Ex-Chef Martin Senn hat Selbstmord begangen
Im Dezember war Martin Senn von seinem Posten als Vorstandsvorsitzender zurückgetreten, nun ist er gestorben. Senn ist nicht der erste Zurich-Vorstand, der den Freitod wählt.
Im Dezember war Martin Senn von seinem Posten als Vorstandsvorsitzender zurückgetreten, nun ist er gestorben. Senn ist nicht der erste Zurich-Vorstand, der den Freitod wählt.
Immer mehr Menschen in den Vereinigten Staaten begehen Selbstmord. Allein 2014 waren es 43.000 registrierte Suizide. Forscher meinen, die Gründe zu kennen.
Der Computerpionier Alan Turing ist durch Film und Kulturwissenschaften fast zu einem Pop-Phänomen geworden. Doch was sagt sein Freitod über sein Denken aus?
Ich habe eine gute Freundin durch einen Suizid verloren. Bis heute frage ich mich, was hätte ich tun sollen, und wie ich mit dem Verlust umgehen soll. Eine Spurensuche.
Emerson, Lake & Palmer gehörten zu den erfolgreichsten Rockbands der siebziger Jahre. Zu ihren größten Hits zählt „Lucky Man“. Jetzt beging Keyboarder Keith Emerson offenbar Suizid.
Immer wieder hat es Zweifel am Selbstmord des Entführers von Natascha Kampusch gegeben. Jetzt wird überprüft, ob er schon tot war, als ein Zug ihn überrollte.
Vor fast dreißig Jahren ist der frühere schleswig-holsteinische Ministerpräsident Barschel tot in einer Badewanne aufgefunden worden. Sein Tod blieb ungeklärt. Nun äußert sich der Pathologe, der damals den Leichnam untersuchte.
Die Todesserie im Zusammenhang mit NSU-Zeugen in Baden-Württemberg bleibt rätselhaft. Doch auch im jüngsten Fall sehen die Ermittler keine Anzeichen für eine Fremdeinwirkung.
Mutter und Sohn tot in einem Haus in Südhessen: Die Ermittler gehen von einem erweiterten Suizid aus. Der Mann soll seine Mutter und dann sich selbst umgebracht haben. Die Kriminalpolizei sucht nach dem Motiv.
Der Schweizer Sternekoch Benoît Violier hat sich in seinem Haus erschossen. Er war 44 Jahre alt und hatte zahllose Auszeichnungen. Seine Kollegen und Weggefährten sind fassungslos.
Vor wenigen Wochen war sein Restaurant zum besten der Welt gekürt worden. Jetzt ist der Schweizer Sternekoch Benoît Violier tot. Er hat sich wohl das Leben genommen.
Das Verbot der „geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung“ wird heftig kritisiert. Jetzt ist der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gegen das Gesetz vom Bundesverfassungsgericht abgewiesen worden.
Das Verfahren gegen den Vorsitzenden des Vereins „Sterbehilfe Deutschland“ wurde zwar abgelehnt. Aber zu feiern hat Roger Kusch trotzdem nichts – denn der neue Paragraph 217 lässt ihm und seinem Verein keinen Spielraum.
Eine Transsexuelle verfügt, dass ihre Leiche verbrannt wird, und begeht Suizid. Doch die ultraorthodoxe Familie will den verlorenen Sohn nach jüdischen Regeln beerdigen. Es folgt ein Rechtsstreit von womöglich grundsätzlicher Bedeutung.
Es war eine persönliche, ernsthafte Debatte im Bundestag. Die Entwürfe reichten von einem kompletten Verbot der Suizidbeihilfe bis zu einer Erlaubnis für Ärzte und Organisationen. Am Ende kam es zu einem parteiübergreifenden Votum.
Der Bundestag hat am Freitag über die gesetzliche Regelung der Sterbehilfe entschieden. Doch die Debatte über einen guten Tod geht weiter. Ein Kommentar.
Die Befürworter ärztlicher Suizidhilfe sind selten um Argumente verlegen. Doch was taugen sie? Oft erweist sich genau das Gegenteil dessen als richtig, was auf den ersten Blick keinen Widerspruch duldet.
Wer im Namen der Selbstbestimmung Hilfe beim Selbstmord verlangt, muss Ärzten auch erlauben, Patienten zu töten. Die Abgeordneten müssen wissen, wohin eine Liberalisierung führen kann.
Wie soll eine gesetzliche Regelung des assistierten Suizids aussehen? Darüber berät am Freitag der Bundestag. Die Anträge reichen vom generellen Verbot der Hilfe zur Selbsttötung, bis zur Erlaubnis von Vereinen für Sterbehilfe. Ein Überblick.
Schmerz, Qual, Krankheit und Tödlichkeit hängen in vielen Fällen nicht zusammen. Der Wunsch nach Selbsttötung bleibt etwas Furchtbares. Es gibt hier kein kleineres Übel.
Jeder Abgeordnete, der am Freitag im Bundestag für die Suizidbeihilfe stimmt, stellt sich über das Recht. Eine Tötungslizenz wäre die letzte biopolitische Enthemmung. Ein Gastbeitrag.
Sechs Grindwale sind am Strand von Calais verendet. Ob strandende Meeressäuger krank sind, vom Sonarlärm abgelenkt werden oder gar gemeinsam Suizid begehen - Wissenschaftler streiten über die Ursachen.
Kurz vor der Bundestagsdebatte über ärztliche Suizidbeihilfe fragte man bei „Hart aber fair“ nach der moralischen Pflicht zum Töten. Eine Diskussion über die Gratwanderung zwischen Normalfall und Grenzfall.
Ein Meilenstein im Projekt der Moderne? Die Ärzte Gerrit Hohendorf und Fuat Oduncu und der Philosoph Robert Spaemann argumentieren für ein Verbot der abrufbaren Suizidhilfe.
Drei Frauen haben sich seit 2013 im Preungesheimer Frauengefängnis umgebracht. Im Ministerium heißt es, auf keinen dieser Suizide habe es zuvor Hinweise gegeben. Mitarbeiter berichten das Gegenteil.
Ein genereller Anspruch auf ärztliche Suizidhilfe setzt wichtige Grundsätze des ärztlichen Ethos außer Kraft. Das gilt aber auch für das Verbot einer gewissenhaften Abwägung, die sich aus der Teilnahme an der Lebensgeschichte eines Patienten und aus dem intensiven Gespräch mit ihm ergibt.
Im zweiten Fall des neuen Frankfurter Ermittler-Duos lichtet sich der Nebel um den geheimnisvollen Kommissar Brix. Das Drehbuch tappt anderweitig im Dunkeln.
Die todkranke Britanny Maynard hatte ihren Kampf um selbstbestimmtes Sterben öffentlich gemacht und damit in Amerika eine Debatte ausgelöst. Ein neues Gesetz in Kalifornien soll nun begleiteten Suizid für Sterbenskranke ermöglichen.
Die Gesetzeslage zur Sterbehilfe ist in Deutschland lückenhaft. Anfang Juli debattierte der Bundestag deshalb mehrere Gesetzentwürfe - gegen die nun jedoch der Wissenschaftliche Dienst verfassungsrechtliche Bedenken äußert.
Die kanadische Polizei geht davon aus, dass sich zwei Menschen als Folge des Datendiebstahls beim Seitensprungportal Ashley Madison das Leben genommen haben. Sie warnt die Hacker: „Das hier ist kein Spaß mehr.“
Im November soll die geschäftsmäßige Sterbehilfe verboten werden. Für Roger Kuschs Hamburger Verein „Sterbehilfe Deutschland“ würde es das Ende bedeuten.
Fast 800 Frauen und Männer haben sich im vergangenen Jahr in Hessen das Leben genommen. Unter den Todesopfern waren auch Minderjährige.
Kein Hinweis auf Fremdeinwirkung: Die Behörden in Texas gehen nach der Obduktion davon aus, dass sich die Afroamerikanerin Sandra Bland in einer Gefängniszelle selbst getötet hat.
In Darmstadt wurde ein Mädchen vom Zug überrollt. Was genau geschah, ist nach wie vor ein Rätsel. Ein Suizid ist allerdings nicht ausgeschlossen. Viele Mitschüler suchen nun psychologische Hilfe.
Dass eine Gruppe von Abgeordneten im Bundestag den Suizid als ultimative Form der Autonomie und damit als Ausfluss der Menschenwürde adeln, ist bedenklich. Sie blenden konsequent alle anderen Aspekte der Selbstbestimmung aus.
Es ist eine anspruchsvolle Aufgabe für die Abgeordneten. Entsprechend nachdenklich hat der Bundestag über die Gesetzentwürfe zum ärztlich assistierten Suizid beraten. Die meisten Redner warben für ein Verbot organisierter Sterbehilfe.