Zahl der Protestanten rutscht unter zwanzig Millionen
2021 sind etwa 280.000 Personen aus der evangelischen Kirche ausgetreten. Die EKD-Ratsvorsitzende Annette Kurschus will die anhaltend hohen Austrittszahlen „nicht als gottgegeben hinnehmen“.
2021 sind etwa 280.000 Personen aus der evangelischen Kirche ausgetreten. Die EKD-Ratsvorsitzende Annette Kurschus will die anhaltend hohen Austrittszahlen „nicht als gottgegeben hinnehmen“.
Russisch-orthodoxe Kirche +++ Russlanddeutsche +++ Betriebsrente +++ Limburger Bischof Bätzing +++ Kyrylo Tkatschenko +++ Einmarsch Russlands in die Ukraine
Dass unsere Autorin irgendwann aus der Kirche austreten würde, hatte sich lange abgezeichnet. Mit dem Besuch beim Standesamt hätte sie es gern dabei belassen – die katholische Kirche hatte ihr jedoch noch einiges zu sagen.
Der Patriarch der russisch-orthodoxen Kirche hat den Krieg in der Ukraine erstmals als solchen bezeichnet. Er erklärt ihn als Abwehrkampf gegen den Westen, der die Menschen auf den Pfad der Sünde führe. Ein Zeichen dafür sei die Gay-Pride-Parade.
Es war eine Forderung von Betroffenen: Eine neue Internetseite des Bistums Limburg soll es Missbrauchsopfern erleichtern, Hilfe zu finden.
Seit mehr als 30 Jahren demonstriert die „Initiative Ordensleute für den Frieden“ unermüdlich gegen Krieg und Ausbeutung. Der Ukraine-Krieg stellt auch bei ihnen alte Gewissheiten infrage.
Kritiker werfen dem russischen Präsidenten eine Sakralisierung seiner Politik vor. Bei seinem Angriff auf die Ukraine spielt die russisch-orthodoxe Kirche eine Schlüsselrolle
Die katholische Kirche hat Menschen ausgegrenzt, statt ihnen Halt zu geben, wie der Limburger Bischof Bätzing sagt. „Dafür kann ich nur demütig um Verzeihung bitten.“ Er äußerte sich auch mit Blick auf #OutInChurch.
Hannovers Stadtgesellschaft ist in Aufruhr: Die Marktkirche will ein von Gerhard Schröders Spendern finanziertes Kirchenfenster vorerst nicht einbauen. Auch über seine Ex-Frau Doris Schröder-Köpf wird gestritten.
Seine „geistliche Auszeit“ stellt Woelki nach seiner Rückkehr als Folge einer Art Burn-outs dar, sein Rücktrittsangebot an den Papst klingt wie ein Gnadenakt. Von Reue keine Spur.
Am Dienstag haben in Kiew Raketen die Gedenkstätte für eine der schlimmsten Mordstätten des Holocaust getroffen. Seither fürchtet man, dass Russland alles angreift, was den Ukrainern heilig ist.
Papst Franziskus werde darüber zu gegebener Zeit entscheiden, erklärte das Erzbistum. Zugleich ordnete der Papst an, dass Woelki seinen Dienst in Köln wie geplant wieder aufnimmt. Der Diözesanrat kritisiert das Vorgehen des Papstes.
Papst Franziskus appelliert an den russischen Präsidenten, den Krieg in der Ukraine zu beenden. Für Verhandlungen sei es „nie zu spät“. Sogar die verfeindete ukrainische Kirche ist sich in dieser Frage einig.
Der Kölner Erzbischof kehrt an diesem Aschermittwoch nach fast fünf Monaten aus seiner „geistlichen Auszeit“ zurück. Niemand weiß, wie es im Bistum mit ihm weitergehen soll.
Nirgendwo sonst ist der kommerzielle Skibetrieb so reglementiert wie in Frankreich – außer in einem rebellischen Dorf im Département Hautes-Alpes, das von unbeugsamen Verfechtern des freien Skifahrens bewohnt wird.
Solidarität ist mehr als Mitleid haben: Deshalb hat der emeritierte Domdekan Heinz Heckwolf am Sonntag in seiner Predigt mit Blick auf die Ukraine auch "handfeste Taten" gefordert.
Am Mittwoch soll der Kardinal wieder ins Erzbistum Köln kommen. Aber die Katholiken wissen nicht, wie es zusammen weitergehen soll und kann. Sie sind frustriert, enttäuscht und wütend.
Die Ukraine ist enttäuscht über die Reaktion des Papstes zum Überfall Putins auf die Ukraine. Doch Franziskus träumt von einem historischen Besuch in Moskau und einem Treffen mit dem Patriarchen Kyrill.
Der Patriarch der russisch-orthodoxen Kirche nennt den Ukrainekrieg nicht Krieg, der Soldatenberuf ist für ihn tätige Nächstenliebe. Sein Metropolit von Kiew hingegen ruft dazu auf, den „Bruderkrieg“ zu beenden.
Für zahlreiche ukrainische Familien wurde eine Kirche in Kiew zum Schutzraum. Die Nacht zu Samstag erlebte die Ukraine schwere Kampfhandlungen. Im Südosten nahmen russische Truppen die Stadt Melitopol ein.
E-Mobilität +++ Larmoyanz-Katholizismus
An der polnischen Grenze warten Angehörige im Chaos auf Kinder und Enkel, in Kiew melden sich die Männer zum Kriegsdienst, Präsident Selenskyj ruft zum Durchhalten auf. Eindrücke aus der Ukraine.
Die Hohe Straße war einst einer der wichtigsten Fernwege in Europa. Heute ist sie als Wanderweg vom Europarat ausgezeichnet.
Seit dem Angriffskrieg in ihrer Heimat bangen Ukrainer in Deutschland um das Schicksal ihrer Landsleute. Sie hatten gehofft, dass es nicht soweit kommt.
Russland beginnt mit dem Angriff auf die Ukraine. Die EU-Staats- und Regierungschefs kommen zum nächsten Krisen-Gipfel zusammen. Und die Ampel stellt ein Entlastungspaket vor. Der F.A.Z. Newsletter.
Im Jahr 2021 haben mehr Menschen als je zuvor die Kirche verlassen. Besonders betroffen ist nach Recherchen der F.A.Z. das Erzbistum Köln. Das liegt auch an Kardinal Woelki.
Kardinal Woelki wies ihnen die Tür, dafür brachten sie den vormaligen Papst Benedikt zum Sprechen. Jetzt sollen die Münchner Juristen der Kanzlei WSW sogar in Spanien aushelfen.
Lange wollte die katholische Kirche in Spanien nichts von den Missbrauchsvorwürfen wissen. Jetzt hat sie eine Kanzlei mit einem Gutachten betraut. Die lässt sich von den Autoren des Münchner Gutachtens beraten.
Die „Lilien“ sehen auch nach dem Remis gegen Rostock keine Leistungs-Delle. Sie wollen „die Kirche im Dorf lassen“ und die Spieltage „abarbeiten“. Glanz und Gloria klingt anders.
Nach einer knapp fünfmonatigen „Auszeit“ will der Kölner Kardinal Woelki seine Amtsgeschäfte in der nächsten Woche ungeachtet der großen Widerstände im Erzbistum Köln wieder aufnehmen. Aber seinen ersten öffentlichen Termin sagte er ab.
Als anderswo schon die Aufklärung des Missbrauchs in der katholischen Kirche begonnen hatte, wurden die Opfer in Spanien noch zum Schweigen gebracht: Jetzt aber wächst der Aufklärungsdruck auf die Bischöfe.
Joseph Ratzinger hat nach seiner Zeit in München viel unternommen, um den Missbrauch in der katholischen Kirche zu bekämpfen. Zu spät, zu wenig? Sein Motiv war vor allem ein theologisches. Ein Gastbeitrag.
Nach der Vorstellung des Missbrauchsgutachtens ist die Zahl der Kirchenaustritte in Bayern stark gestiegen. In einigen Städten können die Anfragen kaum noch alle bearbeitet werden.
Auch die Evangelische Kirche muss aufs Geld schauen und reduziert die Zahl ihrer Kirchen. Schade ist das für die Christen, die nicht mehr mobil sind. Das Bedürfnis nach Gemeinschaft bleibt schließlich trotzdem.
Wie überall laufen auch der Hanauer Stadtkirchengemeinde die Mitglieder weg. Besonders junge Menschen wenden der Kirche den Rücken zu. Jetzt folgt ein drastischer Schritt, wenn auch unter klaren Vorgaben.