erzählte man damals sicherheitshalber nicht viel.
Hinter den Anschlägen auf NRW-Synagogen sollen die iranischen Revolutionsgarden stehen. In ihren Diensten: Ramin Y., ein brutaler Rocker aus Mönchengladbach.
Die Sicherheitsbehörden verdächtigen Ramin Y., einen einschlägig bekannten Kriminellen, die Anschläge auf Synagogen in Nordrhein-Westfalen verübt zu haben. Der Auftrag soll von den iranischen Revolutionsgarden gekommen sein.
Die Reste des 1938 zerstörten Schreins aus der Synagoge am Börneplatz sollen dauerhaft im „Shtibl“ der Westend-Synagoge ausgestellt werden. In welcher Form, soll ein Wettbewerb zeigen.
Auf das Rabbinerhaus neben der Alten Synagoge in Essen sind mindestens vier Schüsse abgefeuert worden. Laut Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) wird nach einem männlichen Tatverdächtigen gefahndet.