Wer schützt mich vor sexuellen Übergriffen?
Vor allem Vorgesetzte sind bisweilen übergriffig und legen ihrem Betriebsrat bei der Bekämpfung einen Maulkorb an - weit sollten sie damit nicht kommen.
Vor allem Vorgesetzte sind bisweilen übergriffig und legen ihrem Betriebsrat bei der Bekämpfung einen Maulkorb an - weit sollten sie damit nicht kommen.
Im Falle einer gleichgeschlechtlichen Ehe oder einer zivilen Wiederheirat müssen kirchliche Mitarbeiter im Bistum Limburg keine Sanktionen mehr fürchten.
Nach der Outing-Aktion queerer Mitarbeiter geht die Debatte in der katholischen Kirche weiter. Das Statement des Mainzer Bischofs Kohlgraf aber ist zu wenig.
Zwölf Jahre nach der Enthüllung des Missbrauchs-Skandals am Canisius-Kolleg in Berlin hat die katholische Kirche ihre Glaubwürdigkeit nicht zurückgewonnen: Ein Gespräch mit Pater Klaus Mertes SJ, dem Zeugen der ersten Stunde.
Selbst das engste Beratergremium Woelkis, der Erzbischöfliche Rat,hat sich laut einem Bericht fast einstimmig gegen die Rückkehr des Kardinals ausgesprochen. Woelki befindet sich derzeit noch in einer fünfmonatigen Auszeit.
Flammen vernichteten das einstige Benediktinerkloster in Neustadt am Main vor 165 Jahren. Es wurde in verschiedenen Epochen wieder hergestellt. Auf seinem Grund geht es tief in den Spessart.
„Katholische“ Richter verhängten milde Strafen gegen Pädokriminelle, Strafverfolger gaben Hinweise auf bevorstehende Ermittlungen. Ein Richter in Köln macht es endlich anders.
Es verdichten sich die Indizien dafür, dass die Personalverantwortlichen des Erzbistums Köln weitere Missbrauchstaten eines Priesters hätten verhindern können. Das Ausmaß der Taten übersteigt die Zahl der zunächst angeklagten Delikte um ein Vielfaches.
Mit der „Frankfurter Erklärung“ verpflichten sich reformorientierte Katholiken, sich für die Geschlechtergerechtigkeit in der Kirche einzusetzen. Nun gibt es eine prominente Gegenstimme: Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf will die Erklärung nicht unterschreiben.
Mehr als 2500 Menschen haben bei einer Trauerfeier im saarländischen Freisen Abschied von dem bei Kusel ermordeten Polizisten genommen. Der saarländische Landespolizeipräsident sagte: „Wir als Polizeifamilie sind nach wie vor extrem paralysiert.“
Ein Laienvertreter der Anglikanischen Gemeinschaft hat einen Bischof mit der Bemerkung zitiert, die Briten sollten aufhören, sich für den Kolonialismus zu entschuldigen. Der Erzbischof von Canterbury sekundiert. Das hat Folgen.
Vier Freunde +++ Das „C“ der CDU +++ Der heilige Datenschutz +++ Evangelische Kirche +++ Interview mit dem RWE-Chef Markus Krebber
Bislang ist eine Einrichtung katholisch, wenn die Mitarbeiter der Kirche angehören – und dies durch ein Leben nach den Normen der kirchlichen Sexualmoral dokumentieren. Nicht mehr lange.
Der Mord an dem Pfarrer Jacques Hamel durch zwei Islamisten hat Frankreich erschüttert. Jetzt müssen sich die Hintermänner vor Gericht verantworten.
Wann immer Corona-Leugner demonstrieren, ist Joachim Schaefer mit seiner Kamera dabei. Ihm geht es um die Dokumentation einer sich wandelnden Szene. Doch immer öfter wird er angegriffen – mit Worten und Gewalt.
Wo ist die Empirie? Martin Mosebach widerspricht der gängigen Erklärung für den Missbrauchsskandal der katholischen Kirche.
Die Priesterweihe für Frauen wurde in anderen Ländern schon früh gefordert. In Deutschland wollen die Bischöfe jedoch keinen Sonderweg beschreiten.
In Portugal will die Bischofskonferenz reinen Tisch machen. Für die Untersuchung des sexuellen Missbrauchs öffnet sie ihre Diözesanarchive. So weit ist Spaniens Kirche noch lange nicht.
In Frankfurt rufen Vertreter aus Politik, Kirchen, Kultur und Wirtschaft dazu auf, sich an den Demonstrationen der Coronaleugner nicht zu beteiligen. Sowohl Linke- wie auch CDU-Politiker unterstützen den Appell.
Reisen im Namen des Herrn: Seit fast 20 Jahren fliegt Pastor David Shrimpton mit einer kleinen Cessna in die entlegensten Gebiete der australischen Region New South Wales um Seelsorge und Zusammengehörigkeit zu leisten. Der Fotograf Loren Elliott hat ihn begleitet.
Die Villa Gründergeist in Frankfurt soll der erste katholische Coworkingspace in Deutschland sein. Ein Besuch in einem kirchlichen Versuchslabor.
Über den Wiederaufbau der Garnisonkirche in Potsdam wird seit Jahren erbittert gestritten. Ein Bericht des Bundesrechnungshofs kommt nun zu einem verheerenden Ergebnis.
Der protestantische Theologe Ulrich Barth legt eine liberale Dogmatik vor, die sich als Plädoyer für das religiös Normale versteht.
Mit einer "Frankfurter Erklärung" setzen sich Katholiken für Geschlechtergerechtigkeit und die Aufarbeitung von Missbrauch ein. Unterstützung kommt aus der Bischofskonferenz.
Vor bald zwei Jahren hat das Bundesverfassungsgericht das Recht auf selbstbestimmtes Sterben anerkannt und den Gesetzgeber zu einer Regelung der Sterbehilfe angehalten. Die Regelung drängt. Die geschäftsmäßige Sterbehilfe, die der Gesetzgeber verboten hatte, die er, so das Bundesverfassungsgericht, nicht verbieten durfte, deren Gefahren er aber durch eine Regelung vorbeugen soll, findet weiter statt; der Verein Sterbehilfe hat in einer Pressemitteilung für das letzte Jahr 139 Sterbehilfen gemeldet.
Das im Herbst 2020 vom Kölner Erzbischof Woelki in Auftrag gegebene Gutachten macht nicht deutlich, dass einer der Beschuldigten dem Opus Dei angehört – ein politisch brisanter Fehler.
Tim wurde als Mädchen geboren, wusste aber schon an seinem zweiten Geburtstag, dass er lieber ein Junge sein wollte. Seine Mutter erzählt von dem schwierigen, am Ende aber beglückenden Weg, seinen Willen zu akzeptieren.
Das Deutsche Historische Museum zeigt Karl Marx als Zeitzeugen des frühen Industriekapitalismus. Aber der Zusammenhang zwischen Werk und Wirkung bleibt in der Ausstellung unterbelichtet.
Kaunas ist in seiner Geschichte oft Spielball seiner mächtigen Nachbarn gewesen. Deswegen rückt die zweitgrößte Stadt Litauens das Erinnern in das Zentrum ihres Europäischen Kulturhauptstadtjahres.
Enttäuscht bis entrüstet: Das sind die meisten Reaktionen auf einen Brief Benedikts XVI., in dem er sich für Fehler im Umgang mit Missbrauchsopfern entschuldigt. Nur sein Privatsekretär springt ihm bei.
In Italien wird interessiert verfolgt, wie sich die deutsche Kirche mit der Untersuchung von Missbrauchsfällen quält. Im eigenen Land hat die Kirche eine systematische Aufarbeitung bisher gescheut.
Die Ukraine-Krise bestimmt weiter die Nachrichten, Bayerns Vorstoß zur Aussetzung der Impfpflicht sorgt für Fassungslosigkeit bei der SPD und in Peking hoffen die Rodler auf Gold. Der F.A.Z. Newsletter.
Papst Franziskus gab sich im italienischen Fernsehen die Ehre. Es war ein langes Gespräch, doch keine einzige Aussage zur Krise der katholischen Kirche. Das ist symptomatisch.
Aus Protest gegen den Umgang der Kirche mit sexuellem Missbrauch setzt die Aschaffenburger Pfarrgemeinde Maria Geburt an drei Sonntagen den Gottesdienst aus – und öffnet den Kirchenraum stattdessen für die Berichte von Betroffenen.
Vom synodalen Weg zu Bach: Stadtdekan zu Eltz in der Frankfurter Reihe "Mein Lieblingsstück".
Die katholische Kirche ringt mit der Zukunft. Ein gutes Zeichen sind kleine Gesten wie jetzt an einer Frankfurter Kirchentür