Der Tod ist etwas für Fachleute
Zum Lebensende fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker: Die Befürworter des ärztlich assistierten Suizids wollen das Sterben erleichtern. Dass sie auch das Gesundheitssystem sanieren wollen, sagen sie nicht.
Zum Lebensende fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker: Die Befürworter des ärztlich assistierten Suizids wollen das Sterben erleichtern. Dass sie auch das Gesundheitssystem sanieren wollen, sagen sie nicht.
Unprätentiös präsentiert Günther Jauch die Abschiedsworte von Udo Reiter: Der Sendung über den Suizid des ehemaligen MDR-Intendanten gelang eine relevante Debatte, ohne in Voyeurismus zu verfallen.
Selbsttötung ist ansteckend, schon deswegen ist Vorsicht geboten. Aber organisierte Beihilfe zum Freitod suggeriert soziale Akzeptanz. Deutsche Parlamentarier und Medizinethiker debattieren über Regelungen zur Suizidassistenz.
Udo Reiter, der frühere Intendant des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR), ist tot. Die Polizei schließt weder Suizid noch Fremdverschulden aus. Reiter hatte sich in der Vergangenheit wiederholt für ein selbstbestimmtes Sterben ausgesprochen.
Der Deutsche Hospiz- und Palliativ Verband hat sich entschieden gegen jede Form der organisierten Beihilfe zum Suizid und die Beihilfe von Ärzten zur Selbsttötung ausgesprochen.
Die Politik hat sich des Themas organisierte Suizidbeihilfe angenommen. Maybritt Illner zieht in ihrer Sendung nach, interessiert sich aber vor allem für den Tod auf Rezept. Warum eigentlich?
Ein Mann raste am Donnerstag mit seinem Auto in eine Tankstelle in Neu-Isenburg. Für die Polizei deutet nun alles auf einen Suizid hin.
Sterbehilfe, Kirchensteuer, Familiensynode – dem neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Kardinal Reinhard Marx mangelt es nicht an gesellschaftlich strittigen Themen. Im Gespräch gibt er klare Antworten.
Alle 40 Sekunden nimmt sich irgendjemand auf der Welt das Leben, mehrere Millionen Menschen begehen zudem einen Selbstmordversuch. Die Weltgesundheitsorganisation warnt: Besonders junge Menschen sind betroffen.
Der Gesetzesvorschlag zur Sterbehilfe sieht die Zuständigkeit bei der Ärzteschaft, nicht den Sterbehilfevereinen. Dadurch verkommt der assistierte Suizid zu einer Handlung auf Vertragsbasis. Eine Analyse.
Ein Kriminalpolizist soll im Erzgebirge einen Geschäftsmann auf dessen Verlangen hin getötet und seine Leiche zerstückelt haben. Der Angeklagte bestreitet die Vorwürfe vehement.
Der Hollywood-Schauspieler Robin Williams litt nach Angaben seiner Ehefrau an Parkinson. Williams war am Montag tot aufgefunden worden.
Das Frankfurter Museum für Komische Kunst zeigt das Werk des Cartoonisten und Gesellschaftskritikers Kurt Halbritter. Er kann sich messen mit allen Größen der Zeit.
Die Züricher Staatsanwaltschaft hielt ihn für den Dieb der Krankenakte von Michael Schumacher: Einen Tag nach seiner Festnahme ist der Verdächtige erhängt in seiner Zelle aufgefunden worden. Die Polizei geht von einem Suizid aus.
Die Argumente für die Sterbehilfe gleichen jenen für die Abtreibung: Wieder geht es um Selbstbestimmung, um Grauzonen, die abgeschafft gehörten, und um die Suche nach Hilfe im Ausland. Traurige Einzelschicksale liefern die emotionale Begleitmusik.
Die Wirtschaftskrise in Europa und Nordamerika hat einer britischen Studie zufolge zu 10.000 zusätzlichen Selbstmorden geführt. Die Forscher geben der Politik eine Mitschuld.
Ist die Beihilfe zum Suizid durch die behandelnden Ärzte ethisch vertretbar? Nach den Gesetzesinitiativen fordern immer mehr Mediziner eine Debatte über ihre Rolle am Lebensende der Patienten.
In diesem Film geht es um Eifersucht, Lügen und einen Selbstmordversuch: Katja Flint spielt „Die Frau am Strand“, von der anscheinend niemand weiß, wer sie ist.
William Broeksmit galt als Vertrauter von Deutsche-Bank-Boss Anshu Jain. Vor seinem Selbstmord soll er sich große Sorgen um die Bank gemacht haben, hat die Londoner Polizei herausgefunden.
Leblos liegt ein Mann morgens in der Polizei-Zelle. Doch selbst nach der Obduktion ist unklar, woran der 40-Jährige starb.
Tobias Kratzer ist ein Enfant terrible unter den jungen Musiktheater-Regisseuren. Jetzt hat er sich in Luzern an Georges Bizets Oper „Carmen“ versucht. Und plötzlich wird Carmen schwach.
Bei ihm versagen jene Nervenzellen ihren Dienst, die für die Muskelbewegungen verantwortlich sind. Der unheilbar kranke Mann fragt sich, ob er noch leben will - Einblicke in ein existentielles Ringen.
Drei Frauenleichen sind in einem Ferienhaus am Edersee entdeckt worden. Die Polizei geht davon aus, dass die Frauen sich in sozialen Netzen kennengelernt, verabredet und zusammen das Leben genommen haben.
Die ukrainischen Oppositionsführer konnten Janukowitschs Angebot nicht annehmen, in die Regierung einzutreten: Sie hätten damit jeden Einfluss auf das Geschehen verloren.
Günter Jauchs Talkrunde über das Recht auf selbstbestimmtes Sterben wurde nicht zur Show, sondern zeigte einen bemerkenswerten christlich-sozialdemokratischen Schulterschluss. Nur über den Zusammenhang von Sterben und Pflege wurde leider geschwiegen.
In welche Kategorie die Sterbehilfe rechtlich fällt, ist im Einzelfall sehr schwierig zu entscheiden. Ärzte und Angehörige belastet die große Rechtsunsicherheit. Auch ethisch ist die Sterbehilfe umstritten.
Der neue Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe will geschäftsmäßige Suizidbeihilfe als neuen Straftatbestand schaffen. Das Thema ist politisch und juristisch heikel.
Wer war Ludwig II. wirklich? Der Veredler seines Landes? Ein Putschist? Ein Geisteskranker? Der Jurist Peter Gauweiler und der Historiker Oliver Hilmes ringen um die richtige Bewertung.
Vor allem Ehrenamtliche tragen die Notfallseelsorge. Ihre Einsätze sind schwierig – aber ungemein wichtig.
Bolt hat gekifft. Rasmussen dachte an Suizid. Del Potro wurde der Papst aus der Tasche geklaut. Hippe hat sich schwer verletzt. Und Djokovic hat ein neues Geweih. Sport kompakt am Sonntag.
Die Krise des Varietés ist vorüber, auch dank der vielen Frauen unter den Gästen. Im „Crazy Horse“ liegt es außerdem an der Chefin: Andrée Deissenberg lässt das Cabaret in die Zukunft tanzen.
Pinochets einstiger Geheimpolizeichef Mena hat sich bei einem Haftfreigang das Leben genommen. Der 87-Jährige sollte bald mit neun anderen Diktatur-Schergen in ein anderes Gefängnis verlegt werden.
Ein unpünktlicher Zug ist ein Ärgernis - und oft ein geldwerter Nachteil. Bei gravierenden Verspätungen haben Bahnkunden deshalb Anspruch auf eine (teilweise) ...
Den "Selbstmord" zum "Freitod" zu erheben und in die Verfügung individueller Entscheidung zu stellen, gehört zu den Trends unserer Zeit. Doch warum löst sich zugleich das öffentliche Pathos des Freitodes auf?
ceh. LOS ANGELES, 15. September. Um Mobbing und eventuelle Suizide nach Hänseleien zu verhindern, lässt der Schulbezirk Glendale bei Los Angeles künftig ...
Josef Ackermanns früherer Sprecher hat ein Buch über seinen ehemaligen Chef geschrieben. Voller Bewunderung schreibt er viel und reflektiert wenig. Ackermann äußerte sich bei der Vorstellung erstmals zu Vorwürfen, er trage eine Mitschuld am Suizid des Zurich-Finanzchefs Wauthier.