Daimler-Chef sieht Fahrverbote als Eigentor
In Stuttgart gilt vom nächsten Jahr an ein Fahrverbot an Tagen mit hoher Luftbelastung für fast alle Diesel-Autos. Daimler-Chef Zetsche sagt jetzt mit klaren Worten, was er davon hält.
In Stuttgart gilt vom nächsten Jahr an ein Fahrverbot an Tagen mit hoher Luftbelastung für fast alle Diesel-Autos. Daimler-Chef Zetsche sagt jetzt mit klaren Worten, was er davon hält.
Wegen der anhaltend starken Luftverschmutzung hat Deutschland einen unangenehmen Brief der EU-Kommission bekommen. Berlin droht ein Gerichtsverfahren.
Der Verdacht schreckt Mediziner auf: Demenz und Diabetes, Herzkrankheiten sowieso, könnten die Folgen einer übermäßigen Schadstoffbelastung in der Atemluft sein. Und das nicht nur im smogverseuchen China.
Es gibt öfter Feinstaubalarm, obwohl die Luftqualität steigt. Und jetzt bereiten neue Regeln den Autoherstellern Kopfschmerzen.
Die zunehmende Luftverschmutzung in China löst eine Welle der Entrüstung unter der Bevölkerung aus. In den ersten Tagen des Jahres wurden in der Hauptstadt Rekordwerte gemessen.
Nach der Wahl Trumps in Amerika ruhen die Hoffnungen der Klimaschützer ausgerechnet auf dem größten CO2-Emittenten der Welt. Doch Zweifel an dieser Rolle für das Riesenreich sind erlaubt.
Es ist still auf den Straßen von Madrid geworden. Wegen massiver Luftverschmutzung hat die Hälfte aller Autos Fahrverbot. Die spanische Hauptstadt befindet sich im Ausnahmezustand.
Seit Tagen liegt Nordchina unter einer gefährlichen Smog-Schicht. Viele Firmen halten sich nicht an die Umweltvorschriften. Die Maßnahmen der Regierung treffen meist die Bürger.
Besitzer von Dieselautos müssen sich künftig vielleicht auf anderem Weg in die deutschen Großstädte machen. Umweltministerin Hendricks fordert, das Kommunen eigenständig Fahrverbote verhängen können – in ganz bestimmten Fällen.
Die Luftverschmutzung in der indischen Stadt Delhi ist so hoch, dass die Stadtregierung den Notstand ausgerufen hat. Drastische Maßnahmen sollen die Belastung verringern.
Fahrzeugabgase, Fabrikemissionen, Müllverbrennung, Staub – die Luft wird immer schlechter. Das Kinderhilfswerk Unicef zeigt, wo die Belastung am größten ist und warnt vor den Folgen.
Obwohl die Luft in Delhi die schmutzigste der Welt ist, dürfen schwere Diesel wieder in die Stadt. Ein glorreicherSieg der internationalen Autoindustrie.
Einfahrverbote in Städte helfen nicht dabei, die Luftqualität zu verbessern. Sinnvolle Effekte brächten Taxis, Busse und Behörden. Warum die blaue Plakette schleunigst vertrieben gehört.
In der mexikanischen Hauptstadt ist die Luftqualität so schlecht wie lange nicht mehr. Deshalb müssen Autos nun an einzelnen Tagen stehen bleiben.
Ausgestattet mit Sensoren sollen die Vögel die Luftverschmutzung messen. Ihre Daten kann man in Echtzeit im Internet verfolgen.
Wie sich Geschäftsreisende auf starken Smog in Asien vorbereiten können und was die Giftstoffe in den Lungen anrichten können, erklärt der reisemedizinische Berater Axel Telzerow im Interview.
Asien erstickt im Smog. Wer beruflich in China oder Indien zu tun hat, sollte seine Gesundheit schützen. Oft lässt sich aus der dicken Luft aber sogar Kapital schlagen.
So schlecht war die Luft in China in diesem Jahr noch nicht. Zu Beginn der Jahrestagung des Volkskongresses hält der Smog die Menschen in Peking und anderen Metropolen im Würgegriff.
Die höchste Smog-Warnstufe wurde in Peking im Dezember ausgerufen, jetzt sieht sich die Regierung zu weiterem Handeln im Kampf gegen die Luftverschmutzung veranlasst. Tausende kleine Unternehmen sollen dicht gemacht werden.
Die indische Hauptstadt hat die höchste Luftverschmutzung der Welt. Die Regierung verhängt ein teilweises Fahrverbot, schließt Kohlekraftwerke - und verbucht erste Erfolge.
In Rom dürfen heute von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr und am Abend die Autos mit ungeraden Nummernschildern nicht fahren. Ob es hilft? Viele hoffen vor allem auf einen Wetterumschwung.
Nach Mailand und Padua hat jetzt auch Rom ein Fahrverbot beschlossen, um den Smog einzudämmen. Doch dürfte die Maßnahme in der italienischen Hauptstadt wenig Wirkung zeigen.
Die Pekinger Regierung gelobt eine „durchdachtere“ Stadtplanung – und reagiert damit auf Druck von unten. Angesichts von Smog und immer neuer Katastrophen wie nun in Shenzen wächst der Unmut im Land.
Das Atmen fällt schwer, die Augen jucken: In Teheran bleiben die Schulen wegen dichten Smogs geschlossen. Auch Chinas Hauptstadt schlägt wegen gefährlich hoher Luftverschmutzung wieder Alarm.
Zum zweiten Mal in diesem Monat gilt in Chinas Hauptstadt die Warnstufe „Rot“. Einige Industriebetriebe müssen die Produktion einstellen, Schulen und Kindergärten bleiben geschlossen.
Die schmutzigste Kreuzung Deutschlands ist in Stuttgart. Täglich kämpft die Stadt gegen Feinstaub und Verkehrsinfarkt. Warnmeldungen und noch mehr Tempolimits sollen helfen – auch wenn es Zweifel an deren Wirkung gibt.
Peking atmet auf: Die Bewohner der chinesischen Hauptstadt feiern das Ende der Luftverschmutzung. Aber das Wiedersehen mit ihrer Stadt dürfte nur kurz anhalten.
Chinas Hauptstadt versinkt wieder mal im Smog. Nun muss fast die Hälfte der Autos stehen bleiben. Die Wirksamkeit der Zwangsrationierung ist umstritten.
Über Chinas Hauptstadt wird eine neue Dunstschicht erwartet. Schulen und Kindergärten bleiben geschlossen und selbst Autos dürfen nur beschränkt fahren.
Mit einem Staubsauger hat ein Künstler in Peking den Feinstaub aus der Luft gefiltert und in einen Ziegelstein gepresst. Selten bekannte sich eine als kritisch anerkannte Kunst so offen zu ihrem wahren Nutzen.
Vermummte Gestalten, leere Kaufhäuser, Bagger dürfen nicht fahren. Peking schlägt Smog-Alarm – schreckt vor der höchsten Warnstufe aber zurück und lässt Millionen von Autos weiter fahren.
China ist das Reich der Mitte. Und steht im Mittelpunkt. Die Konjunktur in der Industrie ist schlecht, in der Dienstleistungsbranche gut. Der Smog ist dicht über Peking und in Paris hofft man, ihn dauerhaft zu beseitigen.
Chinas Behörden haben aufgrund der hohen Belastungen 2100 Fabriken vorübergehend geschlossen. Der Smog ist so dicht, dass Flugzeuge in Peking und Schanghai am Boden bleiben müssen.
Die Luftqualität in den Ländern Südostasiens leidet immer mehr, angefacht durch klimabedingte Dürren und Waldbrände. Wie ein Kommentar aus Singapur zeigt, wächst die Ungeduld mit den trägen Regierungen.
Procolino Antacido, Leiter der Deutschen Schule in Delhi, im F.A.Z.-Interview über den Smog in der indischen Hauptstadt und wie Lehrer, Schüler und Eltern damit umgehen.
In Asiens Megastädten ringen Millionen Menschen nach Luft. Der Luftverschmutzungsindex hat im indischen Delhi das Zwanzigfache des empfohlenen Grenzwerts erreicht. Die Schadstoffe führen zu Schlaganfällen, Herzinfarkten, Atemwegserkrankungen und Krebs.