Die Firma Dürer
Albrecht Dürer war ein Genie der Kunst – und ein Meister des Geldverdienens. Er schuf eine eigene Marke, nahm Kredite auf, ließ Kunstdrucke in ganz Europa verkaufen und starb als Ikone.
Albrecht Dürer war ein Genie der Kunst – und ein Meister des Geldverdienens. Er schuf eine eigene Marke, nahm Kredite auf, ließ Kunstdrucke in ganz Europa verkaufen und starb als Ikone.
Aus für „Weltbild“. Die Bischöfe lassen den katholischen Verlag abwickeln. Lieber stehen sie als unsozial da, als dass sie Geld ihrer Gläubigen verbrennen.
Gewalt gegen Polizisten, ein „Gefahrengebiet“ mitten in der Stadt: Hamburg steht vor einem Scherbenhaufen, und die Lösung der Konflikte ist in weite Ferne gerückt.
Die katholische Kirche gibt kein Geld mehr, die Kundschaft bricht weg, nun ist der Weltbildverlag insolvent - ein Niedergang von exemplarischer Bedeutung. Ein Kommentar.
Die Insolvenz des Weltbild-Verlags ist der Höhepunkt eines jahrelangen Streits in der katholischen Kirche. Die Sanierung des Unternehmens scheiterte am Unvermögen der Gesellschafter.
Wer für die Kirche arbeiten will, muss an Gott glauben. Dieser Wunsch mag nachvollziehbar sein, ist jedoch nicht immer rechtens. Das hat nun das Arbeitsgericht Berlin entschieden.
Orkantief „Anna“ hat in Nordrhein-Westfalen eine junge Frau getötet und Essens höchste Kirche in Brand gesetzt. Retter rückten zu hunderten Einsätzen aus.
Der Grünen-Abgeordnete Volker Beck unterstellt Papst Franziskus einen „theologischen Rückfall“ vor das Zweite Vatikanische Konzil. Der Papst hatte die Homo-Ehe als einen „anthropologischen Rückschritt“ bezeichnet.
Krieg und Zerstörung sind Garanten für schlechte Laune und unangenehme Personen. Wer sich 2014 an Jubiläen erinnern möchte, kann mit dem Jahr 1714 stilsicher und geschmackvol feiern, verschwenden und tafeln.
Zum Jahresbeginn warnt Papst Franziskus vor Gleichgültigkeit gegenüber der Gewalt in vielen Teilen der Welt. Die deutschen Bischöfe kritisieren die Debatte über Armutseinwanderung.
Eine Menge Reformen seien in der katholischen Kirche notwendig, meint Kardinal Lehmann in seiner Silvesterpredigt. So solle auch der Standpunkt zur Homosexualität von der Kirche neu bewertet werden.
Ist das Christentum eine marktfeindliche Religion? Ist es eine Religion für die Armut, gegen die Reichen? Ganz im Gegenteil: Aus dem Christentum heraus sind entscheidende Grundlagen für den Kapitalismus entstanden.
Weihbischof Löhr hat im Dom zu Limburg an die Barmherzigkeit appelliert. Ohne den Namen Tebartz-van Elst zu nennen. Spätestens an Pfingsten werde Tebartz-van Elst wieder in Limburg predigen, meinte ein Besucher nach der Predigt.
Alle Jahre wieder kritisiert die Kirche zu Weihnachten die Wirtschaft. Dabei leben ja auch die Gotteshäuser von den Steuern ihrer Mitglieder. Und die fließen umso reichlicher, je mehr Einkommen erwirtschaftet wird.
„Ich hatte es eilig, ich war als Esel eingeplant im Krippenspiel der Saint Matthew’s Church“, schreibt unser Autor. Er landet in der großen englischen Weihnachtsfeier: Man lässt sich gehen, shoppt an Heiligabend, trainiert am ersten Feiertag. Skurril und liebenswert.
Bei einem Anschlag auf einen Markt in Bagdad sind mindestens 38 Personen umgekommen und vermutlich 70 weitere verletzt worden. Es war schon der zweite Anschlag an diesem Mittwoch. Zuvor war am Morgen eine Bombe vor einer Kirche explodiert.
Der katholische Prachtbau in Limburg hat die Kirche insgesamt in Verruf gebracht. Jetzt wehren sich die Protestanten – und legen ihre Finanzen umfassend offen.
Es wird schließlich wieder voll werden in den Kirchen im ganzen Land, wie jedes Jahr an diesem einen Tag, und noch mehr Gläubige als sonst werden mit Fragen und Zweifeln kommen. Da kommt es auf jedes Wort an.
Die Lage der Christen in Syrien wird immer prekärer. Die russisch-orthodoxe Kirche mimt den Retter, aber für die Verfolgten ist bislang nur wenig Hilfe zu erkennen.
Bei Bethlehem bieten Palästinenser Zimmer für Touristen an. So können christliche Pilger auch etwas über den Nahostkonflikt lernen.
Bethlehem hat mit der Renovierung der Geburtskirche begonnen – endlich. Die Wiederherstellung des Dachs der Kirche ist für Marcello Piacenti und seine italienischen Mitarbeiter eine besondere Aufgabe.
In Italien hat es das Luxus-Handwerk schwer. Drei Seidenweber aus Venedig, Florenz und Neapel aber halten die Fäden weiter in der Hand. Einer von ihnen ist Alessondro Rubelli.
Papst Franziskus hat die Lebenswirklichkeit der Menschen im Blick und verkörpert revolutionären Schwung. Doch mit seinem Leitbild einer armen Kirche allein ist dieser nicht gedient. Ein Gastbeitrag von Nikolaus Schneider.
Das Verhältnis von Staat und Kirche in Deutschland ist nicht nur originell. Es ist auch wohl ausbalanciert.
Im Kloster Maria Laach fand dieser Tage ein Architektur-Symposion statt. Überraschend hinzu kam die Begegnung mit Bruder Stephan, einem jungen Mönch, der mit Blumenkunst auf den Zustand der Welt hinweist.
Jahrelang erzählte man sich Geschichten von Kirchen, die zu Supermärkten, Wohnhäusern, Clubs oder Restaurants wurden. Höchste Zeit, sich einmal den neuen Gotteshäusern zuzuwenden.
Der Papst geißelt die Marktwirtschaft. Dabei brauchen wir sie so wie nie.
Nashville ist Inbegriff der Musik aus dem Herzen Amerikas, aber auch Inbegriff ihrer Industrie. Wo einst genießerische Melancholie zählte, entsteht heute eine ganz neue Szene - zwischen Country und Käsekuchen.
Der Limburger Generalvikar steht einer möglichen Rückkehr von Bischof Tebartz-van Elst zurückhaltend gegenüber: „Ich glaube, das wäre für viele Menschen eine Provokation“, sagte er dem HR.
Wenn es um den Erhalt der Familie geht, ist offenbar jedes Mittel recht: Ein russischer Priester schlug jetzt vor, unverheiratete Mütter pauschal als Huren zu bezeichnen.Gut angekommen ist das nicht.
Papst Franziskus ist bei den Deutschen beliebt. Die Positionen der Kirche zu vielen Lebensfragen werden aber kritisiert – von der Gesamtbevölkerung und den Katholiken.
Franziskus ist erst seit neun Monaten im Amt, aber mit seinem Stil hat er die Kirche schon jetzt geprägt. Nun wird er 77 Jahre alt.
Im neuen Jahr wird sich zeigen, ob der beurlaubte Bischofs Tebartz van-Elst ins Limburger Bistum zurückkehren darf. Sein Vertreter Rösch mahnt, nicht in Gegnerschaft zu verfallen.
Der Gründer der Alternative für Deutschland, Bernd Lucke, ist ein frommer Mann. Zusätzlich lebt er einen seltenen Idealismus: Der Ökonomie-Professor spürt die Pflicht, die Welt zu retten.
Die Lehre der katholischen Kirche über Ehe und Familie wird auch von engagierten Katholiken als „welt- und beziehungsfremd“ angesehen. Das ist das Ergebnis tausender Antworten im Erzbistum Köln auf einen Fragebogen des Vatikans.
Das Time-Magazin hat Papst Franziskus zum Mensch des Jahres 2013 gewählt. Er habe es in nur neun Monaten ins Zentrum der wichtigsten Debatten unserer Zeit geschafft, begründet das Magazin die Wahl.