Das reiche Erbe des „Engels der Armen“
Die Heiligsprechung von Mutter Teresa hilft auch ihrem Orden in Indien. Doch über die finanzielle Lage der Organisation schweigen die Nonnen eisern.
Die Heiligsprechung von Mutter Teresa hilft auch ihrem Orden in Indien. Doch über die finanzielle Lage der Organisation schweigen die Nonnen eisern.
Für viele war sie schon zu Lebzeiten eine Heilige, nun ist sie es offiziell: Papst Franziskus hat Mutter Teresa heiliggesprochen. Doch der Schritt ist nicht unumstritten.
Das Leben von Mutter Teresa inspiriert bis heute Millionen von Menschen. Doch auch die Kritik an ihr ist lauter geworden. Zu Recht? Nein, sagt der Papst. Nun will er sie heiligsprechen.
Nicholas Chamberlain ist Bischof von Grantham in England. Nun hat er in einem Interview gesagt, dass er eine Beziehung zu einem Mann hat. Ganz freiwillig kommt diese Mitteilung allerdings nicht.
2017 wird die Reformation 500 Jahre alt. Ist die Bundesrepublik heute protestantisch? Hätte Luther getwittert? Und war er selbst je Protestant? Fragen an den Luther-Biografen Willi Winkler.
Die genetische Revolution wird die Natur fundamental verändern. Doch was wird aus der Erde, wenn der Mensch sie gestaltet? Und welchen Beitrag kann die christliche Ethik zu der neuen Schöpfungsgeschichte leisten? Ein Gastbeitrag.
Krieg, Hunger, Terror: Es sind unruhige Zeiten. Doch Papst Franziskus findet klare Worte und setzt auf mehr Barmherzigkeit.
Als dritter Papst hat Franziskus das frühere deutsche Vernichtungslager Auschwitz besucht. Still gedachte er der Opfer – eine Rede wie Johannes Paul II. oder Benedixt XVI. hielt er nicht.
Der Papst nimmt den katholischen Weltjugendtag in Krakau zum Anlass, Polens Regierung zu kritisieren. Er fordert Offenheit gegenüber Flüchtlingen – und erinnert an einen seiner Vorgänger.
Papst Franziskus setzt Zeichen: Der neue Sprecher des Vatikans kommt aus Amerika, und seine Stellvertretung übernimmt eine Frau. Der bisherige Sprecher, der Jesuit Federico Lombardi, war ein ganz großes Kaliber.
Die Urteile zur Affäre „Vatileaks 2.0“ fallen milde aus. Die Journalisten, die über geheime Dokumente schrieben, sind straffrei. Die Liaison eines Priesters und einer PR-Beraterin aber hat Folgen.
Nach mehr als zwei Jahren hat das Bistum Limburg einen Nachfolger für den umstrittenen Tebartz van Elst gewählt. Die Amtseinführung soll im September erfolgen.
Vor 65 Jahren wurde der ehemalige Papst Benedikt Priester. Sein Nachfolger Franziskus hat ihn nun zu einem Festakt in den Vatikan geladen. Das Treffen sagt viel über das Verhältnis der beiden aus.
Der Papst spricht seinen Zeitgenossen ab, bei Eheschließungen zu wissen, wofür sie sich entschieden haben. Und macht sie so zu unselbständigen Anhängseln einer „Kultur der Vorläufigkeit“.
Premiere im Vatikan: Zum ersten Mal hat ein Papst eine „Miss Germany“ im Vatikan empfangen. Vielleicht lag es auch am beruflichen Hintergrund der 26 Jahre alten Lena Bröder.
Am 24. März 1980 war der Erzbischof von San Salvador, Óscar Romero, während einer Messe in einer Krankenhauskapelle von Militärs erschossen worden. Seither hat die internationale Diskussion über ein Recht auf Wahrheit erkennbar an Dynamik gewonnen.
Im August vor Olympia in Rio werden neue Mitglieder ins IOC gewählt. Nun liegt die Vorschlagsliste vor. Auf ihr fehlen allerdings zwei wichtige Namen.
Papst Franziskus verdammt die „absolute Autonomie der Märkte“ und preist staatliche Eingriffe und Sozialprogramme. Sein Heimatland Argentinien zeigt: Dies ist eine Sackgasse. Die katholische Soziallehre hat einen blinden Fleck.
Der Kampf für soziale Gerechtigkeit und gegen Armut ist Papst Franziskus seit jeher eine Herzensangelegenheit. Nun hat das katholische Kirchenoberhaupt mit skrupellosen Arbeitgebern abgerechnet.
In einem Gottesdienst am Pfingstmontag wurde die Annahme von Lehmanns Rücktrittsgesuch durch den Papst bekanntgegeben. Bis zur Wiederbesetzung werden wohl Monate vergehen.
Die katholische Kirche spricht viel über Frauen, aber kaum mit ihnen. Kürzlich wieder über Frauen als Diakone. Papst Franziskus könnte während der Debatte bereits für mehr Gleichstellung sorgen.
Mit seinen offenen Überlegungen über das Diakonat der Frau hat Papst Franziskus eine lang zurückreichende Debatte neu angestoßen. Sein Anliegen trifft die Kirche aber an einem wundem Punkt.
Papst Franziskus will eine Kommission einsetzen, die prüfen soll, ob Frauen in der katholischen Kirche ein Diakonenamt ausüben oder zur Diakonin geweiht werden können.
Franziskus grüßt in alle Richtungen: Im laxen Stil päpstlichen Schreibens „Amoris laetitia“ droht nun die kirchenrechtliche Anerkennung der Piusbrüder. Was für ein „neuer Humanismus“ soll das bitte sein?
Sollte der diesjährige Karlspreis wie bisher einer Persönlichkeit gegolten haben, die sich um die Einigung Europas verdient gemacht hat, so ist Papst Franziskus definitiv die falsche Wahl.
Bischof Karl Kardinal Lehmann wird 80 Jahre alt und darf dann wohl in den Ruhestand gehen. Die Suche eines Nachfolgers kann Monate dauern.
Papst Franziskus hat Europa angesichts der Flüchtlingskrise zu einem neuen Humanismus aufgerufen. Er träume „von einem Europa, in dem das Migrantsein kein Verbrechen ist“.
Mit der Verleihung des Karlspreises an Papst Franziskus soll dessen Einsatz in einer von Krisen zerrütteten EU gewürdigt werden. Doch seine Kirche selbst ist ein Ausdruck der Uneinigkeit.
Teile der Republikaner gehen auf Distanz zu Trump.
Nach 33 Jahren an der Spitze des Bistums Mainz verabschiedet sich Kardinal Lehmann als Bischof - denn bald wird er 80. In seiner Kirche sieht er viele Baustellen.
Die italienischen Behörden haben in Mailand, Lecco und Varese sechs mutmaßliche Dschihadisten festgenommen. Sie sollen in Italien nach Anschlagszielen wie in Paris und Brüssel gesucht haben.
Neue Apps oder schicke Mode machen nur kurzfristig glücklich, sagt der Papst. Bei einer Messe im Vatikan warnt Franziskus junge Menschen vor Materialismus – und empfiehlt ein emotionales Update.
Helmut Kohl greift die Spitzenpolitiker der EU scharf an. Statt Europa voranzubringen, herrsche Kleinmut und Geschichtsvergessenheit. Noch seien die Herausforderungen beherrschbar, womöglich aber nicht mehr lange.
Solange Europa mit Libyen einen gescheiterten Staat vor der Haustür hat, wird es seine Probleme nicht lösen können. Der Preis für eine strategische Fehlleistung ist hoch.
Papst Franziskus erinnert bei seinem Besuch im Flüchtlingslager auf Lesbos an die vielen im Meer Ertrunkenen. Für ein paar Migranten hat er auch eine frohe Botschaft.
Papst Franziskus setzt mit seinem Besuch auf Lesbos wenige Wochen nach der Einigung mit der Türkei ein politisches Signal. Seit seinem letzten Besuch bei Flüchtlingen hat sich nichts geändert.