Die Unterschicht verfestigt sich
Allen Vorurteilen zum Trotz wird die Unterschicht in Deutschland kaum größer. Allerdings gelingt es weniger Armen, in eine höhere Schicht aufzusteigen.
Allen Vorurteilen zum Trotz wird die Unterschicht in Deutschland kaum größer. Allerdings gelingt es weniger Armen, in eine höhere Schicht aufzusteigen.
Den Auswirkungen der Schuldenkrise kann sich die exportorientierte deutsche Wirtschaft nicht völlig entziehen: Sie wuchs im Jahr 2012 nur um 0,7 Prozent. Das ist deutlich weniger als die 3,0 Prozent Zuwachs beim BIP ein Jahr zuvor.
Erstmals seit fünf Jahren hat der deutsche Staat im vergangenen Jahr einen Überschuss erzielt. Bund, Länder, Kommunen und Sozialversicherung nahmen zusammen 2,2 Milliarden Euro mehr ein als sie ausgaben.
Die deutschen Exporteure haben im Rekordtempo die Umsatzgrenze von einer Billion Euro geknackt. Von Januar bis November verkauften sie Waren im Wert von mehr als einer Billion Euro ins Ausland. Im November allerdings sanken die Ausfuhren so stark wie seit einem Jahr nicht mehr.
B.K. DÜSSELDORF, 4. Januar. Deutschlands Einzelhändler werden in diesem Jahr voraussichtlich ein nominales Umsatzplus zwischen 1,9 und 2,1 Prozent verbuchen ...
Mancher Verbraucher dürfte sich verwundert die Augen reiben: Die Inflation in Deutschland ist auf dem Rückmarsch. Das vermitteln zumindest die amtlichen Zahlen für das Gesamtjahr 2012. Auf kurze Sicht allerdings verteuern sich viele Waren und Dienstleistungen.
Während selbst ungelernte Arbeiter zwischen 2007 und 2011 die Inflation durch Lohnerhöhungen ausgleichen konnten, gelang das geringfügig Beschäftigten nicht. Das besagen neue Daten des Statistischen Bundesamts.
2011 senkten die privaten Haushalte ihren Energieverbrauch um 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gut 70 Prozent der Haushaltsenergie wurden fürs Heizen benötigt. Gestiegen ist der Verbrauch für elektrische Haushalts- und Kommunikationsgeräte.
Zum „Tag der Migranten“ am 18. Dezember zählte das Statistische Bundesamt nach: Mittlerweile ist jeder achte Einwohner Deutschlands im Ausland geboren.
Nach vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamts hat die Zahl der Studierenden in Deutschland einen neuen Rekordwert erreicht. 2,5 Millionen waren es im Wintersemester 2012/2013.
Mehr als 42 Millionen Menschen in Deutschland kaufen inzwischen über das Internet ein. Dabei ist der Anteil der über 45-Jährigen in den vergangenen fünf Jahren laut Statistischem Bundesamt am stärksten gestiegen.
ppl. FRANKFURT, 30. November. Der Einzelhandel hat zum Herbstanfang einen überraschenden starken Dämpfer erlitten. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag ...
Die Erwerbstätigkeit in Deutschland ist auf Rekordniveau. Das lockt krisengebeutelte Südeuropäer, aber auch Polen, Rumänen und Bulgaren. Eine Trendwende ist nicht in Sicht.
Im dritten Quartal erhöht sich die deutsche Wirtschaftsleistung zwar zum Vorquartal um 0,2 Prozent. Doch Ökonomen sehen darin die vorerst letzte gute Zahl aus Deutschland. Die Konjunktur verliert an Tempo.
Nach den Kursverlusten an der Wall Street hat auch der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag schwächer eröffnet. Der Dax rutschte im frühen Geschäft um 0,5 Prozent ab auf 7065 Punkte. Neben den Schuldendramen in den Vereinigten Staaten und Europa belastete Händlern zufolge die Eskalation der Gewalt im Nahen Osten. „Die Angst vor einem globalen Abschwung nimmt zu, und die jüngsten Konjunkturdaten und die Unternehmensbilanzen unterstreichen das noch“, sagte Analyst Roger Peeters von Close Brothers Seydler. Nun komme auch noch die Eskalation der Gewalt im Nahen Osten dazu.
Nach einer Erhebung wollen 3,7 Millionen Deutsche mehr arbeiten. Fast eine Million Erwerbstätige gaben an, dass sie gerne weniger Zeit am Arbeitsplatz verbringen würden. Daraus ergibt sich ein ungenutztes Potential von knapp 31,6 Millionen Stunden pro Woche.
Ein Klinikaufenthalt in Hessen kostet rund 100 Euro mehr als durchschnittlich im Bund. Die Kosten „werden vom Versorgungsangebot sowie von der Art und Schwere der behandelten Erkrankungen beeinflusst“, heißt es.
ppl./jch. FRANKFURT/BERLIN, 8. November. Die Euro-Krise belastet die deutsche Wirtschaft immer stärker. Im September ist der Export um 3,4 Prozent zum Vormonat ...
Lt. BERLIN, 6. November. Die Zusage des Bundes, zum 1. August 2013 allen Kleinkindern einen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz zu gewähren, soll bestehen ...
Nach den jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamts vom März dieses Jahres waren 558 000 Kinder unter drei Jahren in einer Kita oder bei einer Tagesmutter.
Kinder von ein bis drei Jahren haben vom 1. August 2013 an einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Allerdings fehlen 220.000 Plätze. Die Kommunen schlagen nun Alarm. Familienministerin Schröder lehnt eine Verschiebung aber ab.
cru./ppl. FRANKFURT, 29. Oktober. Neuwagen sind für Arbeitnehmer in Deutschland weit weniger erschwinglich als vor dreißig Jahren.
ppl. FRANKFURT, 29. Oktober. Die deutschen Arbeitnehmer erhalten wegen der bislang guten Konjunktur deutlich höhere Löhne und Gehälter.
Nach Tarif bezahlte Beschäftigte in Deutschland haben im Juli im Schnitt 3,2 Prozent mehr Geld verdient als ein Jahr zuvor. Das war nach Angaben des Statistischen Bundesamts der stärkste Anstieg seit Oktober 2008.
pach. Wiesbaden. In Hessen waren 2011 etwas mehr Menschen von Armut gefährdet als im Vorjahr. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts stieg die Zahl um 0,6 ...
Trotz kräftigen Aufschwungs ist das Armutsrisiko im vergangenen Jahr fast in ganz Deutschland gestiegen. Bundesweit gilt jeder Siebte als armutsgefährdet. Am stärksten stieg das Armutsrisiko in Berlin.
In Deutschland sind die Verbraucherpreise im August so stark gestiegen wie seit April nicht mehr. Die Jahresinflationsrate erhöhte sich überraschend von 1,7 Prozent im Vormonat auf 2,1 Prozent. Das Statistische Bundesamt revidierte damit eine frühere Schätzung.
In den vergangenen 15 Jahren hat sich der Anteil der Kinder ohne verheiratete Eltern etwa verdoppelt. Auch die Zahl Alleinerziehender ist gestiegen.
Es ist skandalös, dass es trotz des fortgesetzten Aufschwungs nicht gelingt, die Aufnahme neuer Schulden in den eigentlichen öffentlichen Haushalten zu vermeiden. Wann, wenn nicht jetzt, ist Gelegenheit, dass Bund, Länder und Kommunen das Schuldenmachen beenden?
Die gute Konjunktur hat Deutschland einen erklecklichen Überschuss beschert. Im ersten Halbjahr 2012 nahm der Staat nach vorläufigen Ergebnissen 8,3 Milliarden Euro mehr ein, als er ausgab. Für das Gesamtjahr sind Ökonomen allerdings skeptisch.
Die Zahl der Adoptionen in Deutschland steigt wieder leicht – allerdings bewerben sich immer weniger Paare darum, ein fremdes Kind anzunehmen.
Die Zahl der Geburten hat in Deutschland im Jahr 2011 einen Tiefststand erreicht. Trotzdem ist die Bevölkerung zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder gewachsen. Die Zuwanderung steigt - und auch das Bildungsniveau der Zuwanderer.
Die Rekordpreise für Weizen und Mais werden auch die Preise für Nahrungsmittel steigen lassen. Das birgt neben den wirtschaftlichen Gefahren auch erheblichen sozialen Sprengstoff.
Die Scheidungsrate ist im Jahr 2011 leicht gestiegen – dafür halten bestehende Ehen länger. Ein neuer Höchststand wurde bei Alleinlebenden verzeichnet.
Waren und Dienstleistungen kosteten im Juni durchschnittlich 1,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Das ist die niedrigste Jahresrate seit Ende 2010. Günstigere Energiepreise sorgten dafür, dass die Jahresteuerung von 1,9 Prozent im Mai weiter zurückging.
Die Zahl der Verkehrstoten auf deutschen Straßen ist im vergangenen Jahr um knapp zehn Prozent gestiegen - der erste Anstieg seit 20 Jahren. Eine Trendwende erkennen Experten jedoch nicht.