Ein Mann für alle Fälle
Mustafa Kaplan stammt aus der Türkei – und ist Anwalt des rechtsextremen mutmaßlichen Mörders von Walter Lübcke. Das ist nicht das erste überraschende Mandat des Strafverteidigers.
Mustafa Kaplan stammt aus der Türkei – und ist Anwalt des rechtsextremen mutmaßlichen Mörders von Walter Lübcke. Das ist nicht das erste überraschende Mandat des Strafverteidigers.
Mit einem Beitrag auf Twitter setzt sich Schalke 04 mit Nachdruck gegen Rassismus ein. Als der AfD-Abgeordnete Stephan Brandner die Botschaft kommentiert, lässt der Konter des Vereins nicht lange auf sich warten – und erhält viel Beifall.
Rassismus und Diskriminierung ist kein Phänomen des 21. Jahrhunderts. Eine virtuelle Tagung nimmt die Debatte zur „Rasse“ bei Kant auf. Doch wie lassen sich historische und systematische Hinsicht unterscheiden?
Der Bericht der Regierungskommission für Integration spaltet die Beteiligten: Stellt sich Wissenschaft in den Dienst einer fatalistischen Zuwanderungspolitik?
Joe Biden macht den christlichen Anhängern Donald Trumps ein Angebot. Doch ein großer Teil von ihnen sind Nationalisten, die das Land für die weißen Christen zurückholen wollen. Biden sehen sie da nur als Feind.
Nach der Aufregung um eine Beleidigung von Nationalspieler Nadiem Amiri sehen die DFB-Ermittler keine Anhaltspunkte für rassistische Äußerungen. Union-Verteidiger Florian Hübner ist erleichtert. Dennoch wird er gesperrt.
Joe Biden hat auf den Stufen des Kapitols den Amtseid abgelegt. Amerika und der Welt verspricht er einen Neuanfang: „Meinungsverschiedenheiten müssen kein Grund für totalen Krieg sein.“ Trump sagt: „Wir kommen wieder.“
Das Bundesliga-Duell zwischen Union und Leverkusen hat ein Nachspiel. Ein Bayer-Profi sagt, dass der deutsche Nationalspieler Nadiem Amiri als „Scheiß-Afghane“ beschimpft worden sei. Die Berliner widersprechen.
Union Berlins Florian Hübner soll den Leverkusener Nadiem Amiri rassistisch beleidigt haben. Oder auch nicht, die Darstellungen gehen auseinander. Der DFB versucht Licht ins Dunkel zu bringen.
„Ignoranter Umgang mit Feedback“: Der Europa-Abgeordnete Nico Semsrott verlässt wegen seines Fraktionskollegen Martin Sonneborn und dessen Umgang mit Rassismusvorwürfen „Die Partei“. Sein Mandat will er jedoch behalten.
Kaum eine Liga im amerikanischen Sport hat sich so für einen Wandel in der Gesellschaft eingesetzt und Rassismus verurteilt wie die NBA. Nach dem Sturm auf das Kapitol gibt es dort heftige Kritik am Verhalten der Sicherheitskräfte.
Ein Polizist verletzt den Afroamerikaner Jacob Blake mit sieben Schüssen schwer. Die NBA unterbrach seinerzeit die Play-offs deswegen. Rechtliche Konsequenzen für den Polizisten gibt es nun aber nicht. Das stört nicht nur LeBron James.
Den neuen Titel für Lewis Hamilton gibt es nicht allein für die Steuerkunst. Der König der Autofahrer verlässt den Kreisverkehr mit seinen Gedanken und Aufforderungen. Das kommt nicht nur in der Formel 1 an.
Gefärbte Haare, ausgebreitete Arme, sturer Kopf: Die Welt kennt Megan Rapinoe als Fußballspielerin mit großem Sinn für Gerechtigkeit. Seit die Amerikanerin das letzte Mal auf dem Platz stand, sind aber schon Monate vergangen.
Fechterin Alexandra Ndolo ist Tochter einer Polin und eines Kenianers und wuchs in Franken auf. Im Interview spricht sie über ihr Engagement gegen Rassismus – und für einen Sport, in dem auch dunkle Haut in einen weißen Anzug passt.
Kevin-Prince Boateng kritisiert den seiner Ansicht nach mangelhaften Kampf gegen Rassismus. In der Vergangenheit war der Fußball-Profi selbst das Ziel fremdenfeindlicher Diskriminierung.
Willkommen in der Welt des farbenblinden Castings: Die Serie „Bridgerton“ thematisiert die Hautfarbe ihrer Schauspieler nicht direkt. Ignorieren kann sie sie auch nicht.
Wenn Polizisten gewalttätig werden, gibt es noch andere Gründe als Rassismus. Schwarze sind häufiger von Polizeigewalt betroffen – doch Polizisten müssen jedem Verdächtigen gegenüber misstrauisch sein.
Um rassistische Diskriminierung abzubilden, reicht es nicht, nach dem Migrationshintergrund zu fragen. Denn schwarze Deutsche werden so zu statistischen Weißen.
Während eines Testspiels beleidigt der Eishockey-Profi Daniel Pietta mit einer „Affen-Geste“ Gegenspieler Sena Acolatse. Rassistische Vorfälle sind längst keine Seltenheit in diesem Sport. Doch in der Branche herrscht erstaunlich große Stille.
Das Verhalten der Spieler beim Rassismus-Eklat im Champions-League-Spiel gegen Basaksehir war für PSG-Star Neymar zwingend notwendig. Unterstützung erhält er von Trainer Tuchel.
Während der FC Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp nicht gewinnen kann und Ajax sowie Inter den Sprung ins Achtelfinale verpassen, läuft es für PSG bedeutend besser. Vor dem Anpfiff kommt es zu einer emotionalen Aktion.
Der Spielabbruch in der Champions League zeigt vor allem, wie tief Verhaltensweisen im europäischen Alltag verankert sind, die als Rassismus aufgefasst werden können. Die Spieler haben eine Chance genutzt, die viele nicht haben.
Der Rassismus-Eklat in der Champions League mit Abbruch des Spiels in Paris erschüttert auch die internationalen Medien. Die in der Türkei loben die Spieler, die vom Rasen gehen, die rumänischen fokussieren sich auf den Vierten Offiziellen.
Nach dem Rassismus-Skandal und dem Abbruch der Partie in Paris in der Champions League schickt die Uefa ein neues Schiedsrichter-Team. Ein angeblicher Tweet zum Eklat stammt nicht vom unter Verdacht stehenden Vierten Offiziellen.
Der Rassismus-Eklat beim Champions-League-Spiel in Paris ist nicht der erste im Fußball. Es gibt viele Beispiele. Nicht immer sorgten die Vorfälle für so viel Solidarität und weitreichende Folgen wie einen Spielabbruch.
Der Vertrag einer dunkelhäutigen Tänzerin am Berliner Staatsballett wird nicht verlängert. Sie beklagt Rassismus von Seiten einer Ballettmeisterin. Die Medien berichten – voller auf Tanz-Ferne basierenden Vorurteilen.
Das Spiel zwischen Paris und Basaksehir dauert nicht lange, weil der Vierte Offizielle angeblich rassistisch beleidigt. Die Aufregung ist groß, die Solidarität auch. Der türkische Präsident Erdogan meldet sich ebenfalls zu Wort.
Eklat beim Champions-League-Spiel zwischen Paris Saint-Germain und Basaksehir Istanbul: Der Vierte Offizielle soll einen Istanbuler Betreuer rassistisch beleidigt haben. Das Spiel wurde stundenlang unterbrochen. Es soll am Mittwoch fortgesetzt werden.
Der Begriff der Rasse soll aus dem Grundgesetz verschwinden. Geprägt von einem französischen Arzt und Philosophen hat das Wort eine zweifelhafte wissenschaftliche Karriere gemacht – mit mörderischen Folgen. Forscher arbeiten an seinem Ende.
Nach dem Bekanntwerden von Bildern, die das gewaltsame Vorgehen von Polizisten gegen einen Schwarzen zeigen, spricht Macron von „inakzeptabler Aggression“. Die Anwältin des Opfers äußert schwere Vorwürfe.
Der Begriff „Rasse“ soll aus dem Grundgesetz verschwinden. Doch es ist noch unklar, wodurch das Wort ersetzt werden soll. Am Freitag diskutierten die Abgeordneten im Bundestag darüber.
In der aktuellen Folge diskutieren wir unter anderem die Pläne der Bundesregierung, eine Frauenquote für die Vorstände bestimmter Unternehmen einzuführen.
Was kann es heißen, die Wissenschaften vom Altertum zu „dekolonisieren“? In den Vereinigten Staaten wird unter dieser Losung ein umgekehrter Rassismus propagiert, der die internationale wissenschaftliche Gemeinschaft gefährdet. Ein Gastbeitrag.
Der Kabinettsausschuss zur Bekämpfung von Rassismus hat einen Katalog vorgelegt: Opfer sollen besser unterstützt werden, „Rasse“ soll aus dem Grundgesetz verschwinden.
Die Polizei steht unter Druck. Sie sei rassistisch, heißt es immer wieder. Ein Forscher, der mit Polizisten unterwegs war, sagt: So einfach ist es nicht.