Wo das halbe Land den Papst sehen will
Es ist eine der größten Messen seines Pontifikats. Mit einem Volk, das von Armut, Besatzung und einer Geschichte des sexuellen Missbrauchs traumatisiert wurde.
Es ist eine der größten Messen seines Pontifikats. Mit einem Volk, das von Armut, Besatzung und einer Geschichte des sexuellen Missbrauchs traumatisiert wurde.
In seiner Rede äußerte Papst Franziskus unter anderem die Hoffnung auf ein Ende der Gewalt zwischen den Stämmen. Es ist die zweite Etappe einer elftägigen Asienreise, die den Papst noch nach Osttimor und Singapur führen wird.
Papst Franziskus spricht gerne direkt, aber auf Auslandsreisen äußert er seine Kritik an Menschenrechtsverletzungen stets diplomatisch verpackt. In Indonesien haben sich die Indigenen darüber besonders erfreut.
In Indonesien ruft Papst Franziskus zum Dialog zwischen Muslimen und Christen auf. Für die christliche Minderheit im Land sieht der Alltag aber nicht selten anders aus.
Vor der Belgien-Reise von Franziskus fordern Missbrauchsopfer dort in einem offenen Brief von ihm, jeden Bischof zur Aufarbeitung zu verpflichten. Und den Zölibat zur Debatte zu stellen.
In gut drei Monaten wird Papst Franziskus 88 Jahre alt. Sowohl mit seiner Reise in den Indopazifik als auch mit der Weltsynode im Oktober arbeitet er an seinem Vermächtnis.
Das Rettungsschiff Mare Ionio ist mit Unterstützung der katholischen Kirche auf dem Weg ins Mittelmeer, um Bootsmigranten aufzunehmen. Das richtet sich auch gegen die gewählte Regierung Italiens.
Die Kirche hat ein eigenes Strafrecht: Heute gilt diese katholische Tradition als Skandal. Der Missbrauchsprävention hat der evangelische Verzicht darauf allerdings auch nicht geholfen. Die Essener Gespräche loten das Dilemma aus.
Den Präsident der afrikanischen Republik Malawi interessiert alles rund um das Thema Hafen und Wasserstraßen. Deshalb besucht er auch den Offenbacher Hafen.
Der Präsident der Vatikanbank, Jean-Baptiste de Franssu, kritisiert die Finanzstrategie von Bistümern und Ordensgemeinschaften. Er fordert höhere Standards und mehr Professionalität.
In der Gilde der „Sampietrini“ sind nun erstmals auch Frauen angestellt. Sie sind für die Instandhaltung des Petersdoms zuständig.
Ökumene, Zölibat, Homosexualität: Die Vorstellungen dazu in der Weltkirche sind sehr unterschiedlich. Der Papst will bei der Weltsynode im Herbst einen Konsens finden. In einem Punkt geht er auf die Deutschen zu.
Erzbischof Carlo Maria Viganò bezichtigt Papst Franziskus der Irrlehre und fordert dessen Absetzung. Nun hat der Vatikan Viganò exkommuniziert.
Erzbischof Carlo Maria Viganò bezichtigt Papst Franziskus der Irrlehre und fordert dessen Absetzung. Das hat nun Konsequenzen: Der Vatikan verhängt die kirchliche Höchststrafe gegen seinen früheren Botschafter in den USA.
Der slowenische Pater und Mosaikkünstler Marko Rupnik wird des Missbrauchs von Ordensschwestern verdächtigt. Auch Papst Franziskus gilt als Fan seiner Werke. Nun tobt Streit, ob die weiter gezeigt werden sollten.
Georg Gänswein war persönlicher Sekretär von Papst Benedikt XVI. Nach einem Bruch mit Papst Franziskus wird der Deutsche nun Nuntius für Estland, Lettland und Litauen.
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.
Rothenburg ob der Tauber ist ein Ideal der Fachwerk-Gemütlichkeit. Aber auch zwischen Mauerring, Erkern und Dutzenden trutzigen Türmen tobten erst der Hass und dann das Feuer – und manch pittoreskes Detail ist viel jünger, als es aussieht.
Etwa ein Dutzend Staaten weigerten sich, die Abschlusserklärung der Ukrainekonferenz zu unterschrieben. Einige Abweichler wollten es sich nicht mit Russland verscherzen.
Der Papst ist das größte Hindernis für die Ökumene. Was müsste sich ändern, damit er als Sprecher aller Christen akzeptiert wird?
In einer Grundsatzrede thematisiert Franziskus, was er über KI denkt – und sagt: „Keine Maschine darf jemals die Wahl treffen können, einem Menschen das Leben zu nehmen.“
Papst Franziskus warnt die G-7-Staaten vor den Risiken Künstlicher Intelligenz. Giorgia Meloni sorgt dafür, dass die Abschlusserklärung kein klares Bekenntnis zum Recht auf Abtreibung enthält.
Am Freitag hat Papst Franziskus über 100 internationale Comedy-Stars im Vatikan empfangen, darunter auch Whoopi Goldberg, Jimmy Fallon und den deutschen Komiker Michael Mittermeier, der dem Pontifex ein Fußball-Präsent überreichte.
Abtreibung wird im Abschlusskommuniqué der G 7 wohl auf Betreiben der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni nicht mehr ausdrücklich erwähnt. Bei dem Thema zeigen die Staaten deutliche Differenzen.
Die Nationalmannschaften von Deutschland und Schottland eröffnen die Fußball-Europameisterschaft. In der Schweiz suchen Politiker aus aller Welt nach einem Friedensplan für die Ukraine. Und viele Muslime machen sich zur großen Pilgerfahrt auf den Weg nach Mekka. Der F.A.Z. Frühdenker.
Beim G-7-Gipfel sieht die italienische Ministerpräsidentin ihre eigene Regierung als die stärkste. Und so wie es in Europa und bei den Vorbereitungen des Treffens gerade läuft, könnte sie die anderen Regierungschefs tatsächlich überflügeln.
In Italien treffen sich die Staats- und Regierungschefs der G 7. In Austin stimmen die Tesla-Aktionäre abermals über ein Milliarden-Aktienpaket für Elon Musk ab. Und am Landgericht München fällt die Entscheidung im bayrisch-fränkischen Wurststreit. Der F.A.Z.-Newsletter.
Was haben sich Benedikt und Franziskus wohl zu sagen gehabt? „The Two Popes“ von Anthony McCarten zeigt am English Theatre Frankfurt die Kirchenoberhäupter ganz nah.
Papst Franziskus beleidigt Frauen und Homosexuelle. Damit beschädigt er nicht nur seinen eigenen Ruf, sondern vor allem sein Amt – und das Vertrauen der Gläubigen in die Kirche.
Nach seinem Kommentar über Homosexuelle soll Papst Franziskus sich nun zum Wesen der Geschlechter geäußert haben: Männer „tragen Hosen“, Frauen tratschen.
Papst Franziskus spricht von Homosexuellen als „Schwuchteln“. Sofort legt seine PR-Truppe los und verharmlost den Ausspruch. Wohlgesinnte Medien machen dabei mit.
Auf dem 103. Deutschen Katholikentag in Erfurt werden 20.000 Menschen in Erfurt erwartet. Für die Kirche ist es keine leichte Zeit. Das weiß auch der Bundespräsident.
Auch wenn sich Domherren mit Laien den Kopf zerbrechen, wer geeignet sein könnte, die Ortskirche zu leiten: Am Ende stehen auf der Liste die drei Namen, die dem Papst genehm sind. Das ist ein Schein von Partizipation.
Italiens Bischöfe wollen homosexuellen Männern den Zugang zum Priesteramt erleichtern. Der Papst warnte in diesem Zusammenhang vor „Schwuchtelei“. Nun äußert Franziskus, er habe niemanden beleidigen wollen.
Mehr als ein Jahr musste das Bistum Osnabrück auf einen neuen Bischof warten. Nun ernannte Papst Franziskus den Paderborner Weihbischof Dominicus Meier zum Nachfolger für Bischof Franz-Josef Bode.