Wolkenkratzer als Litfaßsäule
Mit dem „One Times Square“ steht eines der berühmtesten Hochhäuser in New York nahezu leer. Ein deutscher Immobilienfonds kassiert dennoch hohe Mieten.
Mit dem „One Times Square“ steht eines der berühmtesten Hochhäuser in New York nahezu leer. Ein deutscher Immobilienfonds kassiert dennoch hohe Mieten.
Seelenzustand hinter Gitterstäben: Das Frankfurter Städel zeigt das Spätwerk von Max Beckmann, das er im amerikanischen Exil schuf. Keine Spur von Alterskitsch.
Bei einem Hubschrauberabsturz in New York ist eine englische Touristin ums Leben gekommen. Ihre Eltern, eine Freundin und der Pilot konnten rechtzeitig gerettet werden.
Fast gleichzeitig erscheinen vier neue Übersetzungen des „Großen Gatsby“. F. Scott Fitzgeralds Werk ist der Roman unseres materialistischen Zeitalters.
Die Unsicherheit über den Rettungsschirm EFSF drückt am Donnerstagmorgen auf den deutschen Aktienmarkt. Händler sprechen von einer politischen Börse vor dem Gipfel zur Schuldenkrise am Wochenende.
An der Wall Street schlossen die Aktienindizes auf dem Tageshoch und in Asien legen die meisten Börsen kräftig zu. Das lässt am deutschen Aktienmarkt auf die dritten Tagesgewinne in Folge hoffen.
Der deutsche Aktienmarkt legt nach starken Vortagesgewinne auch am Freitag noch etwas zu. Der Dax gewinnt zum Auftakt 0,82 Prozent auf 6.389,50 Punkte.
In der Liste der wertvollsten Marken der Welt schieben sich Apple, Amazon und Google nach vorne. Amerikanische Banken verlieren weiter an Ansehen.
Im New Yorker Finanzviertel gibt es seit Wochen Proteste gegen Banken. Die Bewegung scheint an Fahrt zu gewinnen.
Wenige Stunden, nachdem sie Ralph Steinman als Medizin-Nobelpreisträger benannt hatte, erfuhr die Nobel-Jury: Der Forscher ist tot. Nun erhält Steinman den Nobelpreis posthum.
Bei einer Kundgebung in New York gegen zunehmende Armut und die Macht der Banken hat die Polizei mehr als 700 Demonstranten vorübergehend festgenommen.
Von den Galerien in Chelsea erwartet man nur das Beste. Zum Saisonbeginn haben sie sich selbst übertroffen. Richard Serra schickt die Besucher in Stahlkorridore, und Matthew Barney zeigt sich von seiner pathetischen Seite.
Jiří Kolář war einer der wichtigsten tschechischen Künstler des 20. Jahrhunderts. Auf dem Kunstmarkt ist sein Œuvre allerdings kaum geläufig. Die Galerie Schüppenhauer in Köln ändert das nun mit einer Einzelschau.
Von den Galerien in Chelsea erwartet man nur das Beste. Zum Saisonbeginn haben sie sich selbst übertroffen. Richard Serra schickt die Besucher in Stahlkorridore, und Matthew Barney zeigt sich von seiner pathetischen Seite.
Martin Kemp hat neue Indizien gefunden, die für die Hand Leonardo da Vincis sprechen. Trotzdem sind damit noch nicht alle Zweifel an der Echtheit aus dem Weg geräumt.
Willem de Kooning kam als blinder Passagier nach New York, jetzt erobert er mit einer Retrospektive das Museum of Modern Art. Zweihundert Werke zeigen seine explosive Kraft.
anr. FRANKFURT, 30. September. In New York sind Hoffnungen zerstoben, dass der UN-Sicherheitsrat bald eine Syrien-Resolution verabschieden könnte. Russland will jetzt offenbar die Stoßrichtung des Entwurfs von Frankreich, Großbritannien, Deutschland und Portugal umkehren.
Es existiert kein Anreiz für einen Staat, seine Verschuldung unter Kontrolle zu bringen: Der Bankökonom Joachim Fels über die Rolle der Geldpolitik in der Schuldenkrise und die Notwendigkeit von Inflation.
Als Philip Estridge den ersten Personalcomputer (PC) auf einer Pressekonferenz in New York der Öffentlichkeit vorstellte, sagte der Entwicklungsingenieur des IT-Riesen IBM: "Dieses Gerät verändert die Welt." Das tat es auch, von der Arbeit im Büro bis zur Verarbeitung von Daten im Haushalt.
Totgesagte leben länger: Die amerikanische Künstlerin Taryn Simon beeindruckt in der Neuen Nationalgalerie Berlin mit ihrem Projekt „A living man declared dead“, weil sie die Bildtradition der Porträts verändert.
Jubel an der Metropolitan Opera: Wenn Anna Netrebko Donizettis „Anna Bolena“ singt, bleibt dem New Yorker Publikum die Luft weg.
Die Analysten erwarten schwache Geschäftsergebnisse im Emissionsgeschäft und im Wertpapierhandel. Schon die Kurse der Banken sind klare Anzeichen für diese Prognosen.
Der Online-Händler Amazon wagt den Sprung in den Markt für Tabletcomputer. Der Vorstandsvorsitzende Jeff Bezos hat in New York den „Kindle Fire“ präsentiert, mit dem Amazon dem iPad von Apple Konkurrenz machen will.
Die nachgebenden Kurse an der Wall Street haben am Mittwochnachmittag Händlern zufolge den Dax ins Minus gezogen. Der deutsche Leitindex gibt seine Gewinne ab und notiert 1,3 Prozent niedriger bei 5554 Punkten.
Abermals hat Admiral Sajari angekündigt, die iranische Marine werde eine „Flotte in den Atlantik“ in die Nähe amerikanischer Hoheitsgewässer entsenden. Der französische UN-Botschafter Araud drohte Iran indirekt mit einem Militäreinsatz.
Der Online-Händler macht ernst mit seiner Tablet-Offensive. Das Gerät, das Kindle Fire heißen könnte, wird wahrscheinlich deutlich günstiger werden als der Platzhirsch, das iPad von Apple.
Einheiten der syrischen Armee haben am Dienstag die Stadt Rastan eingenommen. Außenminister Walid Muallim warf vor den Vereinten Nationen in New York dem Westen vor, Unruhe zu schüren.
Außenminister Guido Westerwelle drängt Israelis und Palästinenser zu neuen Friedensgesprächen. Doch wie Deutschland abstimmen wird, wenn die Entscheidung über einen Palästinenserstaat ansteht, verrät er weiterhin nicht.
sat. New York, 26. September. Außenminister Westerwelle hat bekräftigt, dass Deutschland sich mit Nachdruck für eine Syrien-Resolution des UN-Sicherheitsrates einsetzt. Das sei eine Frage der Glaubwürdigkeit der Staatengemeinschaft, ...
Jazz sei nicht tot, er rieche nur etwas streng, meinte der böse Bube Frank Zappa einst. Er muss eine andere Musik im Ohr gehabt haben. Der synkopierte Viervierteltakt ist so vital wie eh und je - von Skandinavien bis Kalifornien und von Mailand bis New York.
Sage keiner, die deutsche Diplomatie beherrsche nicht auch das ganz große Kino. Freitagabend im "Guastavino's" in Midtown New York. Man trinkt Kir und isst Fingerfood. Die Sopranistin Jessye Norman steht auf der Bühne und interpretiert die Hymne "Amazing Grace".
RAMALLAH, 25. September. Die Menschen auf den Straßen von Ramallah bereiteten Mahmud Abbas einen Empfang, wie ihn anderswo Olympiasieger erhalten. Als er am Sonntag aus New York zurückkehrte, jubelten ihm vor dem Präsidentensitz Tausende zu und winkten mit palästinensischen Fahnen.
An den Märkten der Welt grassiert die Angst. Von London bis Los Angeles, von Singapur bis Zürich und New York glauben immer mehr Anleger, Deutschland werde bald aus dem Euro aussteigen oder zumindest ein Südland nach dem anderen aus dem Euro kegeln.
Bei der Rückkehr nach Ramallah wird Präsident Abbas mit Jubel empfangen, als wäre Palästina schon ein vollwertiger UN-Mitgliedstaat. Die Enttäuschung über das Nahost-Quartett hingegen ist groß.
In New York hat Abbas einen großen Auftritt vor den Vereinten Nationen und übergibt dem UN-Generalsekretär den palästinensischen Beitrittsantrag. In Ramallah bejubeln sie ihn derweil beim „Public Viewing“. Das Protokoll der Ereignisse.