Päpstlicher als der Papst
Verstoß gegen erstes Gebot: Der Dieb, der während der Amazonas-Synode in Rom die indigenen Holzfiguren raubte und anschließend in den Tiber warf, hat sich nun als religiöser Aktivist bekannt.
Verstoß gegen erstes Gebot: Der Dieb, der während der Amazonas-Synode in Rom die indigenen Holzfiguren raubte und anschließend in den Tiber warf, hat sich nun als religiöser Aktivist bekannt.
Der Vorsitzende der rechtspopulistischen Lega Matteo Salvini gibt sich in den vergangenen Wochen betont gläubig, stößt damit jedoch nicht auf Gegenliebe in der katholischen Kirche. Dank eines emeritierten Kardinals ändert sich das.
Jens Spahn will Konversionstherapien für Jugendliche verbieten. Was aber macht es mit einem Heranwachsenden, wenn er seine sexuelle Orientierung unterdrücken muss? Bastian Melcher hat es erlebt.
Ein Drogenkartell eröffnete das Feuer auf eine Autokolonne in Mexiko, weil sie den Transport eines Rauschgiftkartells darin vermuteten. Doch in den Fahrzeugen saßen Mütter mit ihren Kindern. Donald Trump will Mexiko nun helfen.
Der Platz in der Zeitung ist knapp. Nur was den Qualitätstest besteht, wird ausführlich gewürdigt. Was der Tag bringt, beschreibt der Nachrichtenchef der F.A.Z.-Politikredaktion.
Ein kleines Wunder, das man mit Humor nehmen muss: Greser & Lenz, zwei Zeichner der „Titanic“, wurden Karikaturisten der Zeitung. Ein Gespräch im Wirtshaus „Zum Fegerer“ in Aschaffenburg.
Der Lake Murray im Westen Papua-Neuguineas ist fast viermal so groß wie der Bodensee – ein Binnenmeer, an das weder Straßen noch Gleise führen. Liegt das am Monster, das dort leben soll?
Spekulationen auf teure Immobilien, ein stetiger Spendenrückgang und steigende Personalkosten: Die Finanzen des Vatikans befinden sich in einer göttlichen Schieflage. Droht sogar die Pleite?
Endlich Rente! Mehr Zeit für all die schönen Dinge, die im Berufsleben zu kurz kamen, denken manche. Andere mögen sich nach ihrem letzten Arbeitstag fragen: Was kommt da auf mich zu? Wir haben sechs Rentner getroffen und mit ihnen über ihr „neues Leben“ gesprochen.
Das gab es noch nirgends: eine Kirche, eine Moschee und eine Synagoge in einem Gebäude. Das „House of One“ soll der religiösen Vielfalt Raum geben. Und ist umstritten – genau wie ein anderes religiöses Bauprojekt.
Vor 100 Jahren wurde der Konstrukteur des erfolgreichsten Sturmgewehrs der Welt geboren. Das russische Bildungsministerium will, dass die Jugendlichen durch sein Beispiel zu Vaterlandsliebe erzogen werden.
Das gute, poetische Russland hat auch kulinarisch etwas zu bieten: Zu Gast bei Elena Manenan in Pljos an der Wolga.
In einer anderen Welt hätte man ihn als Apparatschik bezeichnen können: Der Dokumentarfilm „Verteidiger des Glaubens“ durchleuchtet den deutschen Papst Benedikt XVI.
Immer mehr Kitas setzen auf „Original Play“. Bei dem Spiel kommt es zu engem Körperkontakt zwischen Kindern und Erwachsenen. Das Pädagogik-Konzept ist umstritten – und inzwischen werden Missbrauchsvorwürfe laut.
Der Präsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau ruft aus Anlass des Reformationstags zum weiteren politischen Engagement der Kirche auf. Das gilt auch für den Kampf gegen Antisemitismus.
Martin Luther ist vielfältig und schillernd. Ihn neu zu erfinden, ist ein Gebot der theologischen und der gesellschaftspolitischen Vernunft. Zur Entmythologisierung eines wirkungsreichen Luther-Porträts. Ein Gastbeitrag.
Der „Görli“ könnte einer der schönsten Erholungsparks Berlins sein – er ist die bekannteste Drogenmeile der Stadt. Die Anwohner leiden unter den chaotischen Zuständen. Doch ihre Haltung zu den Dealern ist uneins.
Zwei Bücher, die dazu beitragen können, dass eine kirchliche Friedensethik Gehör findet.
Der Pfarrermangel hat bisher vor allem Dörfer betroffen. Im Osten macht er sich nun auch in Städten bemerkbar. In Bad Düben entsteht dabei ein Konflikt zwischen der Kirche und einem Förderverein der Bürger.
In Erfurt denkt die Politik über neue Bündnisse bis hin zur Minderheitsregierung nach. Im Eichsfeld hat ein CDU-Politiker gegen Björn Höcke gewonnen, in Obermehler stimmten 41,7 Prozent für die AfD. Wie sich Thüringen verändert.
Die Anhänger des sächsischen Bischofs sehen in ihm den letzten aufrechten Konservativen, der von linken Kreisen aus dem Amt gemobbt wurde. Doch diese Rolle hat Rentzing in Wirklichkeit nie ausgefüllt.
1971 sprach sich eine knappe Mehrheit für eine ausnahmslose Beibehaltung des Zölibats aus. Auf der Amazonien-Synode wird über das Thema offen diskutiert. Welche Schlüsse wird Papst Franziskus ziehen?
In Rom ist die Amazonien-Synode zu Ende gegangen. Die Debatte über eine Abschaffung des Zölibats und das weibliche Diakonat könnte nun erheblich voranschreiten.
Die in Rom zur Amazonas-Synode versammelten katholischen Bischöfe haben Papst Franziskus aufgerufen, in der Amazonas-Region das Priesteramt für verheiratete Männer zu öffnen – aber nur im engen Rahmen.
„Schaut hin“, lautet das gerade vorgestellte Leitwort des dritten Ökumenischen Kirchentags 2021 in Frankfurt. Damit verbindet sich eine klare Botschaft. Und dann wäre da noch die Frage des Umgangs mit der AfD bei dem Großereignis.
Gläubige für die Arbeit im Pfarrgemeinderat zu begeistern ist nicht einfach. Bald stehen Wahlen an. Gertrud Eifler engagiert sich seit vier Jahren – und kann es nur empfehlen.
Arbeiten im Apostolischen Palast im Vatikan: Der 23 Jahre alte Nando Adank dient in der Schweizergarde.
Als Erasmusstudent lernt Theo Friedrich an einer Wirtschaftshochschule in Zagreb eine völlig neue Lernkultur kennen. Auch der Kroatin Marta Palinec ist während ihres Gastsemesters an der Uni Frankfurt vieles unbekannt.
Wegen Kritik an demokratiefeindlichen Texte aus seiner Studienzeit verzichtete der Bischof auf sein Amt. Die Kirche nimmt seinen Rücktritt an. Doch der Fall Rentzing strahlt weit über die Grenzen der Landeskirche hinaus.
Die evangelische Kirche testet per Pilotprojekt den digitalen Gottesdienst. Der Aufwand ist groß, der Einsatz hoch, doch das Interesse ist überschaubar.
Bei der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels wurde es emotional und in Eschborn gibt es einen neuen Bürgermeister. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, lesen Sie in der F.A.Z.-Hauptwache.
Am Beispiel der Stiftungen des letzten Ottonen Heinrich des Zweiten in Basel lässt sich ersehen, wie viel glänzender das Mittelalter als die finstere Gegenwart war.
An den Quellen vorbei: In „Heiliger Zorn“ zimmert sich Catherine Nixey ein Bild von den Christen als Zerstörern der Antike. Mit historischer Genauigkeit kann ihr Werk nicht dienen. Im Gegenteil.
Kinder, Küche, Kirche: Das Rollenverständnis der Frauen geht schon lange darüber hinaus. Doch bei den Finanzen gibt es jede Menge Nachholbedarf. Das muss sich jetzt ändern.
Allen alles werden – das war immer schon die Missionsstrategie des Christentums. Während der derzeit in Rom tagenden Amazonas-Synode werden allerdings Rituale gefeiert, bei denen der Christus-Bezug entbehrlich erscheint.
Daniil Trifonov setzt seine Beschäftigung mit Sergej Rachmaninow fort. Dessen Werk, sagt er, verlange Kenntnis der alten russischen Glockenkunst und vor allem emotionale Reife. Ein Gespräch.