Richtig und falsch eingetütet
Schon nach nur 30 Minuten Benutzung wandern die meisten Plastiktüten in den Müll. Sie vermüllen Landschaften und Meere. Die EU will die Zahl senken. Warum nicht jetzt damit anfangen? Verbraucher haben es in der Hand.
Schon nach nur 30 Minuten Benutzung wandern die meisten Plastiktüten in den Müll. Sie vermüllen Landschaften und Meere. Die EU will die Zahl senken. Warum nicht jetzt damit anfangen? Verbraucher haben es in der Hand.
Neue Zahlen über die globale Vermüllung der Küsten: Acht Millionen Tonnen an Kunststoffabfällen landen jährlich in den Meeren. Doch es bleibt ein Rätsel: Wo endet der ganze Plastikschutt?
Kleine Plastikteile in Kosmetika stellen laut Umweltbundesamt ein Risiko dar. Mikroplastik könne von Kläranlagen nicht vollständig herausgefiltert werden und gelange so ins Abwasser, in Flüsse und Meere.
Plastikteile und ein Zahn in der Fritten-Box und dann noch ein Pommes-Lieferengpass: Der japanische McDonalds-Ableger steuert auf den ersten Verlust seit elf Jahren zu. Ein Manager entschuldigt sich.
Während die Stadt nach Silvester noch schläft, kehren Männer aus der Ahmadyya-Gemeinde am Frankfurter Mainufer Scherben und Müll zusammen. Sie wollen damit ihren Dank gegenüber Deutschland zeigen.
Forscher haben untersucht, wie viel Plastik in den Meeren herumschwimmt. Sie kamen auf eine unglaubliche Menge.
Plastik ist für die Natur die Pest. Nicht zuletzt, weil es praktisch nicht verrottet. Fünfzig Jahre lang sucht man schon nach Wegen, den Plastikmüll biologisch zu zerkleinern. Ein Chinese hat lang genug gewartet - bis die Maden kamen.
Sie schwimmen im Meer oder liegen am Fahrbahnrand: Plastiktüten enden oft in der Umwelt. Deshalb sollen die Bürger in Europa künftig deutlich weniger Plastikbeutel nutzen.
Plastiktüten sind praktisch, aber machen auch viel Müll. Deshalb will die EU ihren Verbrauch senken. Ein Beschluss ist in Reichweite - doch nun meldet die Brüsseler EU-Kommission Zweifel an den Plänen an.
Als erster amerikanischer Bundesstaat hat Kalifornien ein Gesetz eingeführt, das unentgeltliche Einweg-Plastiktüten verbietet. Mit der Maßnahme will man laut Gouverneur Jerry Brown der „Flut an Plastik“ Herr werden.
Plastiktüten sollen aus Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt verschwinden. Die Stadt will jetzt mit den Einzelhändlern sprechen, wie das gehen kann.
50 Städte in Kalifornien haben es schon. Nun will Gouverneur Jerry Brown das Plastiktütenverbot auf den gesamten Bundesstaat ausweiten. Die Republikaner sind dagegen.
Um gegen den zunehmenden Plastikmüll zu demonstrieren, wollen tschechische Naturschützer mit einem Boot aus 5000 Plastikflaschen nach Hamburg aufbrechen. Ihnen fehlt nur noch der Kapitän.
Kiloweise Müll im Magen einer toten Giraffe, ein strangulierter Löwe - das sind nur zwei von mehr als hundert Fällen, mit denen der Zoo von Surabaya Negativschlagzeilen macht. Besserung ist nicht in Sicht.
Dem Schäferhund wurde geholfen, der Stein in seinem Bauch entfernt. Aber noch ist der Patienten der Tierklinik leicht narkotisiert.
Das Familienministerium will mehr Männer für den Erzieherberuf gewinnen. Doch noch immer liegt die Quote bei mageren 3,4 Prozent, zeigt eine Erhebung. Vor allem auf dem Land bleiben Männer in diesem Beruf die absolute Ausnahme.
Die Spuren der Wegwerfgesellschaft, insbesondere Plastikmüll, finden sich fast überall am Meeresboden. Auch in Tiefseegräben, wo man sie nicht vermuten würde. Der Grad der Umweltverschmutzung ist alarmierend, wie eine europäische Studie zeigt.
Goldman Sachs legt Quartalsergebnisse vor, ebenso wie SAP. Beiersdorf lädt zur Hauptversammlung und aus Europa gibt es Pkw-Zulassungszahlen.
8 Milliarden Plastiktüten landen in Europa jedes Jahr in der Natur - mit verheerenden Folgen für Tiere und das Ökosystem. Das EU-Parlament will die Plastik- und Kunststoffabfälle deshalb drastisch verringern.
Jahrelang hieß es, Plastiktüten zerstörten die Umwelt. Doch die gute alte Tüte hat keine schlechtere Ökobilanz als ihre modernen Konkurrentinnen. Welche Einkaufstasche ist wirklich umweltverträglich?
Das Europaparlament sagt Plastiktüten den Kampf an. Im Blick haben die Abgeordneten vor allem die leichten, dünnen Tüten.
„Nein, ich brauche keine Tüte“: Das sagen immer mehr Deutsche, wenn die Dame an der Kasse ihre Einkäufe in ein Plastiktäschchen stopfen will. Etwa drei von vier Verbrauchern benutzen ihre Tragetüten mehrmals.
Nudeln, Reis, H-Milch, eingeschweißte Brötchen und Wurst wurden bisher den Flüchtlingen in der Asylbewerberunterkunft in Aschaffenburg ausgehändigt. Von Freitag an gibt es aber Bares.
Der Deutsche liebt seinen Kaffee und seit neuestem auch die damit verbundene Kapsel. Und vergisst dafür jegliche Zuneigung zur Müllvermeidung.
Nach Weihnachten sind die Geschäfte wieder voll. Diese Tage gelten als Hochsaison für Umtausch und Reklamationen. Doch im Gegensatz zu früher tauschen die Kunden nicht mehr so viele Geschenke um.
Der Leitspruch „Zwei Hautfarben - ein Herz“ gefällt der 19 Jahre alten Münchnerin. Hanna Simon hat vier Monate in Ghana geholfen. Vorbereitet wurde sie kaum.
Mit Sexualkunde tun sich viele Lehrer schwer. Deshalb haben sich Medizinstudenten zusammengetan, um ehrenamtlich Aufklärungsunterricht in Schulen anzubieten.
Spaniens Hauptstadt hat für nichts mehr Geld, auch nicht für die Reinigung der Straßen. Die Einwohner Madrids leiden unter dem Müllstreik – aber auch unter der Fehlbesetzung im Rathaus.
Fünf Tomaten kommen in die Tüte, werden gewogen, Etikett drauf. Drei Karotten in die zweite Tüte, zur Waage, Etikett drauf.
Es gab einmal eine Zeit, in der wir einfach alles, was wir kauften, in Plastik einpackten, ohne darüber nachzudenken. Ist das zu glauben?
EU-Staaten können Plastiktüten künftig mit Steuern belegen oder gleich ganz verbieten. Vor allem der Gebrauch der durchsichtigen Tüten zum Einpacken von Obst und Gemüse soll damit reduziert werden.
Plastiktüten werden immer mehr zum Problem. Nicht richtig entsorgt, gelangen sie in die Meere, töten Fische und Vögel, die die Plastikreste fressen. Die EU-Kommission stellt am Montag ein Maßnahmenpaket vor, um die enorme Belastung für die Umwelt einzudämmen.
Geht doch mal aus dem Bild! Warum Urlaubsfotos immer so entvölkert aussehen - und warum gerade das sie langweilig macht.
Eingewickelt in haushaltsübliche Küchenrollen: Die Diepholzer Mumie ist eine Fälschung. Nur der Schädel ist echt.
In Minya in der ägyptischen Provinz ist der Widerstand radikaler Islamisten gegen die neue Führung ungebrochen. Christen sind den Angriffen der Eiferer schutzlos ausgeliefert.
Die vermeintliche Mumie aus Diepholz ist nicht 2000 Jahre alt, sondern aus Plastik. Das allein reicht als Beweis, da es Kunststoff um Christi Geburt noch nicht gab.