Präsent sein mit weniger Geld
Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau macht 2020 rund 55 Millionen Euro Minus. Die Synode berät in Frankfurt, was da noch finanzierbar ist.
Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau macht 2020 rund 55 Millionen Euro Minus. Die Synode berät in Frankfurt, was da noch finanzierbar ist.
Die kurhessische Landeskirche muss lernen, mit weniger auszukommen. Denn die sinkenden Mitgliederzahlen machen Einsparungen dringend nötig.
Studenten, Wissenschaftler und Priester kritisieren die russische Justiz. Sie wehren sich gegen zu Unrecht verhaftete Demonstranten und Oppositionelle. Im Kreml bleibt derweil alles beim Alten.
Im Bistum Münster schlägt die Aufklärung sexueller Missbrauchsfälle hohe Wellen. Nun gerät auch Bischof Felix Genn in die Kritik. Wann wird die Kirche endlich Konsequenzen ziehen?
Eigentlich wollten die 230 Mitglieder des „Synodalen Wegs“ in der katholischen Kirche im Frankfurter Kaiserdom tagen. Doch der wird gerade saniert. Außerdem ist es dort Ende Januar zu kalt. Jetzt muss ein Ausweichquartier her.
Franziskus geht mit dem Kapitalismus zumeist hart ins Gericht. Doch eine vatikanische Millioneninvestition in eine Londoner Immobilie verteidigte er jüngst.
Weltreligionen sind ursprünglich nicht dazu da, dass sie Frieden stiften. Religiös geprägte Gewalt wird auch künftig in keinem Fall auszuschließen sein. Ein Gastbeitrag.
Wer erleben möchte, wie Aretha Franklin im Alter von dreißig Jahren eine Kirche in Los Angeles zum Beben bringt: ins Kino gehen! Mick Jagger war auch dabei.
Die evangelische Kirche sieht keine Möglichkeit, einen Neubau an der Frankfurter Saalgasse zu finanzieren. Doch die Führung des Bibelhauses glaubt, das nötige Geld einwerben zu können.
Ob auf der Burg, in der Altstadt oder um die Stadtkirche: In Hessen und der Region locken bis zum 23. Dezember Dutzende stimmungsvolle Weihnachtsmärkte. Der Überblick.
Für alle, die schon immer wissen wollten, wie der innere Schweinehund aussieht: Sky zeigt „His Dark Materials“ nach Romanen von Philip Pullman. Die Serie führt in eine Parallelwelt, die von einer bösen Kirche beherrscht wird.
Die katholische Kirche muss die Kluft zwischen ihrem Lehramt und der Lebenswelt der Christen rasch verringern. Sonst wird die zahlenmäßige wie die gedankliche Leere in ihr noch größer.
In der westlichen Welt sind die Leute seltsam. Und nun liegt das auch noch am Katholizismus.
Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken setzt sich für die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare ein. Und erwartet von den Diözesanbischöfen die Bereitschaft zu einer „Neubesinnung auf das Wesen menschlicher Beziehungen“.
O du fröhliche – die Vorweihnachtszeit ist die Zeit der Lieder. Die Lust am Singen füllt immer mehr Kirchen, Plätze, Theater und nun auch einen Nachtclub.
Alle waren gekommen: In New York verabschiedeten sich Oprah Winfrey, Angela Davis, Ta-Nehisi Coates und viele andere von der Nobelpreisträgerin Toni Morrison.
Franziskus besucht an diesem Samstag Japan – dabei wird es nicht nur um Atomwaffen gehen, sondern auch um die Jahrhunderte andauernde Unterdrückung der katholischen Kirche im Land und ihre „versteckten Christen“.
Katholische Bischöfe konnten sich bei der Entschädigung der Missbrauchsopfer weder auf die Summe einigen noch darauf, wo das Geld herkommen soll. Dafür soll eine andere Maßnahme in Zukunft greifen.
Kai Moritz ist jahrelang von einem Priester im Bistum Limburg sexuell missbraucht worden. Ein neuer Bericht bestätigt sein Martyrium – und dass die Taten verheimlicht wurden. Im Interview sagt Moritz, was das für ihn bedeutet.
Alle sind hier müde vom Krieg: Eine Reise durch stille Tage der kurdischen Türkei, irgendwo zwischen Kampfzone und günstigem Tourismus. Ein Gastbeitrag.
Die Hochebene der kastilischen Provinz Soria ist ein Paradebeispiel für das „leere Spanien“. Doch sie hält einige Überraschungen bereit.
Das Grab eines vor 1000 Jahren gestorbenen Erzbischofs wird auch in Mainz nicht jeden Tag gefunden. Nun steht die „Stadt der zwei Dome“ vor der Aufgabe, diese spannende Geschichte unter anderem Touristen zu erzählen.
Wer liegt in dem Sarkophag, der im Juni in der Mainzer Johanniskirche geöffnet wurde? Monatelang haben Forscher die Antwort gesucht. Nun steht fest: Der Tote, ein Erzbischof, starb vor fast 1000 Jahren.
Arabella Lennox-Boyd gehört zur Oberliga der Gartendesigner. In Lancashire hat sie ihr eigenes Anwesen gestaltet. Nicht nur die Größe macht es besonders.
Die evangelische Kirche in Deutschland betreibt großen Aufwand in Prävention und Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs. Doch das genügt den Opfern nicht.
Bei den evangelischen Pfadfindern vergeht sich ein Leiter immer wieder an einem Jungen. Jahrzehnte später spricht der Mann über seine Taten. Sein Kommentar: „Ja und?“
Schon 2015 war die Beteiligung an den Pfarrgemeinderatswahlen in den Bistümern Limburg, Mainz und Fulda niedrig. Doch jetzt sind die Zahlen noch einmal gesunken.
Der EKD-Vorsitzende Bedford-Strohm hat seine Kirche in der Frage der Seenotrettung angetrieben. Auf der Synode in Dresden wird auch darüber diskutiert ein Schiff zu ersteigern, was nicht ohne Widerspruch bleibt.
In der Wärme einer süddeutschen Stube träumte Descartes vor vierhundert Jahren von einer neuen wunderbaren Wissenschaft. Als Inspiration diente dem jungen Mann das Naheliegende.
Eine versäumte Chance der Kirchengeschichte? Den Konzilsvätern des Zweiten Vaticanums legten ihre Schwestern im Glauben Eingaben vor, die heute wieder auf die Tagesordnung drängen.
Ostdeutsche drängt es nach Westen. Das ist zumindest ein gängiger Stereotyp. Doch es kann auch umgekehrt laufen. Von vier Westdeutschen, die nach dem Mauerfall in den Osten gingen.
Menschen in verschiedenen Regionen der Welt unterscheiden sich in ihren Persönlichkeitsmerkmalen. Psychologen behaupten nun, den Individualismus und das analytische Denken der Europäer historisch erklären zu können.
Der Alt-Bundespräsident erkennt bei manchen Ostdeutschen Angst vor der Last, selbst verantwortlich zu sein. Und appelliert im großen F.A.Z.-Interview zum 30. Jahrestag des Mauerfalls an seine Landsleute, Stolz zu empfinden.
Lothar de Maizière war der erste und letzte demokratisch gewählte Ministerpräsident der DDR. Ein Gespräch über die Nacht des 9. November 1989, die Arroganz des Westens nach der Wende – und seine Bevormundung durch Helmut Kohl.
Viele Menschen treten aus der katholischen Kirche aus. Was bedeutet das für die Gemeinde? Und was für ihren Pfarrer? Ein österreichischer Priester erzählt von seinem Beruf – und den Erwartungen an ihn.
Der ehemalige Hamburger Erzbischof Werner Thissen spricht in einem Interview erstmals über die schweren Fehler, die auch er im Umgang mit sexuellem Missbrauch gemacht hat. Man habe zu viel Mitleid mit den Tätern gehabt, jede Form von Standards habe gefehlt.