Wegen giftigen Smogs bleiben Grundschulen geschlossen
Die Feinstaubwerte in Neu Delhi haben die empfohlenen Tageshöchstwert fast um das 35-fache überschritten. Die Stadt reagierte mit Schulschließungen auf das Gesundheitsrisiko.
Die Feinstaubwerte in Neu Delhi haben die empfohlenen Tageshöchstwert fast um das 35-fache überschritten. Die Stadt reagierte mit Schulschließungen auf das Gesundheitsrisiko.
In Spanien stoppen Rechtspopulisten und konservative Volkspartei den Bau von Radwegen und Umweltzonen. In Barcelona verlangt ein Gericht, den gerade erst teuer verkehrsberuhigten „Superblock“ wieder zurückzubauen.
Über Jakarta liegt an vielen Tagen eine giftig gelbbraune Smog-Glocke. Die Luftverschmutzung macht viele Menschen krank – und setzt die Politik zunehmend unter Druck.
Das Europaparlament will Städte und Kommunen bis 2035 verpflichten, die strikten Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation zur Luftqualität zu erreichen. Die Christdemokraten warnen vor unrealistischen Zielen, können sich aber nicht durchsetzen.
In den nächsten Tagen treffen sich hier die Führer der Welt beim G-20-Gipfel. Die Bürger Delhis leiden derweil unter schlechter Luft.
Neben einer weiteren Hitzewelle müssen sich die Menschen in Spanien nun auch auf größere Mengen Saharastaub einstellen. Das teilte der Atmosphärenbeobachtungsdienst Copernicus mit. Auch Teile Italiens und Südfrankreichs sind betroffen.
Corona, Mobbing, Gewalt, Drogen, Mediensucht, Luftverschmutzung – man gewinnt den Eindruck, die Zukunft unserer Kinder sei erbärmlich. Dabei gibt es eine andere Erzählung.
Im Osten Kanadas herrscht Ausnahmezustand, Tausende Menschen werden evakuiert. Der Rauch zieht bis nach New York und Washington. Das hat dort nun auch Folgen für den organisierten Sport.
Die Luftqualität im tiefroten Bereich, der Flugverkehr eingeschränkt: Wegen der Waldbrände in Kanada sind selbst Teile der amerikanischen Ostküste in dichten Rauch gehüllt. Viele Veranstaltungen im Freien werden abgesagt.
Biologen können aus Proben zur Bestimmung der Luftqualität Erbgut filtern. Damit lassen sich schnell und einfach Arten bestimmen. Doch es gibt unvorhergesehene Hürden.
Laut der Europäischen Umweltagentur sterben jährlich geschätzt mehr als 1.200 Minderjährige an durch Schadstoffen in der Luft ausgelösten Krankheiten. 90 Prozent der Stadtbevölkerung in der EU atmen schlechte Luft.
Die Schadstoffe sind im vergangenen Jahr in Hessen abermals zurückgegangen. Das hängt nicht mehr nur mit der Pandemie zusammen.
Langfristige Feinstaubbelastung kann Herz-Kreislauferkrankungen und Lungenkrebs auslösen. Die WHO hat deshalb vor einiger Zeit strengere Richtwerte festgelegt – eingehalten werden sie bisher kaum, wie eine neue Studie zeigt.
Ausgerechnet in Europas Vorzeigehauptstadt Kopenhagen lassen die Bewohner neuerdings eher das Rad als das Auto stehen. Umweltbürgermeisterin Line Barfod über die Ursachen, die Ängste der Lastenradfahrer und warum die Stadt jetzt Parkscheinautomaten abbaut.
Die begrünten Inseln in der katalanischen Hauptstadt sind europaweit zum Vorbild für Verkehrspolitik in Großstädten geworden. Im Wahlkampf machen nun aber ihre Gegner mobil.
An einer Messstelle sei der Grenzwert im Jahresmittel überschritten worden. Auch in einer weiteren Stadt rechnet das Umweltbundesamt mit einem zu hohen Wert.
Das Leben auf dem Land hat ein Image, das ihm nur bedingt gerecht wird. Das mag daran liegen, dass es nicht jene ersannen, die dort lebten. Dabei findet sich hier mitunter auch die wahre Avantgarde.
Die nach zwei Jahren Corona-Pause wieder erlaubten Böller haben dramatischere Folgen als erwartet. Gesundheitsgefährdender Feinstaub in der Luft stieg in mehreren deutschen Städten um ein Vielfaches an.
Das Urteil gegen den abgewählten Frankfurter Oberbürgermeister wird erwartet. Ein BND-Mitarbeiter soll für Russland spioniert haben. Und Bärbel Bas erinnert an die überfällige Wahlrechtsreform. Der F.A.Z. Newsletter.
Laut einem Urteil der Luxemburger Richter begründen europäische Richtlinien keinen Anspruch auf Entschädigung. Allerdings dürfen Betroffene einklagen, dass Behörden etwas für die Luftqualität tun.
Überhöhte Werte bei Feinstaub führten 2020 EU-weit zu 238.000 vorzeitigen Todesfällen. Die EU-Umweltagentur veröffentlichte den Jahresbericht zur Luftqualität.
Die Abgabe soll künftig die Lärmbelastung und die Luftverschmutzung durch den Lastwagenverkehr stärker berücksichtigen. Die Einnahmen werden dadurch um voraussichtlich 700 Millionen Euro steigen.
Luftverschmutzung und Feinstaub können Depressionen und Demenz begünstigen – somit hilft Umweltschutz der globalen Gesundheit. Aber auch das Gesundheitswesen selbst muss umweltfreundlicher werden.
In der Energienot setzen noch mehr Menschen auf die Holzverbrennung. Das hat Folgen für die Luftqualität, den Wald und den Klimaschutz. Forscher raten zur Vorsicht.
Ist die Luft in der EU sauber genug – oder muss Europa die scharfen Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation übernehmen? In Brüssel ist neuer Streit programmiert.
Abhilaha Purwar möchte die Welt zu einem besseren Ort machen. Sie gründete in Indien Blue Sky Analytics, ein IT-Startup, das Satellitendaten und künstliche Intelligenz nutzt, um die Luft-, Wasser- und Bodenqualität zu überwachen – fast in Echtzeit.
Die Waldbrände im Südosten Moskaus sorgen in fast allen Teilen der russischen Hauptstadt für ungewöhnlichen Smog und Brandgeruch. Die durch den Krieg in der Ukraine fehlenden Soldaten erschweren die Löscharbeiten.
Laut einer Studie starben im Jahr 2019 neun Millionen Menschen weltweit an den Folgen von Umweltverschmutzung. Hauptursache sind schlechte Luftqualität und chemische Schadstoffe.
Jedes Jahr sterben nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation mehr als sieben Millionen Menschen an den Folgen von Luftverschmutzung. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen ärmeren und reicheren Regionen.
In Düsseldorf hat sich eine Idee zur Emissionsminderung nicht bewährt. Nun probiert die Stadt Neues im Straßenverkehr aus.
Wiesbaden investiert jährlich fast drei Millionen Euro in ein attraktives Radwegenetz. Das soll die Verkehrswende befördern und die Luftqualität verbessern helfen.
Die gemessene Luftqualität in deutschen Städten bessert sich. Nun gerät die Holzheizung in Verruf. Das hätte die Politik längst beachten können.
Die Grenzwerte für Stickoxid sind im vergangenen Jahr in Hessen erstmals seit deren Einführung eingehalten worden. Damit sind Fahrverbote in den besonders belasteten Städten Frankfurt und Limburg „vorerst“ nicht erforderlich.
Schlafforscher finden einen überraschenden Sieger im Vergleich der größten deutschen Städte. Allerdings: Schlaf ist im Leben freilich vielleicht doch nicht alles.
Die Luftqualität ist so schlecht, dass viele Bürger unter gesundheitlichen Problemen leiden.
Die Luft in Frankfurt ist heute besser als früher. Wie gut die Luft wirklich ist und wie sich Luftschadstoffe auf die Lunge auswirken, erzählt ein Mediziner in einer Vortragsreihe von der Uniklinik und der F.A.Z.