Synodaler Weg fordert Segen für homosexuelle Paare
Das katholische Reformprojekt Synodaler Weg will beim Papst erreichen, dass Homosexualität nicht mehr als Sünde gilt. Die Bischöfe waren geteilter Meinung.
Das katholische Reformprojekt Synodaler Weg will beim Papst erreichen, dass Homosexualität nicht mehr als Sünde gilt. Die Bischöfe waren geteilter Meinung.
Die Reformen, die der Synodale Weg anpreist, sind überfällig. Aber sind sie auch realistisch?
Oliver Koch ist Pfarrer für Weltanschauungsfragen. Im Interview spricht er über neureligiöse Bewegungen wie Shincheonji, die Gefahren, die von ihnen in der Pandemie ausgehen und Parallelen zu den Querdenkern.
In der katholischen Synodalversammlung in Frankfurt zeichnet sich eine deutliche Mehrheit für einen Text ab, der Homosexualität als gleichwertige Identität würdigt. Zuvor hatte der Papst-Botschafter gemahnt.
Angesichts des Missbrauchsskandals fordert die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, drastische Veränderungen in der katholischen Kirche. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter mahnt eine zügige Aufarbeitung an.
Vizeadmiral Schönbach +++ Europäische Friedensordnung +++ CDU +++ C-tragende Parteien +++ Mautsysteme +++ William Shakespeare
Die Gründung der Hanauer Neustadt und ihre zugewanderten Bewohner brachten der Stadt den entscheidenden Entwicklungsschub. Ein Kunstwerk von Claus Bury erinnert heute daran.
Beim Synodalen Weg wird auch über Missbrauch debattiert. Der Missbrauchsbeauftragte der Bischofskonferenz verweist auf das Erreichte – dennoch hagelt es Kritik.
Der Prälat Lorenz Wolf hat sich für seine Rolle im Missbrauchsskandal im Bistum München und Freising im Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks entschuldigt. Den Vorsitz des Gremiums gibt er nicht ab. Das fordert Kritik heraus.
Schlagersänger Patrick Lindner und andere queere Katholiken berichten bei einer Buchvorstellung von ihren Diskriminierungserfahrungen.
Die Vollversammlung des Synodalen Wegs leitet erste Reformen in der Katholischen Kirche ein. Bischöfe sollen künftig Rechenschaft ablegen. Eine Kontroverse über Missbrauch trübt die Stimmung auf der Veranstaltung.
Die Kirche kümmert sich in Köln um Obdachlose. Deren Probleme sind durch die Pandemie größer geworden.
Die Vollversammlung des Synodalen Wegs leitet erste Reformen in der Katholischen Kirche ein. Bischöfe sollen künftig Rechenschaft ablegen. Eine Kontroverse über Missbrauch trübt die Stimmung auf der Veranstaltung.
In Frankfurt hat die dreitägige Synodalversammlung der Katholiken begonnen. Der Druck ist enorm, Reformen zu beschließen. Immer mehr Mitglieder treten aus der Kirche aus.
Nun fordern auch Bischöfe grundstürzende Reformen der Kirche: Ämter auf Zeit, verheiratete Priester. Aber auch das Reformprojekt Synodaler Weg ist außer Kontrolle geraten.
Der Mann, der Kardinal Woelki den Rücktritt nahelegt, ist nicht irgendjemand, sondern ein Vertrauter des Papstes. Jetzt wird es eng – und spannend.
Die USA schicken 2000 Soldaten nach Europa. Erste Bundesländer rücken von der 2-G-Pflicht im Einzelhandel ab. Die Verbraucherpreise im Euroraum steigen weiter. Der F.A.Z.-Newsletter.
„Antikrist“ von Rued Langgaard ist das Stück eines Außenseiters. An der Deutschen Oper Berlin scheint aber nun dank großer musikalischer Leistungen und der Regie von Ersan Mondtag seine große Stunde geschlagen zu haben.
Die CDU diskutiert über das „C“ im Parteinamen. In der Schweiz ist es bereits weggefallen. Dabei gibt es gute Gründe, am Bezug zum Christentum festzuhalten.
Für Christen und Muslime wird die Situation in Indien immer härter. Hinduextremisten randalieren in Kirchen, stören Gottesdienste. Strafen müssen die Täter kaum fürchten.
Er gilt als als Radikaler im Dienst der Kirche: Der Limburger Altbischof Franz Kamphaus wird 90 Jahre alt
In Spanien war die Zeitung „El País“ die treibende Kraft hinter der Aufarbeitung, die die Kirche ausbremste. Jetzt machen der Vatikan und die Politiker Druck. Und die Justiz fordert alle Akten an.
Ein Regierungssprecher sagt, man werde die Aufarbeitung nicht allein der Kirche überlassen.
Wie der SPD-Innenpolitiker das Thema sexualisierte Gewalt aus der Tabuzone holen will und was eine „Kultur des Hinsehens“ in der Politik bedeuten kann, erläutert Lars Castellucci im Interview.
Der Limburger Bischof Georg Bätzing traut dem emeritierten deutschen Papst ein Schuldeingeständnis zu. Das könne aber an den Beratern von Joseph Ratzinger scheitern, die nicht immer die besten seien.
SPD-Politiker Lars Castellucci wirbt dafür, die Kirchen und andere Institutionen beim Thema Missbrauch in die Verantwortung zu nehmen, sie gleichzeitig aber auch nicht alleine zu lassen.
„Insolvenzrhetorik“ gibt es zur Zeit viel in der katholischen Kirche. Spielen wir also mal durch: Wie würde ein tatsächliches Insolvenzverfahren ablaufen? Klar scheint nur: Auf den Sanierer käme viel Arbeit zu.
Nach den Wirren um Benedikts Aussage zu einem Missbrauchsfall richten sich die Blicke auf dessen engsten Vertrauten. Wer ist Georg Gänswein?
Nahe der KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen in Brandenburg soll eine Straße nach einer Frau benannt werden, die dort nach dem Krieg von den Sowjets inhaftiert wurde. Kirchen und Zentralrat der Juden protestieren.
Nicht nur viele Gläubige sind angesichts des Ausmaßes und des Umgangs der katholischen Kirche mit den Missbrauchsfällen schockiert. Der Dekan der Stadt Frankfurt, Johannes zu Eltz, fordert deshalb weitreichende Reformen.
Don Leonardo Guerri läutete jahrelang die Kirchenglocken mit großer Hingabe. Die Nachbarn hielten es nicht mehr aus. Nun schritt die Umweltbehörde ein.
Gerettet durch die Leserinnen und Leser: Das christliche Magazin „Publik-Forum“ erschien vor 50 Jahren zum ersten Mal. Es versteht sich als ökumenische Plattform und weiß seine Abonnenten auf phänomenale Weise zu binden. Ein Gastbeitrag.
Sexueller Missbrauch wurde im Erzbistum München und Freising über Jahrzehnte vertuscht, wie ein Gutachten zeigte. Nun bietet die Kirche eine Veranstaltung für Betroffene an.
Die Moraltheologie kennt persönliche Verantwortung, aber kirchliche Amtsträger scheinen nur noch das System zu sehen: Kardinal Marx und die Missbrauchsstudie.
Christine Schardt ist queer, arbeitet für das Bistum Mainz, und ist an der Aktion #OutInChurch beteiligt. Im Interview spricht sie über ihre Motivation und ihre Erwartungen an die Kirche.
Im Zuge der Missbrauchsvorwürfe in der katholischen Kirche kommt es vermehrt zu Austrittswellen. Dafür ist nicht nur der verlorene Glaube verantwortlich. Im bayerischen Holzkirchen hingegen bleiben die Menschen aktiv – doch auch sie hadern.